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Sancho und der BVB: Warum Dortmund diesmal Nein sagt – und damit trotzdem ein Risiko eingeht

feworave (CC0), Pixabay
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Jadon Sancho ist ablösefrei, kennt Borussia Dortmund aus dem Effeff und zählt noch immer zu den Publikumslieblingen vieler BVB-Fans. Trotzdem deutet derzeit alles darauf hin, dass es kein drittes Kapitel zwischen dem Engländer und den Schwarzgelben geben wird. Eine nachvollziehbare Entscheidung – die jedoch nicht ohne Risiko ist.

Es wäre eine Geschichte gewesen, wie sie zu Borussia Dortmund passt. Jadon Sancho zurück im Signal Iduna Park. Wieder Schwarzgelb. Wieder jener Spieler, der in Dortmund einst zu einem der aufregendsten Offensivakteure Europas wurde.

Und diesmal wäre nicht einmal eine Ablösesumme fällig.

Seit seinem Abschied von Manchester United ist der inzwischen 26-Jährige vereinslos. Noch im Frühjahr hatte der BVB bestätigt, dass man sich mit Sancho beschäftige. Geschäftsführer Sport Lars Ricken erklärte damals, Dortmund prüfe auch bei ihm, ob er die Mannschaft besser machen könne.

Nach der schweren Verletzung von Giannis Konstantelias wurde das Thema Ende August noch einmal heiß. Plötzlich fehlte dem BVB ein wichtiger Kreativspieler – und automatisch fiel wieder der Name Sancho. Geschäftsführer Carsten Cramer räumte sogar ein, dass es kaum einen Spieler gebe, der die Menschen in Dortmund so elektrisiere wie der Engländer.

Doch die Borussia wählte einen anderen Weg.

Nwaneri statt Sancho

Am letzten Tag der Transferperiode verpflichtete Dortmund Ethan Nwaneri auf Leihbasis vom FC Arsenal. Der erst 19 Jahre alte Engländer soll den langfristig verletzten Konstantelias ersetzen.

Lars Ricken bezeichnete Nwaneris Verpflichtung anschließend ausdrücklich als die aus sportlicher Sicht „bestmögliche Lösung“. Trainer Niko Kovač hob zudem hervor, dass der Neuzugang fit sei und praktisch sofort eingesetzt werden könne.

Damit wird deutlich, wohin sich der BVB entwickeln will: weniger Blick zurück, mehr Investition in Spieler mit Entwicklungspotenzial.

Und genau hier liegt das Problem für Sancho.

Der Name Sancho ist größer als die Gewissheit über seine Leistung

Niemand in Dortmund muss erklären, was Jadon Sancho grundsätzlich kann.

Tempo, Technik, Kreativität, Eins-gegen-eins-Situationen, der letzte Pass – während seiner ersten Zeit beim BVB vereinte Sancho all das auf höchstem Niveau. Zwischen 2017 und 2021 wurde aus dem Manchester-City-Talent in Dortmund ein internationaler Star.

Auch seine Rückkehr auf Leihbasis 2024 hatte starke Momente. Mit Sancho erreichte Borussia Dortmund sogar das Champions-League-Finale in Wembley.

Doch das ist inzwischen mehr als zwei Jahre her.

Seit seinem Abschied aus Dortmund 2021 gelang es Sancho weder bei Manchester United noch bei seinen späteren Stationen, dauerhaft an die außergewöhnlichen Leistungen seiner ersten BVB-Jahre anzuknüpfen.

Sky berichtete bereits Ende Juli, dass intern beim BVB Zweifel gewachsen seien, ob Sancho der Mannschaft noch einmal entscheidend helfen könne.

Das dürfte der entscheidende Punkt sein.

Der BVB müsste Sancho nicht danach beurteilen, wie gut er 2019 oder 2020 war. Dortmund muss einschätzen, wie gut er im Herbst 2026 sein kann.

Und darauf scheint es derzeit keine ausreichend überzeugende Antwort zu geben.

Ablösefrei heißt nicht kostenlos

Dabei klingt die Ausgangslage zunächst verlockend.

Sancho kostet keine Ablöse. Er kennt den Verein, die Bundesliga, das Stadion und den enormen Erwartungsdruck in Dortmund. Eine lange Eingewöhnungsphase wäre zumindest außerhalb des Platzes kaum notwendig.

Doch ein ablösefreier Transfer verursacht trotzdem erhebliche Kosten. Gehalt, Handgeld, Beraterprovisionen und mögliche Bonuszahlungen müssen berücksichtigt werden.

Vor allem aber würde der BVB einen Kaderplatz an einen Spieler vergeben, dessen aktueller sportlicher Zustand schwerer einzuschätzen ist als bei einem Profi, der regelmäßig auf höchstem Niveau im Spielbetrieb steht.

Nach einem aktuellen Medienbericht hat sich die BVB-Führung deshalb gegen eine erneute Verpflichtung entschieden. Eine offizielle Bestätigung des Vereins für ein endgültiges Aus steht allerdings bislang aus.

Trotzdem könnte Dortmund eine Chance verpassen

Ganz ohne Risiko ist das Nein zu Sancho allerdings ebenfalls nicht.

Denn genau darin liegt die andere Seite dieser Geschichte: Jadon Sancho ist erst 26.

Er ist kein ehemaliger Star am Ende seiner Karriere. Theoretisch liegen noch mehrere Jahre auf höchstem Niveau vor ihm.

Und Dortmund war schon einmal jener Ort, an dem Sancho funktionierte, als es anderswo nicht lief.

Falls ein Trainerteam ihn körperlich wieder auf ein Topniveau bringen und ihm eine klare Rolle geben könnte, wäre ein ablösefreier Sancho möglicherweise ein außergewöhnlich günstiger Transfer.

Gerade eine junge BVB-Offensive könnte zudem von einem Spieler profitieren, der Champions-League-Finals, Premier League und großen internationalen Druck erlebt hat.

Ein leistungsbezogener Vertrag mit überschaubarem Grundgehalt hätte das finanzielle Risiko zusätzlich reduzieren können.

Die Frage lautet deshalb nicht, ob Sancho grundsätzlich noch gut genug für Borussia Dortmund sein kann.

Die Frage lautet vielmehr, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Dortmund noch einmal den außergewöhnlichen Sancho bekommt.

Der BVB entscheidet sich gegen die Nostalgie

Mit Nwaneri hat der Verein seine Antwort zunächst gegeben.

Der BVB setzt lieber auf einen 19-Jährigen mit Entwicklungspotenzial als auf den Versuch, eine der schönsten Geschichten der jüngeren Vereinsvergangenheit noch einmal neu zu erzählen.

Das ist rational.

Vielleicht sogar notwendig.

Borussia Dortmund kann nicht dauerhaft darauf hoffen, frühere Erfolgsmodelle durch Rückholaktionen wiederzubeleben. Ein moderner Spitzenklub muss die nächste Mannschaft entwickeln und nicht die vorherige rekonstruieren.

Trotzdem bleibt bei Sancho dieses besondere Gefühl.

Weil Dortmund für ihn nie einfach nur irgendein Verein war. Und weil Sancho für den BVB nie einfach nur irgendein Spieler war.

Sollte er bei seinem nächsten Klub noch einmal aufblühen, wird sich die Borussia zwangsläufig die Frage gefallen lassen müssen, warum sie diese Gelegenheit verstreichen ließ.

Scheitert sein Neustart dagegen, dürfte die Entscheidung der Dortmunder Verantwortlichen im Nachhinein umso verständlicher erscheinen.

Das Nein zu Sancho ist deshalb kein offensichtlicher Fehler. Aber es ist eine Wette: Der BVB setzt darauf, dass seine Zukunft mehr Potenzial besitzt als seine Vergangenheit.

4 Kommentare

  • Es gibt ja diverse Aussage pro Sancho. Watzke, der immer noch regelmäßig mit ihm telefoniert (und sicher in die Vorgänge und Ursachen seiner Sperre bei ManU eingeweiht war), Ricken, der vor ein paar Wochen noch von einem Spieler sprach, der unter Beobachtung des BVB steht und das regelmäßig oder Cramer mit dem bekannten Äußerungen, die auch durchaus positiv waren und selbst Kovac hat nichts verlauten lassen, das nun eher ablehnend war. Und auch, wenn die große Tageszeitung mit den 4 Buchstaben gestern eine klare Absageentscheidung in der Causa Sancho verkündete, hatte es real niemand so gesagt.
    Der Verein könnte das Thema zumachen mit einem kleinen Satz. Sancho selbst hat klar gesagt, entweder BVB oder PL, also kein Italien, kein Saudi-Arabien und schon garkein Brasilien :-D
    Es gibt auch keine Aussagen von ihm, das er nun unbedingt 6 Mio/Jahr fordert oder ein Handgeld etc und solche Aussagen gibt es auch nicht vom BVB. Denk ich an die letzten Jahre zurück, sah z.b. Süle am Saisonstart stets so aus, als hätte er die Weihnachtsgans gerade verspeist. Davon ist Sancho weit weg. Äußerlich macht er durchaus einen fitten Eindruck. Die Frage muß erlaubt sein, lieber BVB: Warum beendet man das Thema nicht einfach und erteilt eine Absage?
    Es hat, m.E., nichts mit Nostalgie zu tun, er wäre ein Spielertyp, der haargenau ins Profil passen würde und vielleicht noch mehr abdecken könnte als aktuell benötigt wird. Und selbst nach einer Genesung von Giannis fehlt uns noch ein offensiver Spielgestalter, ein Jule-Ersatz. Ein Nmecha bringt nur etwas, wenn er in Top-Form ist, aktuell leider weit weg davon, Veermann ist eher der defensive Part. Beier ist wohl ein Kämpfer, ein „Hackenbeißer“ hieß das bei uns, aber man sieht, das da nach 60-70 min auch die Luft raus ist und das ist mit Svensson oder Ryerson nicht viel anders. All das könnte ein guter Sancho abdecken. Und ganz nebenbei ließe sich ein solcher Spieler, wenn er es wieder hoch geschafft hat, in zwei, drei Jahre auch noch einmal zu solchem Preis verkaufen. Manche nehmen ihm seinen Abgang damals heute noch übel, die meisten davon haben ihren Heimatkreis wohl selbst nie dauerhaft verlassen. Sancho kam als Teenager zu uns und wollte Jahre später auch mal wieder die Heimat sehen. War bei Matz okay, bei Jadon nicht. Und der Verein hat sich über die Einnahmen auch sehr gefreut.
    Und auch, wenn mir Ole gerad etwas anderes erzählen will, das Finanzierungsmodell des Vereins macht es nun mal erforderlich, das man regelmäßig Leute gewinnbringend verkaufen muß. Der Kader wird sich ständig von Saison zu Saison ändern. Mit den ganzen 17- und 18-jährigen wäre die Gewinnspanne im Idealfall höher, aber irgendwer muß dann auch die CL-Teilnahme und das Weiterkommen dort sichern und das werden dann keine jungen Burschen sein

  • Ja ich denke genauso der BVB ist nur noch stur darauf ausgelegt junge Talente zu verpflichten und will keine Spieler aus der Vergangenheit wenn sie noch so gut waren zurückholen. Sancho oder Guerreiro due beude gebraucht würden und aböösefrei wären.

    Das ist ein Tunnelblick den Book und Ricken da haben was bringt es dem BVB einen Nwanerie aufzubauen für Arsenal wenn dieser im Winter oder nächsten Sommer wieder zurück muss.

    Da hätte ich doch lieber Sancho nach seinem Vertragsende nach Dortmund geholt und diesen dann mittrainieren lassen oder man hätte ihn auch in Testspielen einsetzten können und somit seinen Wert für die Mannschaft testen können.

    Zumal er auch für 5 Millionen nach Dortmund gekommen wäre.

    Ich finde auch das er erst 26 Jahre ist und noch mehrere Jahre
    für den BVB wichtig hätte werden können.
    Gerade nach den Abgängen von Brandt das such ein grosser Fehler war ihn ablösefrei gehen zu lassen anstatt noch 2 Jahre zu verlängern und Karetsas dann als Nachfolger aufbauen und Adeyemie hätte dem BVB nach dem Kreuzbandriss von Koutsoliakos ein Sancho mit Erfahrung gut zu Gesicht gestanden.

    Aber Book der sich beim BVB wohl auf Sanchos Kosten privilieren will und Ricken der auch bisher nicht symphatisch rüber kommt haben Watzke wohl überstimmt der doch ein Sancho Fan sein soll und ihn zurückholen wollte.

    Ich hoffe jetzt das Sancho dem BVB zeigt was sie sich entgehen liessen wenn er in seinem neuen Verein wieder zu alter Stärke zurückfindet!

  • Es wird immer so getan als würde ein anderer Spieler für Null spielen. Ein funktionierender Nwaneri kostet Leihe und ggf noch ein paar Euro, die aktuell nicht im Gespräch sind. Er birgt aber das Risiko, das er, sollte er sich erfolgreich durchsetzen, im Winter auch wieder weg ist. Funktioniert er nicht, braucht es ihn auch nicht. Dann wäre er nicht mehr wert wie ein Sancho, der nicht da ist. Über die letzten Wochen und Monate gab es diverse Modelle, wie man das „Risiko“ Sancho arg begrenzen könnte, z.b. ein Jahresvertrag mit Leistungsprämien und Verlängerungsoptionen. Viele stören sich daran, das er in einem 10.Liga-Verein mittrainiert, das könne ja wohl kaum der Leistungsstandard eines BVB sein. Aber mal genau hingeschaut: was könnte er dort trainieren? Vorallem Athletik, das geht auch im Einzeltraining. Was machen die BVB-Jungs derweil? Athletik eher nicht. Keiner rennt mehr den Kotzhügel rauf oder absolviert 20km-Läufe. Man sitzt auf dem Rad, man arbeitet im Kraftraum (das könnte ein Sancho auch in der 10. Liga trainieren. Der Rest ist Taktik oder das Einstudieren von Standards, nix, was dem Jungen nun große Probleme bereiten würde.
    Viele der allwissenden Fan’s verkennen seine Situation und wußten z.b. garnicht, das ManU bis zur letzten Vertragsminute noch die Option hatte, seinen Vertrag auch ohne Sancho’s Zustimmung zu verlängern, Hintergedanke: mögliche Interessenten wollen den vertragslosen Spieler als Schnäppchen haben. Hat Sancho diese Möglichkeit im Hinterkopf, könnte es sein Auftreten in den letzten Monaten auch gut erklären, je besser er wäre, je höher die Chance, da ManU, das ungeliebte ManU diese Karte zieht. Man sollte aber auch nicht unterschlagen, das er durchgehend im Kader von Aston Villa war und auch im EL-Finale gespielt hat. Ich sehe ihn leistungstechnisch nicht weiter weg wie Can oder Schlotterbeck. Fitness kannst du dir allein erarbeiten, schau nur, wie verändert ein Jobe Bellingham aus der Sommerpause kam, als „Kraftpaket“, im Selbststudium erworben. Wenn also ein Sancho im Sommer noch final-tauglich war, kann er so weit weg nicht sein. Ich verstehe die Verpflichtung, die Leihe von Nwaneri, sofort einsatzfähig und direkt auf gutem Level, wie seine bisher zwei Einsätze zeigten. Trotzdem wäre ein Sancho kein vergebens ausgegebenes Geld. Er ist, im Vergleich zu beiden Griechen und zu Nwaneri beidfüßig, kann links wie rechts spielen und wäre auch ein guter 10er, vorausgesetzt, er findet wieder zu seiner Form zurück. Natürlich wird verglichen, der Sancho bei Aston Villa, der Sancho bei uns und der, der er vor seinem Abgang war und nicht Wenige erwarteten diesen alten Jungen zurück, verkannten aber, das er da gut zwei Jahre mit einer Jugendmannschaft trainieren mußte, von tenHag so festgelegt. Viele wolle auch nicht mitbekommen haben, das es durchaus Angebote für ihn gab, Saudi-Arabien, Inter und AC Mailand, 3,4 englische Klubs.
    Wäre ich BVB, hätte ich ihn im Sommer geholt, wie erwähnt, gab es durchaus für den Verein lukrative Varianten im Vertragsangebot. Dann hätte er die Vorbereitung, käme direkt aus dem Training bei AV und wäre ein möglicher Kandidat für die CL. Ihn jetzt zu holen, wäre eher etwas für die nähere Zukunft. In der CL nicht einsetzbar in der Gruppenphase. Was passiert denn, wenn Giannis es nicht bis zur Winterpause schafft und Nwaneri zurück müßte? Oder, Gott bewahre, sich noch jemand längerfristig verletzt. Sicher haben wir aktuell einen breiten Kader, was wir aber nicht haben, ist ein vielseitiger Kader. Bis auf Maxi Beier, den du auch als LV einsetzen kannst, sind fast alle positionsgebunden. Natürlich wird im spiel oft die Seiten gewechselt, aber man verliert Qualität. Ein Karetsas, der sich gegen den HSV den Ball erst noch auf’s linke Bein legen mußte und dann war die Lücke zum Tor halt zu. Ein Nwaneri, dessen Eingaben von halblinks mit rechtem Bein geschlagen, eher jämmerlich aussahen. Mit einem Sancho hätte man da mehr Optionen und das hat auch wenig mit Stallgeruch oder Nostalgie zu tun. Was Sancho immer brauchte, war Vertrauen und genau da sehe ich den Knackpunkt. Er hatte das Vertrauen unter Terzic, spielte unter ihm im CL-Finale und das nach langer Pause und mit dem Wissen, wenn du hier eine klasse Leistung bringst, bist du trotzdem morgen wieder bei ManU auf dem Jugend-Trainingsplatz. Er hatte das Vertrauen auch vorher bei uns, aber ich sehe es jetzt nicht mehr gegeben. Book fährt die Anti-Nostalgie-Schiene und Kovac hat mehr als einmal betont, das er einen Sancho nicht brauche. Natürlich unter anderen Vorausetzungen, z.b. der damals noch fälligen Ablöse im 60-Mio-Bereich. Ich liebe Sancho als Spieler, sein Auge, seine Technik, und ich möchte nicht glauben, das er all dies verlernt haben soll. Ich bin sicher, all das Gute käme schnell zurück, wenn er wieder in einem Umfeld ist, wo er sich auch wohl fühlt. Wenn aber Dinge aus der Jugendzeit rausgekramt werden, um den Preis zu drücken, z.b. das er vor 10 Jahren ein paar Mal zu spät zum Training kam und ein Kovac dies nicht dulden würde, dann sehe ich ihn nicht mehr beim BVB, zumindest nicht in der aktuellen Konstellation. Das braucht es jemanden mit Händchen und ohne Vorurteil, das scheint beim BVB nicht gegeben zu sein

    • Hallo Uwe Jacobsen,

      besser, wirklich zu 109% besser hättest Du das nicht schreiben können.
      Ich stimme Deinen Argumenten im vollem Umfang zu … TOTAL ZU!!!
      Ein 26-jähriger Fußballer, der alles mitbringt was es braucht, der bei seiner Leihe nach kurzer Anlaufzeit zum Erreichen der nicht gänzlich ausreichenden Fitness, auch gute Leistung brachte, kann das Fußballspielen nicht verlernt haben.
      Nein hat das Fusballspielen nicht verlernt.
      Ich sehe das wie Du, die wirtschaftlichen Konditionen wären verhandelbar.
      Nimmt die Sancho an, hätten wir einen Spieler, der im besten Fall einige im Kader mit links in die Tasche steckt.
      Funktioniert es nicht, hielt sich der „Schaden“ in überschaubaren Grenzen.
      Und, Du hast auch total recht, wenn Du argumentierst, dass das Fakten sind und es sich nicht um nostalgische Gedanken handelt.
      Book hat bis jetzt eine sehr gute Arbeit gemacht.
      Das er (möglicherweise) Kovac’s (ebenso möglicherweise) Aversion gegen Sancho durchgehen lässt … für mich nicht nachvollziehbar.
      Der Trainer ist bekanntlich das schwächste Glied in der Kette.
      Oft zu recht, oft auch zu unrecht.
      Egal, wie jeder Kovac sieht, er ist Book unterstellt, kann unter bestimmten Umständen „morgen“ weg sein.
      Ein anderer, neuer Trainer, sein Nachfolger, würde bei einer Verpflichtung vielleicht vor Freude in die Hände klatschen.
      Für mich ist es ein Fehler, Sancho nicht zu beachten.
      Zumal mit der gestrigen Geschichte mit Karetsas

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