Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó hat seine erste Probe in der Wiener Stadthalle absolviert – und wirkt erstaunlich entspannt für jemanden, der demnächst vor 160 Millionen Menschen auftreten soll.
Oder wie man beim Song Contest sagt:
ein ganz normaler Donnerstag.
Der 19-jährige Burgenländer darf als Gastgeberland-Kandidat fix ins Finale, wird aber schon im zweiten Halbfinale seinen Song „Tanzschein“ präsentieren – inklusive Tiermasken, LED-Wand und vermutlich genug Nebelmaschine, um halb Wien lahmzulegen.
ESC-Stimmung wie Fußball-WM – nur mit mehr Glitzer
Cosmó beschreibt die Stimmung in Österreich derzeit ungefähr so, „als würde die Fußball-WM stattfinden“.
Der kleine Unterschied:
Beim ESC tragen die Fans statt Fan-Schals eher Pailletten und diskutieren hitziger über Windmaschinen als über Abseitsregeln.
Erste Probe: emotional, episch – und wahrscheinlich leicht verwirrend
Der Sänger spricht von einem „epischen und emotionalen Moment“, als er erstmals die große Bühne betrat.
Was vermutlich auch daran lag, dass plötzlich:
- Kameras um ihn herum kreisten,
- Menschen Headsets trugen,
- und irgendwo jemand schrie:
„Mehr Glitzer auf LED 3!“
Das Geheimnis großer Bühnen
Besonders philosophisch wurde Cosmó beim Thema Livepublikum:
„Je größer die Bühne und je mehr Publikum, desto mehr Spaß.“
Ein Satz, den vermutlich nur Menschen sagen, die noch nie vor 160 Millionen Zuschauern live atmen mussten.
ESC-Freundschaften fürs Leben
Auch hinter den Kulissen herrscht internationale Harmonie:
Luxemburg, Norwegen, Dänemark – alle verstehen sich blendend.
Denn nichts schweißt Menschen stärker zusammen als:
Schlafmangel, Dauerproben und die gemeinsame Angst vor der Jurywertung aus San Marino.
Größter Traum: die Flaggenparade
Am meisten freut sich Cosmó auf die große Flaggenparade im Finale.
Der Moment, wenn alle Länder gemeinsam einlaufen und so tun, als gäbe es weltweit keinerlei politische Krisen – solange die Pyrotechnik funktioniert.
Oder kurz gesagt:
Europa in seiner schönsten Parallelwelt.
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