Nach der ersten Niederlage der New York Knicks in den NBA-Finals hat Rapperin Cardi B die Ursache schnell gefunden. Nein, es lag weder an der Verteidigung noch an den Spurs oder Victor Wembanyama. Aus ihrer Sicht hatte die Pleite einen ganz anderen Grund: Donald Trump saß im Publikum.
Der US-Präsident verfolgte Spiel 3 im Madison Square Garden live vor Ort und unterstützte dabei sein Heimteam aus New York. Für Cardi B, die in der Halbzeitshow auftrat, war das offenbar kein gutes Omen.
Auf Instagram wurde sie nach dem Spiel gefragt, ob Trump möglicherweise Unglück gebracht habe. Ihre Antwort fiel diplomatisch aus – zumindest nach Cardi-B-Maßstäben.
„Wahrscheinlich schon“, meinte die Rapperin sinngemäß.
Noch treffender beschrieb sie die Stimmung in der Arena mit einem Vergleich, den wohl jeder Schüler versteht:
„Es fühlte sich an, als wäre plötzlich der Schuldirektor ins Klassenzimmer gekommen.“
Plötzlich benehmen sich alle.
Niemand macht Unsinn.
Und die Stimmung ist ungefähr so locker wie bei einer Matheprüfung.
Die Knicks verloren die Partie mit 111:115, obwohl Cardi B persönlich alles versucht hatte. Die Rapperin performte ihren Hit „Bodak Yellow“ in der Halbzeit und brachte sogar ihren vierjährigen Sohn Wave mit.
Laut ihrer Aussage war der so begeistert, dass er während des gesamten Spiels nicht einmal nach dem Handy fragte – ein Ereignis, das Experten bereits als eines der größten Wunder der NBA-Finals bezeichnen.
Trotz der Niederlage bleibt Cardi optimistisch. Vor Spiel 4 plant sie einen digitalen „Gebetskreis“ für die Knicks und ruft ihre Fans auf, gemeinsam positive Energie zu senden.
Ob das wirksamer ist als ein Trump-freier VIP-Bereich, bleibt allerdings abzuwarten.
Fest steht nur: Sollte New York die Serie noch gewinnen, wird Cardi B vermutlich die Gebete loben.
Sollten die Knicks verlieren, kennt sie bereits den Schuldigen
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