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„HEILIGER ZORN IM PENTAGON!“ – TRUMP-REGIERUNG SOLL DEM PAPST DIE LEVITEN GELESEN HABEN

JerOme82 (CC0), Pixabay
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Wenn selbst im Vatikan die Weihwasserkessel nervös klappern, dann ist in Washington offenbar wieder ganz normaler Dienstag.

Laut einem Bericht soll die Trump-Regierung dem Papst höchstpersönlich – na ja, zumindest diplomatisch mit viel Säbelrasseln – ausgerichtet haben: Bitte weniger Nächstenliebe, mehr NATO-Linie.

Was war passiert? Papst Leo XIV. (70), bekannt für seine riskante Marotte, Kriege nicht so super zu finden, hatte den US-Angriff in Venezuela kritisiert. Seine steile These: Diplomatie sei besser als Bomben. Ein Satz, der im Pentagon offenbar ungefähr so gut ankam wie ein Veganer beim Texas-Barbecue.

Die Folge: Der damalige Vatikan-Botschafter in Washington, Christophe Pierre (80), soll im Januar ins Pentagon zitiert worden sein. Nicht ins Außenministerium. Nicht ins Weiße Haus. Ins Pentagon. Also an den Ort, an dem man Friedensgespräche traditionell mit Karten, Generälen und sehr ernsten Stirnfalten führt.

Dort, so heißt es, habe es eine „bittere Standpauke“ gegeben. Der Tenor laut Bericht: Die USA hätten militärisch weltweit freie Auswahl beim Durchregieren – und die katholische Kirche täte gut daran, das auch möglichst begeistert abzunicken. Übersetzt aus Pentagonisch: „Beten könnt ihr später, jetzt wird erst mal gehorcht.“

Besonders pikant: In dem Gespräch soll sogar das Papsttum von Avignon erwähnt worden sein – also jene historische Phase, in der weltliche Herrscher dem Papst erklärten, wo’s langgeht. Ein subtiler Hinweis, wie ihn nur geopolitische Falken lieben: Wenn Geschichte lehrt, dann vor allem, dass man sie auch als Drohkulisse verwenden kann.

Im Vatikan dürfte man bei diesem Rückgriff auf das 14. Jahrhundert kurz geprüft haben, ob die Schweizergarde eigentlich auch Flugabwehr hat.

Ein Journalist berichtet sogar, einige Kirchenvertreter seien so alarmiert gewesen, dass mögliche USA-Reisepläne des Papstes erst einmal eingefroren wurden. Verständlich: Wer als Pontifex in die Vereinigten Staaten reist, möchte schließlich nicht am Flughafen hören: „Willkommen in Amerika – bitte legen Sie Mitra, Hirtenstab und außenpolitische Einwände in die Sicherheitswanne.“

Das Pentagon bestreitet natürlich den dramatischen Ton. Ein Sprecher nannte die Darstellung „übertrieben und verzerrt“. Das Treffen sei „respektvoll und sachlich“ gewesen. Also vermutlich so respektvoll wie ein Presslufthammer in einer Klosterbibliothek.

Eine echte Versöhnung zwischen Trump und Papst Leo? Eher schwierig. Zuletzt hatte der Papst Trumps Drohung, im Iran könne „eine ganze Zivilisation“ sterben, scharf verurteilt. Im Vatikan nennt man so etwas wohl moralische Klarheit. In Washington vermutlich: „Unnötig negatives Messaging.“

Kurz gesagt:
Der Papst predigt Frieden. Trump predigt Stärke. Und das Pentagon bestellt offenbar inzwischen sogar den Himmel ein.

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