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Verdächtige Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt – möglicher Sprengsatz untersucht

InsightPhotography (CC0), Pixabay
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Am Flughafen Leipzig/Halle ist in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne mit einem verdächtigen Paket entdeckt worden. Nach Informationen der „BILD“ soll sich an der Drohne ein Päckchen mit einem Zünder befunden haben. Ermittler hätten den Gegenstand deshalb als möglichen Sprengsatz eingestuft.

Die Drohne lag dem Bericht zufolge auf dem Vorfeld in unmittelbarer Nähe zu einer ukrainischen Frachtmaschine vom Typ Antonov. Die Bundespolizei setzte Entschärfungskräfte und einen ferngesteuerten Spezialroboter ein. Eine kontrollierte Sprengung des Pakets soll vorbereitet worden sein. Ob sie tatsächlich durchgeführt wurde, blieb zunächst unklar.

Wegen des Fundes wurde der Flugbetrieb am Flughafen vorübergehend vollständig eingestellt. Mehrere Maschinen mussten umgeleitet werden. Eine aus Mallorca kommende Passagiermaschine landete schließlich in Nürnberg.

Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf eine Frachtmaschine, die nach der Sperrung durchstarten musste. Nach Angaben der „BILD“ soll das Flugzeug etwa sechs Kilometer vom Flughafen entfernt in rund 400 Metern Höhe mit einem bislang unbekannten Gegenstand kollidiert sein. Die Maschine landete später in Hannover, wo leichte Schäden im Frontbereich festgestellt worden sein sollen.

Die Polizei in Niedersachsen bewertet den Vorgang laut Bericht als mögliches Staatsschutzdelikt. Auch ein Sabotageversuch werde derzeit nicht ausgeschlossen. Ermittlungsbehörden in Sachsen und Niedersachsen prüfen die Zusammenhänge. Die Suche nach der Person, die die Drohne gesteuert haben könnte, blieb zunächst ohne Ergebnis.

Der Flugbetrieb war bis etwa 1.55 Uhr unterbrochen. Die südliche Start- und Landebahn blieb am Mittwochmorgen zunächst gesperrt. Nach Angaben der Polizei lief der übrige Flugverkehr über die Nordbahn jedoch weitgehend störungsfrei.

Ob zwischen der Drohne, dem verdächtigen Paket und der möglichen Kollision der Frachtmaschine ein direkter Zusammenhang besteht, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Textgrundlage: Bericht der „BILD“ vom 5. August 2026.

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