Mit gebrochenem Finger zum Europa-League-Triumph
Was für eine Nacht für Aston Villa.
Was für ein Finale.
Und was für ein Wahnsinns-Typ Emiliano Martinez bitte ist.
Während andere Spieler bei einem gebrochenen Finger wahrscheinlich erstmal Richtung Krankenhaus schauen würden, dachte sich „Dibu“ offenbar einfach:
„Ach egal, wir holen jetzt erstmal einen europäischen Titel.“
Und genau das passierte.
44 Jahre Warten endlich beendet
Aston Villa hat mit einem souveränen 3:0 gegen Freiburg die Europa League gewonnen — und damit den ersten europäischen Titel seit unglaublichen 44 Jahren geholt.
Für Villa-Fans war das nicht einfach nur ein Sieg.
Das war pure Erlösung.
Emotion.
Gänsehaut.
Und vermutlich für viele auch der Moment, in dem in Birmingham endgültig alle Dämme brachen.
Martinez verletzt sich vor dem Anpfiff – und spielt trotzdem
Die eigentliche Wahnsinnsgeschichte des Abends schrieb aber erneut Emiliano Martinez.
Der argentinische Weltmeister verletzte sich ausgerechnet beim Warmmachen kurz vor dem Finale am Finger.
Gebrochen.
Normalerweise eine Katastrophe für einen Torwart.
Aber Martinez wäre nicht Martinez, wenn er sich davon stoppen lassen würde.
Er spielte einfach durch.
Ein echter Krieger zwischen den Pfosten
Nach dem Spiel erklärte Martinez:
„Heute habe ich mir beim Warmmachen den Finger gebrochen. Aber für mich bringt jedes schlechte Ereignis auch etwas Gutes.“
Genau deshalb lieben Villa-Fans diesen Mann.
Weil er nicht nur ein überragender Keeper ist.
Sondern Mentalität pur.
Während des Spiels hatte er zwar vergleichsweise wenig zu tun, hielt aber trotzdem wichtige Bälle fest — auch wenn er selbst zugab:
„Jedes Mal, wenn ich den Ball fing, sprang er in eine andere Richtung.“
Ganz ehrlich:
Das beschreibt vermutlich ziemlich perfekt, wie absurd diese Leistung eigentlich war.
Villa spielt sich in einen Fußballrausch
Auf dem Platz sorgten:
- Youri Tielemans,
- Emi Buendia
- und Morgan Rogers
mit ihren Treffern dafür, dass Villa das Finale komplett kontrollierte.
Freiburg hatte kaum eine Chance gegen eine Mannschaft, die wirkte, als wolle sie an diesem Abend einfach Geschichte schreiben.
Und genau das tat sie.
Unai Emery – der Europapokal-König
Natürlich gehört dieser Triumph auch Trainer Unai Emery.
Der Mann scheint europäische Finals inzwischen fast schon beruflich zu gewinnen.
Unter Emery hat Aston Villa etwas zurückbekommen, das jahrelang gefehlt hat:
Glauben.
Mentalität.
Und die Überzeugung, wieder zu den großen Namen Europas gehören zu können.
Martinez gewinnt einfach jedes Finale
Die Statistik von Martinez klingt inzwischen fast lächerlich:
Er hat jedes Finale seiner Karriere gewonnen.
Darunter:
- die WM mit Argentinien,
- zwei Copa-América-Titel,
- den FA Cup
- und jetzt die Europa League mit Aston Villa.
Der Mann scheint in Endspielen schlicht nicht verlieren zu können.
Birmingham erlebt eine historische Nacht
Die Bilder nach dem Spiel waren entsprechend emotional:
Martinez sprang zu den Fans,
hob Emery hoch
und feierte mit den Anhängern, als gäbe es kein Morgen mehr.
Und ehrlich:
Nach 44 Jahren Warten darf Aston Villa genau das auch.
Villa ist zurück
Diese Nacht war mehr als nur ein Titelgewinn.
Sie war ein Statement.
Aston Villa gehört wieder zurück auf die große europäische Fußballbühne.
Und mit Spielern wie Emiliano Martinez wirkt plötzlich nichts mehr unmöglich.
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