Eigentlich sollte auf der „Great American State Fair“ alles um Einheit, Patriotismus und den 250. Geburtstag der USA gehen.
Dann tauchte ausgerechnet eine Flagge auf, bei der sich viele Amerikaner dachten:
„Ähm… war das wirklich die beste Idee?“
Willkommen in North Carolina… oder im Geschichtsbuch?
Am Stand von North Carolina liefen auf mehreren Bildschirmen Videos.
Zu sehen waren die heutige Staatsflagge…
…und plötzlich auch die Flagge der ehemaligen Konföderierten Staaten.
Jene Flagge also, die bis heute als Symbol der Südstaatenkonföderation, der Sklaverei und der Rassentrennung gilt und in den USA regelmäßig heftige Debatten auslöst.
„War nicht so geplant…“
Nachdem Besucher und Journalisten auf die Bilder aufmerksam gemacht hatten, ging alles plötzlich ganz schnell.
Die Videosequenz wurde entfernt.
Die Organisatoren erklärten, die Flagge sei versehentlich in das Video geraten und sei nie Teil des genehmigten Konzepts gewesen.
Mit anderen Worten:
Ups.
Der Gouverneur war wenig begeistert
Auch North Carolinas demokratischer Gouverneur Josh Stein ließ keinen Zweifel an seiner Haltung.
Die Darstellung repräsentiere nicht den Bundesstaat.
Die Jubiläumsfeier solle Menschen zusammenbringen – und nicht alte Gräben wieder aufreißen.
Kurz darauf verschwand die umstrittene Sequenz endgültig von den Bildschirmen.
Sponsor zieht sofort die Reißleine
Besonders schnell reagierte ein Unternehmen.
Die traditionsreiche Mt. Olive Pickle Company erklärte, sie habe von der Flagge nichts gewusst und ziehe ihre Unterstützung für den Messestand umgehend zurück.
Das Unternehmen betonte, man stehe für Menschenwürde, Freiheit und Chancengleichheit.
Mit Essiggurken wollte man werben.
Nicht mit Geschichtsdebatten.
Die Pannenliste wird länger
Für die „Great American State Fair“ ist es bereits der nächste ungewollte Höhepunkt.
Zuvor sorgten bereits Stromausfälle, geschmolzenes Speiseeis, stillstehende Fahrgeschäfte und zahlreiche leere Bundesstaaten-Stände für Schlagzeilen.
Jetzt kommt noch eine historische Flaggenpanne dazu.
Fazit
Die Veranstalter wollten eigentlich den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten feiern.
Stattdessen erinnern manche Schlagzeilen inzwischen eher an eine Checkliste mit dem Titel:
- Strom weg ✔️
- Eis geschmolzen ✔️
- Leere Stände ✔️
- Historische Symboldebatte ✔️
Fehlt eigentlich nur noch, dass George Washington persönlich erscheint und fragt:
„Leute… was genau macht ihr da eigentlich?“
Kommentar hinterlassen