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Trump verschärft Ton gegenüber Venezuela

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat erneut für Schlagzeilen gesorgt – diesmal mit drastischen Worten in Richtung Venezuelas Präsident Nicolás Maduro. Auf die Frage eines Reporters, warum Maduro den USA scheinbar großzügige Zugeständnisse in Aussicht stelle, antwortete Trump am 17. Oktober wörtlich: „Weil er nicht mit den Vereinigten Staaten ficken will.“

Laut einem Bericht der New York Times hat Maduro der US-Regierung angeboten, amerikanischen Firmen bevorzugten Zugang zu Venezuelas Öl- und Goldprojekten zu gewähren. Er wolle Exporte nach China umleiten und Energieverträge mit Ländern wie China, Russland und dem Iran kündigen – alles in der Hoffnung, die angespannten Beziehungen zu den USA zu entspannen.

Doch trotz dieser Zugeständnisse lehnt die Trump-Regierung bisher eine diplomatische Annäherung ab. Im Gegenteil: Die US-Regierung hat die Gespräche mit dem südamerikanischen Land in diesem Monat offiziell abgebrochen.

Trump nutzt die angespannte Lage, um die harte Linie seiner Regierung zu unterstreichen. Seit September wurden fünf mutmaßliche Drogenschmuggelboote vor der venezolanischen Küste durch US-Luftschläge zerstört. Nun zieht Trump auch Luftschläge auf venezolanischem Staatsgebiet in Erwägung – als Maßnahme gegen die dortigen Drogenkartelle, wie er selbst sagte.

Trump macht Maduro auch persönlich für die steigende Zahl an Migranten und den Drogenhandel in die USA verantwortlich. Am 15. Oktober bestätigte der Präsident, dass seine Regierung der CIA geheime Operationen in Venezuela genehmigt hat – ein weiterer Eskalationsschritt im Machtkampf mit Caracas.

Als er gefragt wurde, ob die CIA befugt sei, Maduro auszuschalten, wich Trump aus – und deutete an, dass die Regierung Maduro „unter Druck“ setze: „Wäre es nicht eine lächerliche Frage, wenn ich die jetzt beantworten würde? Aber ich glaube, Venezuela spürt die Hitze.“

Mit dieser Rhetorik zeigt Trump einmal mehr, dass seine außenpolitische Linie auf Druck, Abschreckung und klare Botschaften setzt – selbst wenn diese durch diplomatische Gepflogenheiten nicht unbedingt gedeckt sind.

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