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Affäre belastet US-Senatskandidaten: Ehefrau von Graham Platner äußert sich zu Sexting-Vorwürfen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Die Ehefrau des demokratischen US-Senatskandidaten Graham Platner hat sich erstmals öffentlich zu Berichten über angebliche außereheliche Sexting-Nachrichten ihres Mannes geäußert. Amy Gertner erklärte, sie sei durch die Veröffentlichung privater Details aus ihrer Ehe „tief verletzt“ worden und werfe einer ehemaligen Vertrauten vor, ihr Vertrauen missbraucht zu haben.

Auslöser der Debatte sind Berichte der New York Times und des Wall Street Journal. Demnach soll Gertner bereits im vergangenen Jahr Mitarbeiter von Platners Wahlkampfteam auf sexuelle Nachrichten aufmerksam gemacht haben, die ihr Mann mit anderen Frauen ausgetauscht haben soll. Die Informationen wurden damals intern als mögliches politisches Risiko bewertet.

In ihrer Stellungnahme betonte Gertner jedoch, dass die Vorfälle ihre Sicht auf ihren Ehemann nicht verändert hätten. Sie kenne den Mann, den sie geheiratet habe, und stehe weiterhin zu ihm. Gleichzeitig kritisierte sie, dass sehr persönliche Informationen aus ihrer Ehe an die Öffentlichkeit gelangt seien. Diese Gespräche habe sie einst mit einer Person geführt, die sie als Freundin betrachtet habe.

Eine ehemalige Mitarbeiterin von Platners Wahlkampfteam bestätigte inzwischen, dass Gertner sie über die entsprechenden Nachrichten informiert habe. Die Veröffentlichungen beziehen sich auf die frühen Jahre der Ehe des Paares und sollen lange vor dem Beginn des aktuellen Wahlkampfs stattgefunden haben.

Für Graham Platner ist es nicht die erste Kontroverse seiner politischen Laufbahn. Der ehemalige Marine ohne vorherige politische Erfahrung geriet bereits mehrfach in die Schlagzeilen. So musste er sich wegen eines Tattoos rechtfertigen, das Ähnlichkeiten mit einem nationalsozialistischen Symbol aufweist. Zudem wurden frühere Äußerungen bekannt, in denen er sich selbst als „Kommunist“ bezeichnete und die Polizei scharf kritisierte. Von diesen Aussagen distanzierte er sich später öffentlich.

Trotz der anhaltenden Debatten setzt Platner seinen Wahlkampf gegen die republikanische Senatorin Susan Collins fort. Ob die jüngsten Enthüllungen Auswirkungen auf seine politischen Chancen haben werden, bleibt abzuwarten.

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