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Urlaubseuro 2026: In Bulgarien bist du König, in der Schweiz reicht’s für einen Kaugummi

Ronile (CC0), Pixabay
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Die gute Nachricht für alle Österreicher mit Fernweh: Im Urlaub bekommt man in vielen Ländern derzeit deutlich mehr für sein Geld als daheim. Die schlechte Nachricht: Wer in die Schweiz fährt, sollte vorher vielleicht noch einen Kredit beantragen.

Die aktuelle „Urlaubseuro“-Analyse der Bank Austria zeigt, wo sich der Euro wie ein Bodybuilder fühlt – und wo er eher als Spargeltarzan unterwegs ist.

Portugal: Sangria mit Mengenrabatt

Besonders glücklich dürfen sich Urlauber in Portugal schätzen. Dort verwandeln sich 100 Euro gefühlt in 133 Euro Kaufkraft. Auch in Spanien, Ungarn und der Türkei spielt der Urlaubseuro plötzlich Champions League und bringt rund 25 Prozent mehr Gegenwert als in Österreich.

Bulgarien: Der heimliche Jackpot

Wer wirklich das Maximum aus seinem Geldbeutel herausholen will, sollte Richtung Bulgarien reisen. Dort fühlen sich 100 Euro an wie 170 Euro. Man geht zum Abendessen und wundert sich anschließend, warum noch Geld übrig ist.

Auch Rumänien und Tschechien lassen Urlauber staunen: Rund 40 Prozent mehr Kaufkraft sorgen dafür, dass man sich plötzlich fragt, ob man versehentlich im Sonderangebot gelandet ist.

Schweiz: Ein Kaffee, zwei Hypotheken

Ganz anders die Situation in der Eidgenossenschaft. Dort bekommt man für 100 Euro lediglich Waren und Dienstleistungen im Wert von 69 Euro. Anders formuliert: In Zürich kostet die Vorspeise ungefähr so viel wie anderswo ein Wochenendurlaub.

Touristen berichten bereits von Schockmomenten an der Eisdiele. Drei Kugeln Vanille? Macht dann bitte 14 Franken und die Erstgeburt.

USA: WM teuer, Hotdog unbezahlbar

Auch in den USA bleibt der Urlaub kein Schnäppchen. Trotz günstigerem Wechselkurs bekommt man dort noch immer rund zehn Prozent weniger für sein Geld als in Österreich. Während der Fußball-WM dürfte sich die Preisgestaltung rund um die Stadien ohnehin an den Gehaltsvorstellungen von Starspielern orientieren.

Fazit

Wer viel Urlaub für wenig Geld will, fährt nach Bulgarien. Wer viel Geld für wenig Urlaub ausgeben möchte, fährt in die Schweiz. Und wer in Portugal sitzt, Sangria trinkt und auf die Rechnung wartet, erlebt möglicherweise das seltene Gefühl, dass der Urlaub günstiger ist als der Alltag zu Hause.

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