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TORNADOSERIE VERWÜSTET TEXAS UND MITTLEREN WESTEN

2857440 (CC0), Pixabay
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Eine Serie schwerer Unwetter hat den Süden und Mittleren Westen der USA in Atem gehalten. Am sechsten Tag in Folge traf ein Tornado die Stadt Mineral Wells in Texas und hinterließ eine Spur der Zerstörung.

ORTSTEILE DEM ERDBODEN GLEICHGEMACHT

Der Wirbelsturm zog am Dienstagabend durch die rund 130 Kilometer westlich von Dallas gelegene Stadt. Mehrere Gebäude wurden zerstört, ganze Straßenzüge beschädigt. Mindestens zwei Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, weitere wurden vor Ort behandelt. Todesopfer gibt es bislang nicht.

Die Behörden verhängten eine nächtliche Ausgangssperre für das betroffene Gebiet und riefen den Notstand aus. Eine genaue Schadensbilanz steht noch aus.

HAGEL UND STURM RICHTEN MASSIVE SCHÄDEN AN

Neben Tornados sorgten auch extreme Hagelstürme für Verwüstungen. In Teilen von Texas und Missouri fielen Hagelkörner von der Größe von Tennis- bis hin zu Baseballbällen. Autos wurden zerstört, Stromleitungen gekappt.

In Springfield, Missouri, traf es sogar einen Zoo: Ein Emu wurde getötet, ein weiteres Tier verletzt. Gebäude und Anlagen wurden stark beschädigt.

UNWETTER WÜTEN IN MEHREREN BUNDESSTAATEN

Auch in Oklahoma, Arkansas, Illinois sowie im Norden der USA kam es zu schweren Schäden. Umgestürzte Bäume, zerstörte Häuser und blockierte Straßen prägten das Bild.

In Michigan kam ein 39-jähriger Mann ums Leben, als ein Baum durch starken Wind auf ihn stürzte. Freunde berichten, er habe noch andere gewarnt und so möglicherweise Leben gerettet.

WETTERLAGE BLEIBT ANGESPANNT

Meteorologen erwarten, dass sich die Wetterlage erst mit dem Weiterzug einer Kaltfront Richtung Ostküste beruhigt. Bis dahin drohen weiterhin einzelne schwere Gewitter mit Sturm, Hagel und möglichen Tornados.

Gleichzeitig bringen die Regenfälle in einigen Regionen auch Entlastung – vielerorts herrscht extreme Dürre.

SERIE VON EXTREMEREIGNISSEN

Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere Tornados schwere Schäden angerichtet, darunter ein besonders starker Sturm in Oklahoma mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h.

Die aktuelle Unwetterserie zählt zu den heftigsten der vergangenen Jahre – und zeigt erneut die zerstörerische Kraft extremer Wetterlagen in den USA.

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