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Wahl-Desaster für Starmer: Labour verliert Wales – Reform UK räumt ab

rachelmatthews7 (CC0), Pixabay
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Für Keir Starmer läuft es gerade ungefähr so gut wie ein Regenschirm aus Papier im britischen Dauerregen.

Nach schweren Verlusten bei den Regional- und Kommunalwahlen steht der britische Premier massiv unter Druck. Labour verlor nicht nur Hunderte Sitze in England – sondern auch gleich die Macht in Wales nach 27 Jahren Dauerherrschaft. Ein politischer Erdrutsch mit Ansage.

Während Labour verzweifelt versucht, „die Botschaft der Wähler ernst zu nehmen“, feiert Nigel Farage mit Reform UK eine regelrechte Party. Über 1.400 neue Sitze holte die Partei und pflügte dabei durch frühere Hochburgen von Labour und den Tories wie ein Mähdrescher auf Speed.

Die BBC-Hochrechnung zeigt:

  • Reform UK: 26 Prozent
  • Greens: 18 Prozent
  • Labour: 17 Prozent
  • Conservatives: ebenfalls 17 Prozent

Mit anderen Worten:
Die traditionelle Zwei-Parteien-Ordnung Großbritanniens liegt ungefähr so stabil da wie ein Ikea-Regal nach drei Umzügen.

Labour sucht Schuldigen – und findet Starmer

Innerhalb der Partei wächst die Nervosität.
Mehrere Labour-Abgeordnete fordern bereits offen Starmers Rückzug oder zumindest einen Zeitplan für seinen Abschied. Andere versuchen noch verzweifelt, Haltung zu bewahren.

Starmer selbst erklärte tapfer:
„Ich werde nicht zurücktreten und das Land ins Chaos stürzen.“

Kritiker könnten entgegnen:
Das Chaos ist längst da.

Wales weg, Schottland weg, England wackelt

Besonders bitter:
In Wales gewann erstmals seit über 100 Jahren nicht Labour die nationale Wahl. Plaid Cymru wurde stärkste Kraft, Reform UK zweitstärkste Partei.

In Schottland blieb die SNP vorne, während Labour weit hinterherlief und sich plötzlich sogar mit Reform UK um Plätze streiten musste.

Farage wittert Morgenluft

Nigel Farage sprach bereits von einem „historischen Wandel“.
Und tatsächlich wirkt es zunehmend so, als würden die Briten gerade kollektiv das politische Betriebssystem neu installieren.

Ob das Upgrade am Ende besser läuft?
Großbritannien testet das jetzt live am offenen Herzen.

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