Mutmaßlicher CSD-Attentäter nach SEK-Einsatz in Berlin-Spandau tot
Der mutmaßliche Täter des Anschlags am Rande des Berliner Christopher Street Day ist nach einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau tot. Nach den vorliegenden Informationen wurde der 21-Jährige in einer Gartenlaube der Parzelle 46 aufgespürt.
Beim Zugriff durch schwer bewaffnete Spezialeinsatzkräfte soll es zu einem Schusswechsel gekommen sein. Demnach wurden die Polizisten angegriffen und erwiderten das Feuer. Der Gesuchte wurde dabei tödlich verletzt. Die genauen Umstände des Einsatzes müssen nun vollständig und unabhängig untersucht werden.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger dankte den beteiligten Sicherheitsbehörden für die schnelle Fahndung und den erfolgreichen Zugriff. Es sei eine große Leistung, dass der mutmaßliche Attentäter so rasch gefunden worden sei.
Dieser Dank gilt allen Polizistinnen und Polizisten, den Spezialkräften, den Ermittlern sowie den Rettungs- und Einsatzkräften, die seit dem Anschlag unter enormem Druck gearbeitet haben. Sie haben bei einem offenbar hochgefährlichen Einsatz ihr eigenes Leben riskiert, um die Bevölkerung zu schützen und eine weitere Gefahr abzuwenden.
Gleichzeitig bleiben viele Fragen offen. Dazu gehören das genaue Tatmotiv, mögliche Unterstützer oder Mittäter und der Ablauf des tödlichen Zugriffs. Die Ermittlungsbehörden müssen diese Hintergründe nun lückenlos aufklären.
Die Gedanken gelten weiterhin der getöteten Frau, ihren Angehörigen und allen Verletzten des Anschlags.
Kommentar hinterlassen