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Todesursache geklärt

RobVanDerMeijden (CC0), Pixabay
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Der zweifache Nascar-Champion Kyle Busch ist laut Angaben seiner Familie an den Folgen einer schweren Lungenentzündung und einer daraus entstandenen Sepsis gestorben. In einer Erklärung gegenüber The Athletic hieß es, medizinische Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Erkrankung „rasch zu schweren und überwältigenden Komplikationen“ geführt habe.

Busch war am Donnerstag im Alter von 41 Jahren überraschend verstorben, nachdem seine Familie zuvor lediglich von einer „schweren Krankheit“ gesprochen hatte.

Nascar würdigte ihn als außergewöhnliches Talent und als Fahrer, „der nur einmal pro Generation auftaucht“. Während seiner Karriere gewann Busch zwei Meistertitel in der Cup Series sowie insgesamt 63 Rennen in der höchsten Nascar-Klasse.

Zum Zeitpunkt seines Todes befand sich Busch in seiner 22. Saison in Nascar. Eigentlich hätte er an diesem Wochenende beim berühmten Coca-Cola 600 auf dem Charlotte Motor Speedway in North Carolina antreten sollen.

Er hinterlässt seine Eltern, seine Ehefrau und zwei kleine Kinder.

Nascar-Chef Steve O’Donnell erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Rennen trotz des tragischen Verlustes stattfinden würden. Busch selbst hätte nicht gewollt, dass die Veranstaltung abgesagt werde.

Vor dem Rennen wurden seine Startnummer und sein Truck zur Erinnerung ausgestellt. O’Donnell beschrieb Busch als ehrgeizigen und kämpferischen Fahrer, der stets für markante Aussagen bekannt gewesen sei.

Besonders hervorgehoben wurde auch sein soziales Engagement. Gemeinsam mit seiner Frau gründete Busch eine Stiftung zur Förderung von Aufklärung und Unterstützung rund um künstliche Befruchtung und Unfruchtbarkeitsbehandlungen.

Neben seinen sportlichen Erfolgen war Busch auch für seine große Persönlichkeit bekannt. Wegen seines temperamentvollen Auftretens trug er den Spitznamen „Rowdy“.

Nach Bekanntwerden seines Todes äußerten zahlreiche Weggefährten ihre Trauer. Sein ehemaliger Teamkollege Denny Hamlin schrieb in sozialen Netzwerken, er könne die Nachricht „absolut nicht begreifen“ und bat darum, in Gedanken bei Buschs Familie zu sein.

Im Verlauf seiner über 20-jährigen Karriere gewann Kyle Busch insgesamt 234 Rennen in den drei höchsten Nascar-Serien – mehr als jeder andere Fahrer in der Geschichte des Sports.

Vorherige Erschossen:Die US-Geheimdienstbehörde Secret Service hat am Samstagabend in der Nähe des Weißen Hauses einen bewaffneten Mann erschossen. Nach ersten Erkenntnissen näherte sich der Verdächtige gegen 18 Uhr Ortszeit einem Sicherheitskontrollpunkt außerhalb des Geländes und eröffnete das Feuer auf die Einsatzkräfte. Die Beamten erwiderten die Schüsse und trafen den Angreifer tödlich. Er starb später in einem Krankenhaus. Während des Schusswechsels wurde außerdem eine unbeteiligte Person verletzt. Noch ist unklar, ob diese durch die Schüsse des Täters oder durch den anschließenden Schusswechsel getroffen wurde. Der Zustand der verletzten Person gilt laut Behörden als kritisch. Mitarbeiter des Secret Service blieben unverletzt. Präsident Donald Trump befand sich während des Vorfalls im Weißen Haus und war nicht in Gefahr. Nach Angaben eines Regierungsvertreters wurde er unmittelbar über den Vorfall informiert. Bei dem Verdächtigen soll es sich um den 21-jährigen Nasire Best handeln. Laut Ermittlern war er den Sicherheitsbehörden bereits bekannt. Im Juni 2025 soll er eine Zufahrt zum Weißen Haus blockiert und behauptet haben, er sei „Gott“. Daraufhin wurde er festgenommen und zu einer psychiatrischen Untersuchung eingewiesen. Einen Monat später wurde er erneut festgenommen, nachdem er versucht hatte, in eine Zufahrt des Weißen Hauses einzudringen. Ein Richter ordnete anschließend an, dass er sich vom Gelände fernhalten müsse. Im Zuge früherer Ermittlungen entdeckten die Behörden außerdem auffällige Beiträge des Mannes in sozialen Netzwerken. Darin bezeichnete er sich unter anderem als „der echte Osama bin Laden“ und äußerte laut Ermittlern auch Drohungen gegen Trump. Zuvor war er jedoch nie durch gewalttätiges Verhalten oder den Besitz von Waffen aufgefallen. Mehrere Reporter vor Ort berichteten, kurz nach 18 Uhr zahlreiche Schüsse gehört zu haben. Der Bereich rund um das Weiße Haus wurde daraufhin für etwa 40 Minuten abgeriegelt. Journalisten wurden angewiesen, Schutz im Presseraum des Weißen Hauses zu suchen, während bewaffnete Secret-Service-Agenten das Gelände absicherten. Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem mehrere hochrangige Regierungsmitglieder das Weiße Haus verlassen hatten. FBI-Direktor Kash Patel erklärte, dass das FBI den Secret Service bei den Ermittlungen unterstütze.

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