Nach dem Zusammenstoß eines Passagierjets mit einem Einsatzfahrzeug am Flughafen LaGuardia bleiben viele Fragen offen.
Nach der tödlichen Kollision eines Air-Canada-Flugzeugs mit einem Feuerwehrfahrzeug am Flughafen New York-LaGuardia haben Ermittler ihre Arbeit aufgenommen. Bei dem Unfall am Sonntagabend kamen beide Piloten ums Leben, mehr als 40 Menschen wurden verletzt.
Ersten Erkenntnissen zufolge prallte die Maschine bei der Landung mit hoher Geschwindigkeit auf das Fahrzeug, das sich ebenfalls auf der Start- und Landebahn befand. Die Flugsicherung hatte offenbar sowohl dem Flugzeug als auch dem Feuerwehrwagen die Freigabe erteilt.
Die US-Unfallbehörde NTSB untersucht nun unter Hochdruck den Hergang. Mehrere Expertenteams analysieren unter anderem Flugschreiber, Kommunikation mit dem Tower sowie technische Systeme und Wrackteile. Auch mögliche Probleme bei der Bodenüberwachung stehen im Fokus.
Trotz des schweren Aufpralls überlebten die meisten Insassen – Passagiere sprechen von einem „Wunder“ und loben das Handeln der Piloten, die offenbar Schlimmeres verhinderten.
Der Flughafen war zeitweise geschlossen, eine wichtige Start- und Landebahn bleibt noch mehrere Tage außer Betrieb. Der Vorfall verschärft die ohnehin angespannte Lage im US-Flugverkehr, die bereits durch Personalengpässe belastet ist.
Die genaue Ursache des Unglücks ist weiterhin unklar.
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