Allgemeines

Der Wahnsinn

PublicDomainPictures (CC0), Pixabay
Teilen

Die Großbank Citigroup hat einem US-Gericht zufolge keinen Anspruch auf eine Rückzahlung von etwa 501 Millionen Dollar (413,06 Mio. Euro) nach einem Überweisungsfehler. Ein US Richter erklärte heute, die Zahlungen im August 2020 seien „endgültige und vollständige“ Transaktionen.

Die Citigroup hatte als Kreditverwalter des Kosmetikkonzerns Revlon insgesamt 893 Mio. Dollar an mehrere Gläubiger geschickt, obwohl nur Zinsen von 7,8 Mio. fällig waren.

Die Bank sprach von menschlichem Versagen. Zehn Gläubiger weigerten sich, das Geld zurückzuzahlen. Das sei rechtens, erklärte der Richter: „Zu glauben, dass die Citibank, eines der fortschrittlichsten Finanzinstitute der Welt, einen noch nie da gewesenen Fehler in Millionenhöhe gemacht habe, wäre grenzwertig irrational gewesen.“ Die Citigroup kündigte Berufung an.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Alfred schaut auf die Bundesliga: Bayern kauft, Dortmund hofft und Leipzig sucht seine DNA

Also gut, liebe Fußballfreunde, die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür. Noch...

Allgemeines

Wenn die Sparkasse zur Spaßkasse wird – zumindest für die Diebe

Eigentlich soll eine Sparkasse dafür sorgen, dass Geld sicher verwahrt wird. In...

Allgemeines

El Mala für 50 Millionen? In Köln heißt das Marktwert, in Dortmund Wahnsinn

BVB-Fan: 50 Millionen Euro für Saïd El Mala? Entschuldigung, verkaufen die Kölner...

Allgemeines

Bald kaufen wir nur noch chinesische Autos – aber immerhin verwalten wir den Abbau selbst

BMW will weltweit rund 8.000 Stellen streichen. Der Großteil davon könnte in...