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Klimawandel kostet Arbeitsplätze

Hans (CC0), Pixabay
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Der bekannte spanische Schaumweinhersteller Freixenet, berühmt für seinen Cava, sieht sich angesichts der extremen Trockenheit in Spanien gezwungen, fast 80 Prozent seiner Belegschaft temporär zu entlassen. Das Unternehmen aus Katalonien kündigte gestern an, dass die Maßnahme je nach Jahreszeit und Schwere der Dürre variieren wird. Diese Entscheidung, die darauf abzielt, die langfristige Überlebensfähigkeit des Geschäfts zu sichern, wurde bereits den Behörden und den Gewerkschaften vorgelegt. Ab Mai könnten bis zu 615 Mitarbeiter betroffen sein, allerdings wurde kein konkretes Datum für deren Rückkehr an die Arbeitsplätze genannt.

Die Dürre hat in Freixenets Heimatregion, der Penedes-Region in Katalonien, historische Ausmaße erreicht – es handelt sich um die schlimmste Trockenperiode seit Beginn der Aufzeichnungen. Alte Rebstöcke, manche über 30 Jahre alt, sind bereits verdorrt, was die Produktion erheblich beeinträchtigt.

Parallel dazu hat die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der UNO in einem neuen Bericht darauf hingewiesen, dass der Klimawandel erhebliche Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für mehr als 70 Prozent der globalen Arbeitskräfte darstellt. Schon heute sind laut ILO rund 2,4 Milliarden Arbeitskräfte gelegentlich extremer Hitze während ihrer Arbeitszeit ausgesetzt. Diese Bedingungen führen jährlich zum Tod von fast 19.000 Menschen. Der Bericht hebt hervor, dass neben der Hitze auch UV-Strahlung und extreme Wetterereignisse zu den größten Bedrohungen für Arbeitskräfte zählen, insbesondere für diejenigen, die im Freien arbeiten, wie Fischer und Katastrophenhilfskräfte.

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