Startseite Allgemeines Touristen-Bimmelbahn kippt bei Tapas-Fest um – 17 Verletzte in Andalusien
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Touristen-Bimmelbahn kippt bei Tapas-Fest um – 17 Verletzte in Andalusien

javierAlamo (CC0), Pixabay
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Eigentlich sollte die kleine rote Touristenbahn Besucher bequem von Tapas-Stand zu Tapas-Stand bringen. Statt kulinarischer Entdeckungsreise endete die Fahrt im südspanischen Cártama jedoch mit einem Unfall: Ein Waggon der Bahn kippte am Samstagabend um, 17 Menschen wurden verletzt, darunter mehrere Kinder.

Der Vorfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr während des traditionellen Stadtfestes „Ruta de la Tapa y el Cóctel“, bei dem Besucher verschiedene Restaurants und Bars besuchen und lokale Spezialitäten probieren können. Die kostenlose Bimmelbahn verbindet dabei die teilnehmenden Lokale miteinander.

Nach Angaben der Behörden befanden sich rund 30 Fahrgäste an Bord, als der Anhänger bei einem Abbiegemanöver in der Straße Santo Cristo plötzlich umstürzte. Warum es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar.

Kinder unter den Verletzten

Rettungskräfte versorgten die Verletzten zunächst vor Ort. Vier Personen, darunter drei Kinder, wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Schwere Verletzungen gab es nach Angaben der Stadtverwaltung glücklicherweise nicht.

Fotos in sozialen Netzwerken zeigen den umgestürzten Waggon auf der Fahrbahn, während Sanitäter und Feuerwehrleute die Passagiere betreuen. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen unmittelbar nach dem Unfall.

Beliebtes Fest unterbrochen

Das Tapas-Festival, das jedes Jahr zahlreiche Besucher in die rund 17 Kilometer von Málaga entfernte Gemeinde lockt, läuft noch bis zum 14. Juni. Teilnehmer sammeln bei jedem besuchten Lokal Stempel und können anschließend an einer Verlosung teilnehmen.

Die Touristenbahn war ein zentraler Bestandteil des Festes. Nach dem Unfall wurde der Betrieb jedoch umgehend eingestellt. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass die Fahrten bis auf Weiteres ausgesetzt bleiben. Die Ursache des Unglücks wird nun untersucht.

Für die Besucher bleibt die Hoffnung, dass die „Ruta de la Tapa“ künftig wieder vor allem für kulinarische Erlebnisse sorgt – und nicht für unfreiwillige Abenteuer auf Schienen.

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