Jose Mourinho, Meister der Schlagzeilen und König der Kontroversen, hat mal wieder für Aufsehen gesorgt. Diesmal in der Türkei – und diesmal mit einer Strafe, die selbst ihn kurz zum Schweigen bringen dürfte (zumindest bis zur nächsten Pressekonferenz).
Nach dem 0:0 gegen Galatasaray konnte der Fenerbahçe-Trainer seine Emotionen nicht im Zaum halten und schoss gegen türkische Schiedsrichter. Sein Kommentar an den vierten Offiziellen: „Wenn du gepfiffen hättest, wäre das hier eine Katastrophe!“ Die türkische Fußballföderation (TFF) fand das – wenig überraschend – nicht besonders lustig. Ergebnis: Vier Spiele Sperre und eine Geldstrafe von insgesamt satten 35.194 Pfund.
Doch Mourinho wäre nicht Mourinho, wenn er es dabei belassen würde. Neben allgemeinen Spitzen gegen die türkische Schiedsrichterzunft ließ er in der Pressekonferenz auch eine Formulierung fallen, die Galatasaray als rassistisch einstufte. Fenerbahçe verteidigte seinen Star-Coach prompt: „Alles aus dem Kontext gerissen!“ Die TFF sah das anders – und legte noch eine zweite Sperre obendrauf.
Besonders pikant: Mourinho bemängelte, dass ein türkischer vierter Offizieller mit an Bord war, obwohl ein ausländischer Schiedsrichter das Spiel leitete. Seine Kritik an „Chaos und Unordnung im türkischen Fußball“ kam in Istanbul ungefähr so gut an wie ein Schal in den Vereinsfarben des Erzrivalen.
Fenerbahçe will gegen die Strafe vorgehen – doch ob das Mourinhos Temperament zähmen wird? Wahrscheinlich nicht. Also, Popcorn raus: Das Mourinho-Theater geht in die nächste Runde. 🎭
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