Am internationalen Flughafen John F. Kennedy (JFK) in New York hat eine Bombendrohung am Freitagmorgen einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Teile des Terminal 4 mussten vorsorglich geräumt werden.
Nach Angaben der Hafenbehörde von New York und New Jersey soll eine Frau gegen 7.45 Uhr Ortszeit an einem Check-in-Schalter gegenüber einer Mitarbeiterin einer Fluggesellschaft behauptet haben, sich befinde eine Bombe in ihrem Gepäck.
Unmittelbar nach der Meldung rückten Einsatzkräfte der Port Authority Police sowie Spezialisten des Bombenkommandos der New Yorker Polizei an. Aus Sicherheitsgründen wurde der betroffene Bereich des Terminals abgesperrt und zahlreiche Passagiere mussten den Bereich verlassen. Reisende wurden vorübergehend umgeleitet, während die Einsatzkräfte eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchführten.
Die Durchsuchung verlief letztlich ohne gefährlichen Fund. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Bereich wieder freigegeben und der Betrieb im Terminal 4 schrittweise normalisiert.
Die mutmaßliche Verursacherin wurde von den Behörden festgenommen. Gegen sie werden nun entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Der Vorfall sorgte am Freitagmorgen für erhebliche Verzögerungen und Verunsicherung bei zahlreichen Reisenden. Über mögliche Auswirkungen auf den Flugverkehr machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben.
Der John F. Kennedy International Airport gehört zu den größten und wichtigsten Flughäfen der Vereinigten Staaten. Allein Terminal 4 zählt zu den am stärksten frequentierten Bereichen des Flughafens und wird von zahlreichen internationalen Fluggesellschaften genutzt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Bombendrohung dauern an.
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