Manchmal schreibt das echte Leben die besseren Drehbücher: Elon Musk sitzt offenbar in einem Meeting, schaut sich OpenAI an und denkt sich – nett, aber was wäre, wenn wir damit einfach den Mars besiedeln?
Laut Zeugenaussage wollte Musk damals schlanke 80 Milliarden Dollar, um eine Stadt auf dem roten Planeten hochzuziehen. Finanzierung? Klar, irgendwie über OpenAI. Weil wenn man schon künstliche Intelligenz baut, kann man ja nebenbei auch gleich Immobilien auf dem Mars entwickeln. Logisch.
Als es dann aber nicht ganz nach seinem Geschmack lief – Stichwort Eigentümerstruktur – soll die Stimmung gekippt sein. Und zwar nicht nur ein bisschen. Musk wird laut Aussage wütend, schnappt sich kurzerhand ein Gemälde (eigentlich als Geschenk gedacht) und verlässt die Szene wie ein Film-Bösewicht mit Sinn für Inneneinrichtung.
Heute streitet man sich vor Gericht: Musk wirft OpenAI vor, vom guten, alten Gemeinwohl-Kurs abgewichen zu sein und fordert nebenbei 150 Milliarden Dollar Schadenersatz. OpenAI kontert sinngemäß: Jemand ist beleidigt, weil er zu früh gegangen ist und jetzt wieder mitspielen will.
Unterm Strich bleibt ein Konflikt, der klingt wie Silicon Valley auf Koffein: viel Geld, große Egos – und irgendwo dazwischen die Frage, ob das alles wirklich noch um KI geht oder doch eher um Macht, Einfluss und die ganz große Vision vom Eigenheim auf dem Mars.
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