Reisen sollen eigentlich Erholung, Abenteuer und schöne Erinnerungen bringen. Doch offenbar kehren viele Urlauber am Ende eher mit Stress und Frust nach Hause zurück. Laut einer aktuellen Umfrage bereuen 97 Prozent der befragten US-Reisenden mindestens eine ihrer vergangenen Reisen.
Besonders häufig nannten die Teilnehmer:
- schlechte Planung,
- überfüllte Reiseziele,
- Stress,
- Streit mit Mitreisenden
- oder unerwartete Probleme wie Verspätungen und schlechtes Wetter.
Viele Reisende gaben an, sie würden bestimmte Urlaube heute komplett anders planen oder gar nicht mehr antreten. Rund zwei Drittel der Befragten sagten sogar, sie würden ihre Reise am liebsten noch einmal neu machen.
Die USA-Today-Autorin schildert dabei auch eigene Erfahrungen aus Tokio. Obwohl sie sich auf die Reise gefreut hatte, fühlte sie sich von den Menschenmassen, hektischen Straßen und komplizierten Bahnhöfen in Shibuya schnell überfordert. Rückblickend hätte sie lieber in einem ruhigeren Stadtteil gewohnt.
Laut der Umfrage entstehen viele Enttäuschungen nicht durch das Reiseziel selbst, sondern durch falsche Erwartungen oder organisatorische Fehler.
Besonders anfällig für Frust seien:
- Familienurlaube,
- Kurztrips in Großstädte,
- Abenteuerreisen,
- romantische Reisen
- und Solo-Trips.
Vor allem jüngere Reisende bereuen laut Studie häufiger bestimmte Reisen. Gründe seien oft geringere Reiseerfahrung und knappere Budgets.
Ein weiteres Beispiel liefert ein Reiseblogger-Paar, das auf dem Weg nach Peru beinahe seinen Anschlussflug verpasste. Eine zu knapp geplante Umsteigezeit führte zu massivem Stress und hektischem Sprint durch den Flughafen. Seitdem achten die beiden nach eigenen Angaben deutlich stärker auf längere Umsteigezeiten.
Trotz aller Probleme ziehen viele Reisende aber auch positive Lehren aus ihren Fehlern. Fast drei Viertel der Befragten erklärten, dass schlechte Erfahrungen ihnen geholfen hätten, zukünftige Reisen besser zu planen.
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