Startseite Allgemeines Verbraucher, die von der Meldung über BS51-Financial betroffen sind oder vermuten, dass sie es sein könnten, sollten sofort aktiv werden, um sich zu schützen und möglichen Schaden zu begrenzen. Hier sind die konkreten Schritte, die empfohlen werden:
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Verbraucher, die von der Meldung über BS51-Financial betroffen sind oder vermuten, dass sie es sein könnten, sollten sofort aktiv werden, um sich zu schützen und möglichen Schaden zu begrenzen. Hier sind die konkreten Schritte, die empfohlen werden:

olenchic (CC0), Pixabay
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1. Kein Geld überweisen / Kontakt sofort abbrechen

  • Falls Sie noch kein Geld überwiesen haben: Tun Sie es nicht!
  • Wenn Sie im Kontakt mit einer der genannten E-Mail-Adressen stehen: Beenden Sie jegliche Kommunikation sofort.

2. Bereits Geld überwiesen?

Wenn Sie schon Geld investiert oder persönliche Daten übermittelt haben:

a) Bank informieren

  • Wenden Sie sich umgehend an Ihre Hausbank, schildern Sie den Fall und fragen Sie nach der Möglichkeit, Überweisungen rückgängig zu machen oder Konten zu sichern.

b) Anzeige erstatten

  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei, idealerweise bei der örtlichen Dienststelle oder über das Online-Portal Ihrer Landespolizei.
  • Geben Sie an, dass es sich um Identitätsmissbrauch und unerlaubte Finanzdienstleistungen handelt.

c) BaFin kontaktieren


3. Identitätsdiebstahl prüfen

  • Falls Sie persönliche Daten (z. B. Ausweiskopie, Adresse, Bankdaten) weitergegeben haben, sollten Sie überprüfen, ob ein Identitätsmissbrauch vorliegt.
  • Nutzen Sie Dienste wie „Selbstauskunft“ bei Schufa, CRIF oder Boniversum, um mögliche betrügerische Kontoeröffnungen oder Kreditanfragen zu entdecken.

4. Informationsquellen nutzen

  • Hören Sie die Podcastfolge „Vorsicht, Betrug“ der BaFin, um sich über typische Betrugsmaschen zu informieren.
  • Recherchieren Sie bei der Unternehmensdatenbank der BaFin, ob ein Finanzdienstleister eine gültige Lizenz hat:
    👉 https://portal.mvp.bafin.de/database/InstInfo/

5. In Zukunft vorsichtig investieren

  • Seien Sie besonders vorsichtig bei:
    • Angeboten mit hohen Zinsen oder Garantien
    • Unbekannten Anbietern mit angeblichen Verbindungen zu bekannten Banken
    • Dringenden Zeitvorgaben („nur heute verfügbar“)
    • Kommunikation nur per E-Mail ohne offizielle Website oder Impressum

🔒 Zusätzlicher Schutz

  • Aktivieren Sie Betrugserkennung bei Ihrer Bank oder bei Online-Zahlungsdiensten.
  • Nutzen Sie einen Identitätsschutzdienst, z. B. von Ihrer Bank, einem Versicherer oder spezialisierten Anbietern.

 

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