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Wasserlandung statt Landebahn: Wasserflugzeug sorgt für Großeinsatz in New York

scratsmacker (CC0), Pixabay
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Ein Wasserflugzeug hat am Sonntag in New York für einen spektakulären Rettungseinsatz gesorgt. Die Maschine musste bei der Landung auf dem East River eine sogenannte harte Wasserlandung hinlegen und wurde dabei beschädigt. Glücklicherweise kamen alle acht Insassen mit dem Schrecken davon.

Acht Menschen rechtzeitig gerettet

Die Einsatzkräfte der New Yorker Feuerwehr wurden gegen Mittag alarmiert, nachdem ein Wasserflugzeug im East River vor Manhattan in Schwierigkeiten geraten war. Die Maschine trieb nach der missglückten Landung aufrecht im Wasser und konnte später von Einsatzkräften zurück an einen Anleger geschleppt werden.

Alle acht Personen an Bord wurden sicher aus dem Flugzeug gerettet. Zwei Passagiere erlitten leichte Verletzungen, lehnten jedoch eine medizinische Behandlung ab.

Flügelstrebe brach bei der Landung

Nach ersten Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA setzte der Pilot die Maschine mit zu hoher Wucht auf dem Wasser auf. Durch diese sogenannte harte Landung brach eine tragende Flügelstrebe.

Eine harte Landung liegt vor, wenn ein Flugzeug mit einer höheren Sinkgeschwindigkeit als vorgesehen aufsetzt und dabei die konstruktiven Belastungsgrenzen überschreitet.

Die FAA hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Welle könnte Auslöser gewesen sein

Nach Informationen amerikanischer Medien befand sich das Flugzeug auf dem Rückflug aus den exklusiven Hamptons auf Long Island und wollte auf einer Wasserflugzeugbasis in Manhattan landen.

Beim Aufsetzen soll die Maschine von einer größeren Welle erfasst worden sein, wodurch sie beschädigt wurde und teilweise zu kentern drohte.

Bereits zweiter Vorfall innerhalb weniger Wochen

Es handelt sich bereits um den zweiten Zwischenfall mit einem Wasserflugzeug auf dem East River innerhalb kurzer Zeit.

Erst Mitte Juni war ein zweisitziges Wasserflugzeug beim Start ebenfalls von einer hohen Welle getroffen worden und im Fluss niedergegangen. Auch damals konnten Pilot und Passagier unverletzt gerettet werden.

Ermittlungen laufen

Warum es auf dem East River innerhalb weniger Wochen gleich zu zwei ähnlichen Vorfällen gekommen ist, soll nun untersucht werden. Die Luftfahrtbehörde will insbesondere prüfen, welche Rolle Wetterbedingungen, Wellengang und die Landebedingungen auf dem stark befahrenen Fluss gespielt haben.

Dank des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte endete der Zwischenfall diesmal glimpflich – ein schweres Unglück konnte verhindert werden.

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