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USA greifen iranische Atomanlagen an – Angst vor Vergeltung wächst

geralt (CC0), Pixabay
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Die Vereinigten Staaten haben am Samstagabend iranische Nuklearanlagen bombardiert. Das bestätigte Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Demnach führten B-2-Tarnkappenbomber gezielte Luftschläge auf Einrichtungen durch, die mit Irans Atomprogramm in Verbindung stehen. Laut einem Pentagon-Vertreter kam es dabei zu keinen US-Verlusten.

Insbesondere das unterirdische Atomzentrum Fordow – tief in einem Bergmassiv verborgen – wurde Ziel des Angriffs. Dabei kam auch die sogenannte Bunkerbrecher-Bombe GBU-57 zum Einsatz. Diese Spezialwaffe ist in der Lage, selbst massiv gesicherte Ziele tief im Boden zu zerstören.

Seit Wochen hatte das US-Militär die Alarmbereitschaft im Nahen Osten schrittweise erhöht. Rund 40.000 amerikanische Soldaten sind in der Region stationiert. In Erwartung eines möglichen Gegenschlags wurden Schutzmaßnahmen verstärkt.

Ein ranghoher Verteidigungsbeamter erklärte, dass Iran zwar durch israelische Luft- und Drohnenangriffe bereits stark geschwächt sei, aber weiterhin über offensive Fähigkeiten verfüge – darunter Drohnen, mit denen US-Stützpunkte angegriffen werden könnten.

Die genaue Beteiligung weiterer US-Kampfflugzeuge bleibt unklar. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass Vorkehrungen getroffen wurden, um Piloten im Notfall zu bergen – etwa bei Abschuss oder technischen Problemen.

Trump betonte, dass „eine volle Bombenladung“ auf Fordow abgeworfen worden sei und alle eingesetzten Maschinen sicher zurückgekehrt seien. Die Offensive folgt auf eine Reihe israelischer Luftschläge, die Irans Luftabwehr offenbar empfindlich geschwächt haben.

Nun rechnet das US-Militär mit einer Reaktion Teherans. Ein möglicher Präzedenzfall: Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani im Jahr 2020 hatte Iran 13 Raketen auf einen US-Stützpunkt im Irak abgefeuert und dabei über 100 Soldaten verletzt.

Die Lage bleibt angespannt – ein neuer großflächiger Konflikt im Nahen Osten scheint nicht ausgeschlossen.

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