Donald Trump hat endlich sein großes KI-Dekret unterschrieben – und die Botschaft an die Tech-Konzerne lautet offenbar:
„Macht einfach irgendwas mit künstlicher Intelligenz… aber seid bitte so nett und erzählt uns vielleicht irgendwann davon.“
Das Weiße Haus spricht offiziell von einer „freiwilligen Zusammenarbeit“ mit Unternehmen wie OpenAI oder Google. Übersetzt heißt das ungefähr:
Der Staat möchte schon irgendwie wissen, welche Super-KI gerade gebaut wird – aber bitte ohne die Unternehmen mit lästigen Vorschriften zu verschrecken.
Denn verpflichtende Zulassungen? Staatliche Kontrolle? Klare Regeln?
Nicht mit Trump.
Der Präsident machte erneut deutlich, dass er im weltweiten KI-Wettrennen vor allem eines verhindern will:
dass Amerika versehentlich durch Regulierung gebremst wird.
Oder anders gesagt:
Lieber erst fragen, ob die KI die Menschheit übernimmt, nachdem sie bereits online ist.
Immerhin sollen die Konzerne neue KI-Modelle künftig innerhalb von 30 Tagen vor Veröffentlichung der Regierung zeigen. Freiwillig natürlich. Man setzt offenbar auf das Prinzip:
„Liebe Tech-Milliardäre, bitte benehmt euch.“
Das erinnert ein wenig an:
„Wir lassen den Fuchs freiwillig den Hühnerstall überwachen.“
Trump selbst bleibt seiner bekannten KI-Philosophie treu. Bereits im vergangenen Jahr verglich er künstliche Intelligenz mit einem „wunderschönen Baby“, das bloß nicht durch „dumme Regeln“ beim Wachsen gestört werden dürfe.
Kritiker fragen sich inzwischen allerdings:
Was passiert eigentlich, wenn dieses Baby irgendwann mit Atomcodes, Börsenhandel und Wahlmanipulation spielt?
Doch in Trumps Welt gilt offenbar:
Solange Amerika vor China liegt, ist alles halb so wild.
Die Tech-Konzerne dürften das Dekret jedenfalls lieben.
Denn statt harter Auflagen bekommen sie im Grunde:
- freiwillige Selbstkontrolle,
- höfliche Bitten aus Washington
- und vermutlich sehr viel Vertrauen.
Das dürfte ungefähr so beruhigend wirken wie ein Schild am Flughafen:
„Bitte Flugzeuge nur freiwillig abstürzen lassen.“
Aber immerhin:
Die KI darf jetzt weiter wachsen.
Ganz frei.
Ganz innovativ.
Und möglichst ohne „dumme Regeln“.
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