Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am Mittwochmorgen große Teile Nordkaliforniens erschüttert. Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS um 8.10 Uhr Ortszeit nahe der Ortschaft Redwood Valley im Mendocino County.
Die Erschütterungen waren in weiten Teilen der San-Francisco-Bucht und darüber hinaus deutlich spürbar. Zahlreiche Menschen berichteten in sozialen Netzwerken von wackelnden Gebäuden und ausgelösten Warnmeldungen auf ihren Mobiltelefonen.
Das Zentrum des Bebens lag rund zehn Kilometer von Redwood Valley entfernt in einer Tiefe von etwa 13 Kilometern. Wenig später registrierten die Behörden ein weiteres, deutlich schwächeres Nachbeben der Stärke 2,5 in derselben Region.
Über Verletzte oder größere Schäden lagen zunächst keine Informationen vor. Die Einsatzkräfte begannen unmittelbar nach dem Beben mit der Prüfung möglicher Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.
Auch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom wurde nach Angaben seines Büros umgehend über die Lage informiert. Die Behörden stünden in engem Kontakt mit den örtlichen Rettungsdiensten und beobachteten die Situation fortlaufend.
Eine Tsunami-Gefahr besteht nach Einschätzung der zuständigen Stellen nicht.
Experten weisen darauf hin, dass Erdbeben der Stärke zwischen 5,5 und 6,0 zwar häufig nur leichte Gebäudeschäden verursachen, in der Nähe des Epizentrums jedoch deutlich spürbar sind. Nordkalifornien zählt zu den seismisch aktivsten Regionen der Vereinigten Staaten und wird regelmäßig von kleineren und mittleren Erdbeben getroffen.
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