Neue Gespräche über den Ukrainekrieg, wachsende Spannungen am Persischen Golf, tödliche Angriffe im Nahen Osten und schwere Katastrophen in Asien und den USA prägten die vergangenen 24 Stunden.
Neue Bewegung im Ukrainekrieg
Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner trafen in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zuvor hatten sie in Moskau mit Wladimir Putin gesprochen.
Washington hofft auf eine neue Runde direkter Gespräche zwischen Russland und der Ukraine. Ein Durchbruch ist allerdings noch nicht erreicht, vor allem bei Territorialfragen bleiben die Positionen weit auseinander.
USA und Iran verschärfen den Konflikt
Rund um die Straße von Hormus spitzt sich die Lage weiter zu. Iran und die USA werfen sich gegenseitig Angriffe auf Schiffe und Tanker vor.
Das hat bereits Folgen für die Weltwirtschaft: Die Ölpreise steigen, weil die Straße von Hormus eine der wichtigsten Transportrouten für Energie weltweit ist.
Eine weitere Eskalation könnte Benzin, Transporte und Produktion weltweit verteuern.
Neue Tote im Libanon und im Gazastreifen
Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon wurden nach Angaben der dortigen Behörden mehrere Menschen getötet. Israel erklärte, auf Aktivitäten der Hisbollah reagiert zu haben.
Auch im Gazastreifen gab es trotz Waffenruhe erneut Tote bei israelischen Angriffen.
Damit bleibt die Lage im Nahen Osten äußerst angespannt.
Nordkorea baut Marine weiter aus
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un stellte einen neuen Zerstörer in Dienst.
Das Schiff soll nach seinen Worten Teil des nuklearen Abschreckungssystems des Landes werden.
Gleichzeitig führen die USA, Südkorea und Japan neue gemeinsame Militärübungen durch.
Vulkan sorgt in Indonesien für Chaos
Der Vulkan Anak Krakatau bleibt aktiv.
Mehrere Flughäfen mussten wegen großer Aschewolken geschlossen werden. Rund 170.000 Passagiere waren zeitweise von Flugausfällen betroffen.
Weitere Eruptionen werden nicht ausgeschlossen.
Überschwemmungen in Nepal und China
Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen steigt die Zahl der Opfer weiter.
Mehr als 1.300 Menschen sollen inzwischen ums Leben gekommen sein, Tausende gelten als vermisst.
Für Aufsehen sorgte die Rettung einer Frau in Nepal, die zehn Tage lang unter Trümmern überlebt hatte.
Flugzeugunglück in Miami
Am Flughafen von Miami verunglückte eine Boeing 767, die für Amazon im Einsatz war.
Das Frachtflugzeug schoss über die Landebahn hinaus und kollidierte mit Fahrzeugen.
Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt.
Europa stärkt Grönland den Rücken
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte bei einem Besuch in Grönland zusätzliche europäische Investitionen an.
Dabei geht es unter anderem um Rohstoffe, Satellitenkommunikation und erneuerbare Energien.
Der Besuch gilt auch als politisches Signal angesichts des wachsenden strategischen Interesses der USA an Grönland.
China stützt seine Banken
China will umgerechnet mehrere Dutzend Milliarden Dollar in große staatliche Banken und Versicherungen stecken.
Damit soll die Kreditvergabe gestärkt und die schwächelnde chinesische Wirtschaft stabilisiert werden.
Das Wichtigste in Kürze
Drei Entwicklungen stehen besonders im Mittelpunkt:
Die USA versuchen neue Bewegung in den Ukrainekrieg zu bringen.
Der Konflikt zwischen den USA und Iran bedroht zunehmend den internationalen Energiehandel.
Mehrere schwere Natur- und Verkehrskatastrophen sorgen weltweit für zahlreiche Opfer.
Vor allem die Entwicklung am Persischen Golf und mögliche neue Ukraine-Gespräche dürften die kommenden Tage bestimmen.
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