Die Gewalt im Süden des Libanon eskaliert erneut – trotz offiziell geltender Waffenruhe. Innerhalb weniger Tage sind laut libanesischem Gesundheitsministerium mehr als 100 Menschen durch israelische Angriffe getötet worden, allein am Montag 17. Unter den Opfern befinden sich auch Kinder.
Israel begründet die Angriffe mit militärischen Operationen gegen die Hisbollah und verweist auf anhaltende Raketen- und Drohnenangriffe der schiitischen Miliz. Die israelische Armee spricht von Selbstverteidigung gegen „unmittelbare Bedrohungen“. Gleichzeitig meldet Israel eigene Verluste und beschuldigt die Hisbollah, die Waffenruhe systematisch zu unterlaufen.
Die libanesische Seite weist diese Darstellung zurück und spricht von wiederholten Verstößen gegen die Vereinbarungen. Klar ist: Die Waffenruhe existiert derzeit eher auf dem Papier als in der Realität.
Die Lage vor Ort bleibt angespannt. Bewohner mehrerer Dörfer wurden erneut zur Evakuierung aufgefordert. Gleichzeitig setzt die Hisbollah ihre Angriffe fort und bezeichnet diese als Reaktion auf israelische Luftschläge. Beide Seiten liefern sich damit faktisch weiterhin Gefechte – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Diplomatische Bemühungen zeigen bislang kaum Wirkung. Gespräche unter internationaler Vermittlung verlaufen schleppend, konkrete Fortschritte sind nicht erkennbar. Während Israel auf militärischen Druck setzt, fordert der Libanon die vollständige Einhaltung der Waffenruhe als Voraussetzung für weitere Verhandlungen.
Seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen Anfang März sind nach libanesischen Angaben mehr als 2.600 Menschen ums Leben gekommen. Die Gefahr einer weiteren Eskalation bleibt hoch – und mit ihr das Risiko, dass sich der Konflikt über die Region hinaus ausweitet.
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