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Mona Lisa bleibt unbeeindruckt – der Louvre streikt wild, der Putz bröckelt edel

matt_86 (CC0), Pixabay
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Der Louvre – kultureller Hochadel, stolze Heimat der Mona Lisa und offensichtlich auch ein recht malerischer Sanierungsfall. Was macht man, wenn 9 Millionen Besucher jährlich durch die Hallen drängen, die sanitären Einrichtungen mittelalterliches Flair ausstrahlen und das Personal eher mit Schweiß als mit Charme glänzt? Richtig: Man streikt. Wild. Denn wenn schon Chaos, dann bitte im großen Stil – ganz im Sinne französischer Revolutionskunst.

Was als harmlose „Informationsveranstaltung“ begann, wurde rasch zur postmodernen Performance „Warten auf Kultur“. Museumswächter, Kassierende, Sicherheitspersonal – alle plötzlich vereint in einem spontanen Ausdruck kollektiver Erschöpfung. Vielleicht wollten sie einfach mal wissen, wie es sich anfühlt, nicht von Touristen angerempelt zu werden, die beim Selfie mit der Mona Lisa vergessen, dass sie in einem Museum und nicht im Freizeitpark sind.

Während draußen die Besucher in der Sonne schmolzen, ging drinnen die Debatte heiß her: zu wenig Personal, zu viele Besucher, zu viel Wasser von oben (Leckage!) und zu wenig vom Staat (Investition!). Dass der Louvre inzwischen aussieht wie ein UNESCO-geschützter Sanierungsfall, stört offenbar nur die, die täglich gegen Wasserschäden, Klimachaos und Toilettendramen kämpfen. Die Mona Lisa? Die lächelt weiter – vermutlich aus Schadenfreude.

Und dann wäre da noch Präsident Macron, der für das Jahr 2031 einen neuen Eingang verspricht. 2031! In Museumstempo gerechnet ist das quasi übermorgen, aber für die Mitarbeitenden wohl eher: Tropfende Decken, kaputte Klimaanlagen und keine Pause bis zur Rente. Immerhin soll ein eigener Raum für die Mona Lisa entstehen, separat vom Rest des Museums – vermutlich klimatisiert, mit goldenen Toiletten und Touristen-Karussell inklusive.

Bezahlen sollen das alles Nicht-EU-Ausländer. Ein eleganter Trick: Wenn schon überfüllte Säle und bröckelnde Mauern, dann wenigstens mit erhobener Eintrittssteuer. Bleibt zu hoffen, dass der Louvre bis 2031 nicht ganz unter Wasser steht – oder der nächste Streik nicht gleich von den Mumien im Keller angeführt wird.

Fazit: Frankreichs berühmtestes Museum hat viele Baustellen – leider nicht nur metaphorisch. Und bis es neue Eingänge gibt, heißt es für das Personal weiter: „Liberté, Égalité, Streikfähig.“

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