Die Zahl der Insolvenzsicherungsmaßnahmen gegen Unternehmen in Deutschland bleibt hoch. Aktuelle Veröffentlichungen der Insolvenzgerichte vom 5. Mai 2026 zeigen eine breite Betroffenheit über verschiedene Branchen hinweg.
Zu den betroffenen Unternehmen zählt unter anderem die AquaMotion Pferdebewegungszentrum GmbH (Az.: 28 IN 8/26, Amtsgericht Osnabrück). Ebenfalls unter Sicherungsmaßnahmen steht die ATMOS Vakuumpressen GmbH (Az.: IN 137/26, Amtsgericht Hof) sowie die BM Metallbau Handel- und Service GmbH (Az.: 6 IN 95/26, Amtsgericht Gießen).
In Berlin wurden Verfahren gegen die BT Bahadir Trading UG (haftungsbeschränkt) (Az.: 3607 IN 635/26, Amtsgericht Charlottenburg), die GfA Tagesstätten GmbH (Az.: 3607 IN 1801/26) und die H-Cooperation GmbH (Az.: 3610 IN 641/26) bekannt gemacht. Auch die Independa GmbH aus Leipzig (Az.: 405 IN 387/26, Amtsgericht Leipzig) ist betroffen.
Im industriellen Umfeld stehen unter anderem die CCS Von der Osten GmbH (Az.: 8 IN 811/26, Amtsgericht Stuttgart), die IC-SYS Informationssysteme GmbH (Az.: 8 IN 110/26, Amtsgericht Gera) sowie die INP MontageBau GmbH (Az.: 70d IN 238/24, Amtsgericht Köln) unter Beobachtung der Gerichte. Hinzu kommt die JAM-Automation GmbH (Az.: 507 IN 48/26, Amtsgericht Wuppertal).
Auch Handels- und Dienstleistungsunternehmen sind betroffen, darunter die KAB ALLGLASS Handelsgesellschaft mbH (Az.: 67c IN 186/26, Amtsgericht Hamburg), die Kapellenbach GmbH (Az.: 62 IN 22/26, Amtsgericht Osnabrück) sowie die Karl Zeuschner GmbH & Co. KG (Az.: 530 IN 3/26, Amtsgericht Bremen).
Weitere Sicherungsmaßnahmen wurden unter anderem angeordnet gegen die netpart service GmbH (Az.: 56 IN 148/26, Amtsgericht Flensburg), die PÄHA Spielhallenbetriebe GmbH (Az.: 47 IN 35/26, Amtsgericht Bückeburg), die Polar Automobile GmbH (Az.: 12 IN 46/26, Amtsgericht Cuxhaven) sowie die Popa Transporte GmbH (Az.: 601 IN 124/26, Amtsgericht Rosenheim).
Ebenfalls betroffen sind die Projekt Zukunft GmbH (Az.: 27 IN 14/26, Amtsgericht Osnabrück), die Rockarm Engineering GmbH (Az.: 15 IN 99/26, Amtsgericht Syke), die Sanguinum GmbH (Az.: 61 IN 24/26, Amtsgericht Saarbrücken) sowie die SAXA Bau GmbH (Az.: 162 IN 268/25, Amtsgericht Essen).
Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem der Schafhäutle Reisemobile GmbH (Az.: 10 IN 563/26, Amtsgericht Heilbronn), bei der bereits umfassende Sicherungsmaßnahmen beschlossen wurden.
Weitere Unternehmen in entsprechenden Verfahren sind die Schweizer Maschinen- und Vorrichtungsbau GmbH (Az.: 11 IN 319/26, Amtsgericht Esslingen), die Studio PAV Europe GmbH (Az.: 1542 IN 4080/25, Amtsgericht München), die Suretec Systems GmbH (Az.: 99 IN 106/26, Amtsgericht Bonn), die Veloria GmbH (Az.: 9 IN 25/26, Amtsgericht Limburg), die Villa von Sayn UG (haftungsbeschränkt) (Az.: 21 IN 8/26, Amtsgericht Neuwied), die VIM Personalservice GmbH (Az.: 273 IN 51/26, Amtsgericht Braunschweig), die Werbung & Textil Dücker UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG (Az.: 56 IN 128/26, Amtsgericht Flensburg) sowie die WOB-SKY GmbH (Az.: 25 IN 49/26, Amtsgericht Wolfsburg).
Die angeordneten Sicherungsmaßnahmen dienen dazu, Vermögenswerte der betroffenen Unternehmen bis zur Entscheidung über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu sichern und Gläubiger zu schützen. Die Vielzahl der Fälle verdeutlicht den weiterhin erheblichen wirtschaftlichen Druck auf Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Deutschland.
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