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Das Tunnelnetz der islamistischen Hamas im Gazastreifen ist laut einem US-Medienbericht womöglich länger als bisher von Israel angenommen. Es sei schätzungsweise rund 560 bis 720 Kilometer lang, meldete die „New York Times“ unter Berufung auf hochrangige israelische Verteidigungsbeamte heute. Noch im Dezember gingen israelische Schätzungen dem Bericht zufolge davon aus, dass das Tunnelsystem unter dem Palästinensergebiet rund 400 Kilometer lang sei. Die Zahlen ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Gazastreifen selbst hat eine Länge von rund 45 Kilometern und eine Breite von etwa sechs bis 14 Kilometern.

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Im Streit über Verschärfungen im neuen britischen Asylgesetz will die konservative Regierung die Kritik aus den eigenen Reihen mit Versprechen eines harten Vorgehens abwenden. Justizminister Alex Chalk kündigte heute an, dass Richter für Anhörungen zu Abschiebeverfahren abgestellt werden sollen, um Fälle schneller zu klären. Zudem sollen 25 Gerichtsräume allein für diese Verfahren genutzt und mehr als 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden. Der Gesetzesentwurf stelle sicher, dass die Schwelle für erfolgreiche Einsprüche gegen eine Abschiebung äußerst hoch liege, sagte der Sprecher von Premierminister Rishi Sunak. Das Gesetz sieht vor, dass irregulär eingereiste Migrantinnen und Migranten ohne Prüfung ihres Asylantrags und ungeachtet ihrer Herkunft nach Ruanda geschickt werden. Sie sollen dort Asyl beantragen, eine Rückkehr nach Großbritannien ist nicht vorgesehen. Das ostafrikanische Land, dem Kritiker Menschenrechtsverletzungen vorwerfen, soll qua Gesetz zum sicheren Drittstaat erklärt und eine weitere richterliche Überprüfung möglichst ausgeschlossen werden. Das neue Asylgesetz sollte heute erneut im Parlament in London diskutiert werden. Vertreterinnen und Vertretern des rechten Tory-Flügels gehen die Pläne nicht weit genug. Sie haben mehrere Änderungsanträge gestellt. Damit wollen sie auch erreichen, dass Einsprüche vor internationalen Gerichten gegen Abschiebungen nicht mehr möglich sein sollen.

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Vor dem Hintergrund wiederholter Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer ist nun ein griechisches Frachtschiff vor der Küste des Jemen von einer Rakete getroffen worden. Ein unter der Flagge Maltas fahrendes Handelsschiff in griechischem Besitz sei Berichten zufolge bei der Durchfahrt des Roten Meeres in Richtung Norden getroffen worden, teilte die Sicherheitsfirma Ambrey heute mit. Nach dem Vorfall habe das aus Israel kommende Schiff seinen Kurs geändert und einen Hafen angesteuert, hieß es weiter. Auch die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) meldete einen „Vorfall“ in einem Gebiet nordwestlich des jemenitischen Ortes Salif, nannte aber keine weiteren Details.

 

 

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