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Bundesliga kompakt: Leverkusen verkauft Alajbegović, Frankfurt und Hoffenheim verstärken sich

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Auf dem Transfermarkt der Bundesliga ist wieder Bewegung. Bayer Leverkusen hat den Wechsel von Kerim Alajbegović zu Juventus Turin offiziell bestätigt, Eintracht Frankfurt verstärkt das Mittelfeld mit Raphael Onyedika und die TSG Hoffenheim verpflichtet Angreifer Adam Daghim. Gleichzeitig stehen bei mehreren Vereinen weitere Personalentscheidungen bevor.

Bayer Leverkusen gibt Kerim Alajbegović an Juventus Turin ab. Der 18 Jahre alte bosnische Nationalspieler unterschrieb beim italienischen Rekordmeister einen Vertrag bis 2031. Berichten zufolge erhält Leverkusen eine feste Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen noch steigen kann. Besonders bemerkenswert: Alajbegović bestritt kein Pflichtspiel für die Profimannschaft der Werkself.

Eintracht Frankfurt hat derweil Raphael Onyedika vom FC Brügge verpflichtet. Der nigerianische Nationalspieler unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Der defensive Mittelfeldspieler bringt internationale Erfahrung mit und gewann mit Brügge bereits zwei belgische Meisterschaften sowie den nationalen Pokal. In Frankfurt soll er mit seiner Robustheit und seinem Spielverständnis für zusätzliche Stabilität sorgen.

Auch die TSG Hoffenheim meldete einen Neuzugang. Der dänische Angreifer Adam Daghim wechselt von RB Salzburg in den Kraichgau und erhält einen langfristigen Vertrag. Der 20-Jährige war zuletzt an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. Hoffenheim sieht in dem schnellen und körperlich starken Offensivspieler eine passende Verstärkung für das gesuchte Angriffsprofil.

Gleichzeitig könnte ein anderer Stürmer die TSG verlassen. Fisnik Asllani reiste nicht mit ins Trainingslager nach Seefeld. Medien bringen ihn vor allem mit RB Leipzig in Verbindung, auch Borussia Dortmund und der FC Barcelona werden als mögliche Interessenten genannt. Eine Einigung oder ein bestätigter Wechsel liegt bislang jedoch nicht vor.

Reyna vor Abschied aus Mönchengladbach

Bei Borussia Mönchengladbach deutet sich ebenfalls eine Veränderung an. Giovanni Reyna wurde für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt und gehört nicht zum Trainingslagerkader am Tegernsee. Als möglicher Interessent gilt Racing Straßburg. Ein Transfer wurde jedoch noch nicht bestätigt.

Auch Nathan Ngoumou fehlt im Trainingslager der Borussia. Trainer Eugen Polanski verfügt auf dessen Position offenbar über genügend Alternativen. Wohin es den Offensivspieler ziehen könnte, ist bislang offen.

RB Leipzig plant Umbau im Tor

Besonders viele offene Personalfragen gibt es bei RB Leipzig. Péter Gulácsi wurde bereits für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der langjährige Leipziger Stammtorhüter soll sich nach Medienberichten mit dem FC Villarreal grundsätzlich über einen Zweijahresvertrag verständigt haben. Eine offizielle Bestätigung des Transfers steht noch aus.

Als möglicher Ersatz wird Örjan Nyland gehandelt. Der norwegische Nationaltorhüter stand bereits zwischen 2022 und 2023 bei RB unter Vertrag und könnte ablösefrei zurückkehren. Auch diese Personalie ist bislang nicht bestätigt.

Weiterhin offen bleibt die Zukunft von Yan Diomande. Berichte über einen möglichen Wechsel zu Real Madrid halten sich hartnäckig. Zusätzlich soll ein Streit zwischen zwei Spieleragenturen den Transfer verzögern. Weder RB Leipzig noch Real Madrid haben eine Einigung bestätigt.

Schalke soll an Lindstrøm arbeiten

Beim FC Schalke 04 kursiert das Gerücht über eine mögliche Verpflichtung von Jesper Lindstrøm. Der dänische Offensivspieler steht beim SSC Neapel unter Vertrag und könnte zunächst auf Leihbasis nach Gelsenkirchen wechseln. Berichtet wird zudem über eine mögliche Kaufoption.

Lindstrøm kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt und gewann mit den Hessen die Europa League. Eine offizielle Bestätigung von Schalke oder Neapel gibt es jedoch noch nicht.

Paderborn will Baur offenbar halten

Beim SC Paderborn beschäftigt weiterhin das Interesse von Celtic Glasgow an Mika Baur. Aus Schottland heißt es, dass sich der Spieler grundsätzlich mit dem Klub verständigt haben könnte. Paderborn erklärte jedoch, dass aktuell keine Verhandlungen liefen. Frühere Angebote seien aus sportlichen und finanziellen Gründen abgelehnt worden.

Trainer Ralf Kettemann geht derzeit davon aus, dass Baur beim Bundesliga-Aufsteiger bleibt.

Stuttgart bestätigt Gespräche über Pejčinović

Der VfB Stuttgart arbeitet weiter an einer Verpflichtung von Dženan Pejčinović. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bestätigte Gespräche mit dem VfL Wolfsburg, betonte jedoch, dass beide Seiten noch deutlich von einer Einigung entfernt seien.

Medienberichten zufolge fordert Wolfsburg eine Ablöse von rund 25 Millionen Euro. Diese Summe wurde von den beteiligten Vereinen nicht bestätigt.

Zudem soll der FC Bayern die Entwicklung des Stuttgarter Innenverteidigers Finn Jeltsch beobachten. Ein aktuelles Angebot oder konkrete Verhandlungen gibt es allerdings nicht. Das angebliche Interesse scheint eher auf eine mögliche Verpflichtung in einem späteren Transferfenster gerichtet zu sein.

Union wartet weiter auf einen Testsieg

Sportlich musste sich Union Berlin im Testspiel gegen Cagliari Calcio mit einem 2:2 begnügen. Nach einem 0:2-Rückstand rettete Ilyas Ansah den Berlinern mit zwei späten Treffern noch das Unentschieden. Union blieb damit auch im sechsten Vorbereitungsspiel hintereinander ohne Sieg.

Trainer Mauro Lustrinelli kündigte nach der Partie an, dass der Kader noch verstärkt werden solle. Konkrete Namen nannte er nicht.

Drei Transfers sind fix, viele Entscheidungen stehen aus

Während die Wechsel von Kerim Alajbegović, Raphael Onyedika und Adam Daghim offiziell bestätigt sind, bleibt bei mehreren weiteren Personalien vieles offen.

Giovanni Reyna und Péter Gulácsi wurden für Transfergespräche freigestellt. Fisnik Asllani fehlt im Hoffenheimer Trainingslager. Die Berichte über Jesper Lindstrøm, Örjan Nyland, Yan Diomande, Mika Baur und Finn Jeltsch sind dagegen weiterhin als unbestätigte Transfergerüchte einzuordnen.

Die kommenden Tage dürften damit vor allem bei RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, Hoffenheim, Schalke und Stuttgart weitere Klarheit bringen.

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