Der Quarterback der New York Giants, Jaxson Dart, hat laut Medienberichten intern mit seinen Teamkollegen über seinen umstrittenen Auftritt bei einer politischen Veranstaltung von US-Präsident Donald Trump gesprochen.
Dart hatte Trump vergangene Woche bei einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen Politikers Mike Lawler vorgestellt. Dabei hielt der 23-Jährige eine kurze Rede, stimmte einen „Go Big Blue“-Fangesang an und begrüßte Trump anschließend mit Handschlag und Umarmung.
Der Auftritt sorgte innerhalb der Mannschaft offenbar für Diskussionen. Nach Angaben von NFL-Insidern wurde das Thema beim ersten gemeinsamen Training der Giants offen angesprochen. Mehrere Führungsspieler sollen sich dabei ebenfalls geäußert haben. Dem Bericht zufolge habe das Team die Differenzen inzwischen intern geklärt.
Besonders kritisch hatte sich zuvor Teamkollege Abdul Carter geäußert. Der Defensivspieler reagierte in sozialen Netzwerken zunächst irritiert auf Darts Auftritt, erklärte später jedoch, beide hätten persönlich miteinander gesprochen und das Thema ausgeräumt.
Trump hatte Dart während der Veranstaltung überschwänglich gelobt und ihn unter anderem als „zukünftigen Hall-of-Fame-Spieler“ bezeichnet. Zudem nutzte der Präsident den Auftritt, um erneut politische Aussagen zum Thema Transgender-Athleten im Frauensport zu machen.
Jaxson Dart selbst hat sich öffentlich bislang nicht weiter zu der Diskussion geäußert.
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