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Elon Musk gründet eigene Partei – „America Party“ soll Demokratie rebooten

jensenartofficial (CC0), Pixabay
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Tech-Milliardär, Mars-Visionär und Teilzeit-Tweet-Gott Elon Musk hat am Samstag das politische Betriebssystem der USA für „veraltet und korrupt“ erklärt – und in klassischer Elon-Manier gleich eine neue Partei gegründet: die „America Party“. Frei nach dem Motto: Wenn dir die Software nicht gefällt, schreib dein eigenes Update.

Auf seinem selbstgekauften Netzwerk X verkündete Musk in Großbuchstaben:
„Heute wird die ‚America Party‘ gebildet, um euch eure Freiheit zurückzugeben!“
Ob die Freiheit von Steuern, Wahrheit oder Realität gemeint war, ließ er offen.

Vom Berater zum Bedenkenträger

Noch vor wenigen Monaten war Musk offizieller Berater in der Regierungsbehörde für Effizienz – liebevoll „DOGE“ genannt. Doch aus der bromance mit Donald Trump wurde eine digitale Schlammschlacht, als Musks Kritik am neuen Steuergesetz „Big Beautiful Bill“ viral ging. Er drohte, Trump politisch „zu zerschweißen“ – dieser konterte, Musk sei ohne Subventionen „zurück in Südafrika beim Löwenfüttern“.

Die republikanische Reaktion? Ein kollektives „Ok, Boomer“ – und das Gesetz wurde prompt am Unabhängigkeitstag unterzeichnet. Musk reagierte mit einem Social-Media-Votum: Sollen wir eine Partei gründen? Über 1,2 Millionen X-User antworteten: „Mach’s, Elon!“ (35 % dachten vermutlich, es ginge um eine neue Kryptowährung.)

Wahlkampf mit Raketenwissenschaft

In typischer Startup-Strategie will Musk die „America Party“ zunächst als politische Guerilla im Kongress etablieren: Zwei bis drei Senatssitze, acht bis zehn im Repräsentantenhaus – mehr braucht es laut Musk nicht, um „den Willen des Volkes durchzusetzen“. Wer dieses Volk ist, blieb unklar – möglicherweise Teslabesitzer mit Dogecoin-Wallet.

Sein politisches Grundsatzprogramm? Noch in Arbeit. Bisher bekannte Punkte:

  • Steuerpolitik: „Wer Raketen baut, zahlt keine.“

  • Außenpolitik: „Mars first.“

  • Bildung: „Programmieren ab der Kita.“

  • Parteislogan: „Make America Autonomous Again.“

Kommt der Wahlsieg per App?

Ob Musks Partei je wirklich auf dem Wahlzettel steht oder nur ein weiteres Side-Projekt ist wie „X AI Grimes GPT“, bleibt offen. Sicher ist nur: Sollte die Gründung scheitern, wird Musk vermutlich in der nächsten Hauptrolle auftreten – als Präsident des unabhängigen Staates Texas (powered by SpaceX).

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