Herr Kaltenegger,
nun machen Sie sich offenbar aus dem Staub, wie der Volksmund so schön sagt. Aber wie der Volksmund ebenfalls weiß: Aus der Welt sind Sie deshalb noch lange nicht.Aus den Augen aus dem Sinn können Sie dann auch vergessen.
Das ist ein Versprechen, Herr Kaltenegger.
Nur an einen anderen Standort zu gehen – möglicherweise sogar nur virtuell – wird Ihre Probleme und die Diskussion um die TGI AG nicht lösen. Und verstummen lassen wird es diese Diskussion erst recht nicht. Im Gegenteil.
Aus meiner Sicht sind Sie ein Vielversprecher und Nichtsbeweiser. So formuliere ich es bewusst in meinen eigenen Worten. Immer dann, wenn es um belastbare Nachweise geht, immer dann, wenn konkrete Belege verlangt werden, ziehen Sie sich zurück. Um ein altes Sprichwort zu bemühen: Dann ziehen Sie den Schwanz ein. Konkrete, überprüfbare Nachweise bleiben Sie nach meiner Wahrnehmung bis heute schuldig.
Ihr Problem wird auch deshalb weiterbestehen, weil Sie sich offenbar weiterhin an dieselben Kunden und Interessenten wenden wie in den vergangenen Jahren. Und damit gelten auch dieselben Fragen, dieselben Regeln und dieselben aufsichtsrechtlichen Maßstäbe.
Denn für eine Finanzaufsichtsbehörde ist nicht allein entscheidend, wo ein Unternehmen seinen Sitz behauptet oder einträgt. Entscheidend ist vor allem, an wen sich ein Angebot tatsächlich richtet. Und da sind wir uns vermutlich einig: Ihre Angebote richten sich nicht ins luftleere Mauritius, sondern an Interessenten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Rumänien, Ungarn und weiteren Ländern.
Genau deshalb dürften sich die jeweiligen Aufsichtsbehörden künftig noch genauer ansehen, welche Tätigkeiten Sie tatsächlich ausüben, welche Produkte Sie anbieten, welche Versprechen gemacht werden und ob dafür die erforderlichen Erlaubnisse vorliegen.
Für mich, Herr Kaltenegger, wirkt diese Sitzverlegung wie eine Flucht vor Verantwortung. Ich bin überzeugt davon, dass die Auflagen der zuständigen Aufsichtsbehörden nicht erfüllt werden konnten oder können. Genau deshalb erscheint mir diese Sitzverlegung dubios.
Aus meiner Sicht wird die TGI AG in Vaduz nicht einfach nur liquidiert. Ich halte es für möglich, dass am Ende sogar eine Insolvenz im Raum stehen könnte. Sollte es so kommen, wäre der Name TGI noch stärker belastet, als er es ohnehin bereits ist.
Dass Sie mich nicht loswerden, habe ich Ihnen bereits gesagt. Und dabei bleibt es. Ob Mauritius, Dubai, Tadschikistan oder irgendein anderer angeblich neuer Standort: Die offenen Fragen verschwinden nicht mit einer neuen Adresse.
Ich habe Ihnen mehr als ein Dutzend Mal angeboten, alles gegenüber einem Rechtsanwalt offenzulegen. Dieser hätte mir anschließend bestätigen können, dass bei der TGI AG alles ordnungsgemäß ist. In diesem Fall wären Sie mich sofort los gewesen. Doch genau das wollten oder konnten Sie offenbar nicht. Warum auch immer.
Nun stehen zudem nach meinem Kenntnisstand vier Gerichtsentscheidungen in Deutschland gegen Sie im Raum. Es wird interessant sein zu sehen, ob Sie die daraus entstehenden Kosten noch bezahlen können und wollen.
Ihnen persönlich viel Glück zu wünschen, fällt mir an dieser Stelle schwer. Dieses Glück wünsche ich vielmehr Ihren Investoren. Denn die brauchen es aus meiner Sicht deutlich nötiger.
Herr Kaltenegger, Sie mögen den Standort wechseln. Sie mögen neue Namen, neue Plattformen und neue Konstruktionen präsentieren. Aber die entscheidenden Fragen bleiben dieselben:
Wo ist das Geld?
Wo ist das Gold?
Wer haftet?
Welche Behörde beaufsichtigt das tatsächlich?
Und warum liefern Sie bis heute keine belastbaren Nachweise?
Solange diese Fragen unbeantwortet bleiben, bleibt auch die Kritik.
Und darauf können Sie sich verlassen, soweit sollte ich Ihnen dann bekannt sein.
Also ohne die TGI oder Helmut Kaltenegger wäre dieses lächerliche Format hier doch gar nicht mehr sehenswert. Sie müssten Insolvenz anmelden aufgrund der sinkenden Klickzahlen 🤣🤣🤣
Anmerkung der Redaktion: Es mus ja auch dumme und saudumme Kommentare geben. Ihren zähle ich dann mal unter saudumm. Also Klickzahlen interessieren uns nicht, denn bei uns gibt es ja keine Werbung, aber Blinde sehen das nicht, und nein da wir kein Unternehmen sind kann es auch keine Insolvenz geben, aber vielleicht höre ich irgendwann mal auf weil ich soviel Feigheit und Dämlichkeit eines Kommentarverfassers nicht nachvollziehen bzw ertragen kann. Übrigens TGI kommt bei uns erst an 6 Stelle von der Anzahl der Beitragsaufrufe, also so eine mutmaßlich betrügersiche Mist interessiert nicht ganz soviel wie Sie denken.
Für einen Keiler der TGI-Sekte unvorstellbar, dass jemand etwas nicht aus reiner Geldgier macht.