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Xavier Becerra kurz vor Vorwahl deutlich vorne – Rennen um Platz zwei bleibt offen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Im Rennen um das Gouverneursamt in Kalifornien hat der Demokrat Xavier Becerra kurz vor der Vorwahl am 2. Juni einen deutlichen Vorsprung aufgebaut. Laut einer neuen Umfrage liegt der frühere Justizminister Kaliforniens und ehemalige Gesundheitsminister der Biden-Regierung inzwischen bei 28 Prozent Zustimmung unter wahrscheinlichen Wählern.

Damit setzt sich Becerra klar von seinen Konkurrenten ab. Der demokratische Unternehmer und Klimaaktivist Tom Steyer kommt demnach auf 22 Prozent, während der republikanische Kommentator Steve Hilton bei 21 Prozent liegt. Das Rennen um den zweiten Platz bleibt damit weiterhin äußerst knapp.

Becerra profitiert offenbar von einem starken Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen. Anfang des Jahres lag seine Kampagne in Umfragen teils noch im einstelligen Bereich. Rückenwind erhielt er unter anderem nach dem Rückzug des früheren Kongressabgeordneten Eric Swalwell aus dem Rennen.

Sollte Becerra die Wahl gewinnen, wäre er der erste gewählte Latino-Gouverneur Kaliforniens seit dem 19. Jahrhundert. Amtsinhaber Gavin Newsom darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

In Kalifornien gilt bei Gouverneurswahlen ein besonderes Wahlsystem: Unabhängig von der Parteizugehörigkeit ziehen die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in die eigentliche Hauptwahl im November ein. Dadurch könnten theoretisch auch zwei Demokraten oder zwei Republikaner gegeneinander antreten.

Besonders spannend bleibt deshalb die Frage, wer sich neben Becerra das zweite Ticket für die Endrunde sichert. Während einige Umfragen Steve Hilton leicht vorne sehen, rechnen Experten auch Tom Steyer weiterhin gute Chancen aus – vor allem, wenn es ihm gelingt, jüngere Wähler stärker zu mobilisieren.

Steve Hilton, ein früherer Fox-News-Kommentator, wird unterdessen von Präsident Donald Trump unterstützt und hofft auf geschlossene republikanische Stimmen.

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