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Zu wenige Blutspenden in Sachsen – DRK setzt verstärkt auf junge Spenderinnen und Spender

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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In Sachsen schlägt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Alarm: Die Zahl der Blutspenden ist deutlich gesunken, und die Versorgung von Kliniken und Notfallstationen könnte in Zukunft schwieriger werden. Besonders in den Sommermonaten, in denen viele Menschen verreisen oder durch Hitze und Freizeitaktivitäten weniger spenden, ist der Rückgang spürbar.

Um gegenzusteuern, startet das DRK gezielte Kampagnen, um vor allem junge Menschen für das Blutspenden zu gewinnen. „Wir müssen die nächste Generation von Spendern ansprechen, damit die Versorgung langfristig gesichert bleibt“, erklärt ein DRK-Sprecher. Dabei setzt das DRK auf Social-Media-Aktionen, Infoveranstaltungen an Schulen und Universitäten sowie moderne Spende-Events mit Musik und Mitmachaktionen.

Ein Grund für die rückläufigen Zahlen ist nach Einschätzung des DRK, dass viele ältere, langjährige Spender aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spenden können. Gleichzeitig fehlt es an einer ausreichenden Zahl jüngerer Menschen, die diese Lücke füllen.

Das DRK betont, dass eine Blutspende Leben retten kann – ob nach Unfällen, bei Operationen oder zur Behandlung schwerer Krankheiten. Besonders dringend werden Blutgruppen mit negativem Rhesusfaktor benötigt, da sie seltener vorkommen.

Blut spenden kann in Sachsen jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren. Neben dem guten Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, gibt es beim DRK häufig auch kleine Aufmerksamkeiten wie Snacks oder Gutscheine als Dankeschön.

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