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Anklage wegen Messerangriffs in der Königstraße Stuttgart erhoben

Elf-Moondance (CC0), Pixabay
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Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat am 27. November 2024 Anklage gegen drei Brüder im Alter von 17, 22 und 27 Jahren wegen versuchten gemeinschaftlichen Totschlags in Tateinheit mit gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung sowie weiterer gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen erhoben. Die Anklage richtet sich an die Jugendkammer des Landgerichts Stuttgart.

Tatvorwurf: Messerangriff in der Königstraße

Den Angeklagten, die die syrische Staatsangehörigkeit besitzen, wird vorgeworfen, am Abend des 30. Juli 2024 in der Königstraße in Stuttgart drei Männer im Alter von 37, 47 und 25 Jahren bei einer Auseinandersetzung gemeinschaftlich mit Messern schwer verletzt zu haben.

Besonders gravierend waren die Verletzungen des 37-jährigen Opfers, das lebensgefährliche Stichwunden in den Oberschenkel und den Bauch erlitt. Der Mann überlebte den Angriff entgegen der Annahme der Angeklagten. Der 47-Jährige wurde durch Stiche in den Rücken und Oberschenkel verletzt, während der 25-Jährige eine Verletzung im Bereich der Schulter erlitt.

Hintergrund der Auseinandersetzung

Laut Anklageschrift waren die Geschädigten gemeinsam mit weiteren Personen für einen Stadtbummel in der Königstraße unterwegs, als sie auf die Angeklagten trafen, die von ihrer Schwester begleitet wurden. Der Auslöser der zunächst verbalen Auseinandersetzung soll gewesen sein, dass die Schwester der Angeklagten sich durch Blicke aus der Gruppe der Geschädigten belästigt fühlte. Die Situation eskalierte daraufhin und führte zu dem Messerangriff.

Untersuchungshaft

Alle drei Angeklagten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, da die Staatsanwaltschaft von einem dringenden Tatverdacht und einer besonderen Schwere der Tat ausgeht.

Die Verhandlung vor der Jugendkammer des Landgerichts Stuttgart wird erwartet. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie das Gericht die vorgelegten Beweise und Aussagen bewertet.

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