Startseite Allgemeines Handelsplattform euaktien.de: BaFin ermittelt gegen die Verantwortlichen
Allgemeines

Handelsplattform euaktien.de: BaFin ermittelt gegen die Verantwortlichen

GraphicMama-team (CC0), Pixabay
Teilen

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die unbekannten Betreiber der angeblich in Frankfurt am Main ansässigen „EUAktien“ keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzen. Die Verantwortlichen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt und sind auch in keiner Weise vom Bundesministerium für Finanzen überprüft worden.

Der Inhalt auf der Website euaktien.de rechtfertigt die Annahme, dass die Betreiber der Plattformen unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten.

Sie verwenden unbefugt auch das Logo des Bundesministeriums für Finanzen mit dem darunter gesetzten Hinweis „Finanz TÜV“ und behaupten wahrheitswidrig, der Beaufsichtigung durch die zypriotische staatliche Finanzaufsichtsbehörde Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) zu unterliegen.

Bezüge zu den ebenfalls unbekannten Betreibern der inzwischen nicht mehr aktiven Website euschild.de, vor denen die BaFin ebenfalls gewarnt hat, können nicht ausgeschlossen werden.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG, Anbieter von Versicherungsgeschäften im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem VAG und Anbieter von Zahlungsdiensten im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem ZAG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin veröffentlicht auf ihrer Internetseite sowohl Warnhinweise zu unerlaubt tätigen Unternehmen als auch konkrete Maßnahmen, die sie ihnen gegenüber angeordnet hat.

Darüber hinaus warnt die BaFin auch vor bestimmten Geschäften oder Geschäftspraktiken. So hat sie schon mehrfach auf die Gefahren bei Geschäften mit nicht lizenzierten Handelsplattformen hingewiesen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Vom Schulhacker zum IT-Profi: Polizei setzt auf „Hacker-Reha“

Lucas war 16, als er herausfand, dass die Computersicherheit seiner Schule ungefähr...

Allgemeines

Snapchat sagt dem KI-Müll den Kampf an – mit eigener KI

Snapchat hat genug von künstlich erzeugten Videos, die aussehen, als hätte ein...

Allgemeines

Hansa Rostock:Scheiß auf das Spiel – heute geht es nur um den Menschen

Hansa verliert den Test gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3. Na und? Ganz...

Allgemeines

Trump findet den Schuldigen: Minnesota war’s

In Minnesota werden Wasserversorger offenbar gezielt von Hackern angegriffen. Ermittler prüfen eine...