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Vodafone-Kunden plötzlich zurück im Mittelalter

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Großalarm im Leipziger Norden: Seit Dienstagmittag erleben tausende Vodafone-Kunden eine Zeitreise in die Vergangenheit. Kein Internet, kein Kabelfernsehen, kein Festnetz – kurz gesagt: plötzlich wieder echtes Familienleben.

Betroffen sind laut Vodafone fast 11.000 Haushalte, vor allem in Gohlis, Eutritzsch, Möckern und Wahren. Ursache des digitalen Weltuntergangs sei ein beschädigtes unterirdisches Kabel. Vermutlich hat irgendwo ein Bagger beschlossen, spontan gegen die moderne Kommunikation zu rebellieren.

Menschen mussten plötzlich miteinander reden

Die Folgen der Störung waren dramatisch:

  • Streamingdienste standen still,
  • Homeoffice verwandelte sich in „Ich kann leider nicht arbeiten“,
  • und manche Teenager sahen offenbar erstmals wieder ihre Eltern im Wohnzimmer.

Besonders hart traf es viele Bewohner, als klar wurde:
Nicht nur das Internet ist weg — sogar das Kabelfernsehen und die Festnetztelefone funktionieren nicht mehr.

Einige Leipziger sollen daraufhin panisch aus dem Fenster geschaut haben, um zu prüfen, ob draußen überhaupt noch Zivilisation existiert.

Reddit wusste natürlich sofort Bescheid

Während Vodafone noch analysierte, warum halb Leipzig digital im Funkloch verschwunden war, lief auf Reddit bereits die wichtigste Krisenkommunikation der Stadt.

Dort meldeten Nutzer im Sekundentakt:

  • „Bei mir auch weg!“
  • „Möckern tot.“
  • „Gohlis komplett offline.“
  • und vermutlich irgendwo auch:
    „Hat jemand noch DVDs?“

Vodafone kämpft gegen das böse Untergrund-Kabel

Laut Vodafone muss nun ein beschädigtes Kabel in einer unterirdischen Zufuhrstrecke ersetzt werden. Die Reparatur soll in der Nacht erfolgen.

Oder wie Kunden es vermutlich verstehen:
Ein Techniker mit Stirnlampe steigt jetzt irgendwo in Leipzig in einen mystischen Vodafone-Tunnel hinab und sucht das legendäre Kabel des Verderbens.

Hoffnung auf Mittwochmorgen

Wenn alles gut läuft, soll die Störung bis Mittwochmorgen behoben sein.

Bis dahin müssen viele Leipziger stark bleiben:

  • ohne Netflix,
  • ohne WLAN,
  • ohne Online-Shopping
  • und möglicherweise sogar ohne Katzenvideos.

Die Stadt erlebt damit für wenige Stunden eine Situation, die Historiker später vermutlich als „Die große Offline-Krise von Gohlis“ bezeichnen werden.

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