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FBI vereitelt angeblichen Anschlagsplan auf Trump-UFC-Show im Weißen Haus

RichardBarboza (CC0), Pixabay
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Nur wenige Tage nach der spektakulären UFC-Veranstaltung auf dem Gelände des Weißen Hauses sind neue Details über einen mutmaßlich geplanten Anschlag bekannt geworden. Nach Angaben des FBI konnte ein möglicher Angriff auf das Event rechtzeitig verhindert werden.

FBI-Direktor Kash Patel erklärte, die Bundespolizei habe gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden bereits am 10. Juni Hinweise auf eine potenzielle Bedrohung erhalten. In einer mehrstaatlichen Operation seien mehrere Verdächtige festgenommen worden, bevor die Pläne umgesetzt werden konnten.

Verdächtige sollen aus mehreren Bundesstaaten gekommen sein

Laut Informationen von US-Medien standen mindestens 14 junge Erwachsene im Fokus der Ermittlungen. Einige sollen noch jünger gewesen sein. Die mutmaßlichen Beteiligten stammten unter anderem aus Ohio und Texas und sollen geplant haben, nach Washington zu reisen.

Den Ermittlungen zufolge wurde die Sicherheitsbehörden durch einen Hinweis aus dem persönlichen Umfeld eines Verdächtigen alarmiert. Ein Familienmitglied soll die Polizei informiert haben, nachdem es sich über radikale Äußerungen und mögliche Reisepläne Sorgen gemacht hatte.

Chats auf Signal führten zu Festnahmen

Die Ermittler stießen offenbar auf Kommunikationsgruppen über den Messenger-Dienst Signal. Dort sollen Gespräche über Drohnen, Sprengsätze und mögliche Gewalttaten geführt worden sein.

US-Medien berichten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass die mutmaßlichen Pläne vorsahen, zunächst durch Explosionen Panik auszulösen und Besucher aus dem Veranstaltungsgelände zu treiben. Anschließend hätten weitere Angriffe erfolgen sollen. Offizielle Details hierzu wurden bislang jedoch nicht vollständig veröffentlicht.

Mindestens eine Person soll bereits wegen Verschwörung angeklagt worden sein.

Trump erfuhr offenbar erst später von den Ermittlungen

US-Präsident Donald Trump erklärte am Rande des G7-Gipfels in Frankreich, er habe zunächst nichts von den vereitelten Plänen gewusst.

Auf entsprechende Fragen von Journalisten antwortete Trump mit einem seiner typischen Sprüche:

„Von einem Angriff habe ich nichts gehört. Die einzigen Angriffe, die ich gesehen habe, waren die der Kämpfer im Ring.“

60-Millionen-Dollar-Event mit höchster Sicherheitsstufe

Die UFC-Veranstaltung „Freedom 250“ fand am 14. Juni auf dem Südrasen des Weißen Hauses statt und war Teil der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten sowie von Trumps 80. Geburtstag.

Neben Trump selbst waren zahlreiche Regierungsmitglieder vor Ort, darunter Vizepräsident JD Vance, Finanzminister Scott Bessent und Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Die Vorbereitungen für das Großereignis sollen nach Medienberichten mehr als 60 Millionen US-Dollar gekostet haben.

Ermittlungen dauern an

Das FBI und der Secret Service betonten, dass die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien. Weitere Anklagen werden erwartet.

Nach derzeitigem Stand scheint festzustehen: Die Sicherheitsbehörden nehmen die Bedrohung sehr ernst und sehen die schnelle Reaktion als entscheidenden Faktor dafür an, dass die mutmaßlichen Pläne nicht umgesetzt werden konnten.

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