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TGI AG User fragen uns „würdet Ihr jetzt noch ein Gespräch mit der TGI AG führen?“

geralt (CC0), Pixabay
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Ein glasklares Ja an dieser Stelle.

Denn eines muss man ebenfalls einmal festhalten: Unsere Berichterstattung beruhte stets auf Informationen, die wir recherchiert haben. Gleichzeitig bestand von Seiten der TGI AG zu keinem Zeitpunkt die erkennbare Bereitschaft, die von uns aufgeworfenen Fragen in einer sachlichen und offenen Diskussion zu beantworten. Wenn eine Seite schweigt, entsteht zwangsläufig eine Berichterstattung, die sich auf die verfügbaren Informationen stützt. Auch das sollte einmal klar ausgesprochen werden.

Uns geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten oder Empfindlichkeiten. Uns geht es um Aufklärung. Wenn ein Vorgang eine solche Dimension erreicht und derart eskaliert, dann besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse an einer umfassenden Aufarbeitung.

Ebenso wichtig ist uns, dass die betroffenen Anleger möglichst wenig Schaden erleiden. Das sollte im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen.

Genauso klar ist aber auch: Sollte sich am Ende der Ermittlungen herausstellen, dass tatsächlich strafbare Handlungen oder ein Betrug vorlagen, dann müssen die Verantwortlichen selbstverständlich nicht nur juristisch verfolgt, sondern auch entsprechend bestraft werden. Ich denke, darüber sollte es keine zwei Meinungen geben.

Jetzt wird man allerdings zunächst die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten müssen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Eine Vorverurteilung der Beschuldigten verbietet sich.

Vielleicht werden die Ermittlungen ergeben, dass die Vorwürfe unbegründet sind. Vielleicht wird einer der Beschuldigten umfassend erklären, wie das Geschäftsmodell tatsächlich funktioniert hat. Vielleicht werden Nachweise vorgelegt, die bislang offene Fragen beantworten – etwa zur Existenz und Verwahrung des beworbenen Goldes.

Der entscheidende Unterschied ist jedoch:

Diese Fragen werden nun nicht mehr in Blogs, Foren oder sozialen Netzwerken gestellt.

Diese Fragen stellen jetzt die zuständigen Behörden.

Und es ist durchaus möglich, dass die Antworten dort deutlich anders ausfallen werden als in den bisherigen öffentlichen Diskussionen.

Genau deshalb beginnt jetzt die Phase, in der nicht mehr Vermutungen, Werbeversprechen oder gegenseitige Vorwürfe zählen – sondern Beweise, Dokumente und die Ergebnisse offizieller Ermittlungen.

35 Kommentare

  • Wow! Was für ein jämmerliches Würstchen der Anwalt.
    Kundengelder werden hier für irre Honorare verschleudert.
    Die miese Kanzlei verdient und kniet.
    Das war der Grund,daß ich nie Anwalt werden wollte.
    Herr Bremer ich bin in Österreich mit den besten seriösen Kanzleien vernetzt und biete meine Unterstützung hiemit gerne an.

    Anmerkung der Redaktion: Ja herzlichen Dank. Ich habe seit 14 Jahren den gleichen Presserechtsanwalt der mich vertritt, und das sehr erfolgreich. Natürlich werden wir, der von mir beauftragte Rechtsanwalt, gegen die Aussagen im Video rechtlich Vorgehen. Wir werden auch die Rechtsanwaltskammer in Wien über den Vorgang informieren.

  • Neue Beweise ,Falschaussagen,Anwältin zuvor Staatsanwältin,mangelnde Recherche azfgrubdcOersinalmangeks lassen einebWiederaufnahme durchvdie Stastsanwaltschaft realistisch erscheinen.Meine damaligen Jahre am Gericht ( als Jurist) lasden da Hoffnung aufkeimen.

  • Helmut ist ein Mensch der seinen eigenen Unwahrheiten glaubt. Ich hbe zu meiner Zeit einmal genau darauf geachtet was er zu bestimmten Vorgöngen gesagt hat. Unglaubliche 5 Versionen zu einem Vorgang in 3 Wochen. Hinzukommt das zu meiner Zeit der eigentliche Magier ein Dr. Mohrenschildt war, der wohl auch eine sehr unsaubere Vergangenheit hat, und sogar seinen Namen wechseln musste. Bei dem Herrn ging es auch um soetwas Ähnliches wie jetzt bei der TGI AG. Gelernt ist halt gelernt. Auch der Manuel R. ist ein Typ dem das alles scheissegal ist Hauptsache er bekommt jeden Monat seine gute mittlere 5 stellige Kohle. Der weiss genau was in dem Laden TGUI läuft, und natürlich weiss er auch das die Sache mit dem Goldnachweis eher schwierig wird.

    • Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aus meiner Sicht – und ich habe das hier schon öfter geschrieben – glaubt Kaltenegger einen Großteil dessen, was er erzählt, tatsächlich selbst. Das erklärt für mich, warum er so dasitzt, wie er dasitzt: offenbar fest überzeugt, alles richtig gemacht zu haben, sollen sie nur alle kommen.

      Und das ist die eigentliche Kehrseite: Dieser unbeirrbare Glaube an das eigene Geschäft – so fragwürdig die Sache inhaltlich oft ist – lässt ihn authentisch und zumindest anfänglich sympathisch wirken. Man nimmt ihm die Geschichten einfach ab. Bis man genauer hinsieht und nachrechnet, ist oft schon zu viel Zeit vergangen. Und ja die Darstellungen ändern sich in kürzester Zeit immer wieder – bei der Fülle kann er sich das auch nicht merken.

      Fazit:
      Es dauert eine Weile bis man den Herrn K. durchschaut, was dann aber zum Vorschein kommt …

      PS: Der Herr Dr. Weik hat von 2 Whistleblowern gesprochen. Tja, wenn die Kenntnis über die gesamten inneren Vorgänge haben wird das Nachweisen für die TGI sehr schwierig werden, weil die Behörden wissen wo sie im Detail hinschauen müssen.
      UND je heißer die Sache wird, desto mehr Whistleblower und Kronzeugen wird es geben, weil irgendwann jeder versucht seine Haut zu retten. Manche TGI Empfehlungsgeber werden sich Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse auch sicherlich ihre Gedanken machen.

      Und was die Kunden betrifft, bei nur rund 1.700 durchschnittlichen Zusehern der aktuellen TGI TV dürften sich da viele schon ihre Meinung gebildet haben.

  • Die hohen Hürden sind mir bekannt.Aber Falschaussagen gepaart mit neuen Beweisen sind erfolgsversprechend. Zumindest habe ich das in meinen Gerichtsjahren so festgestelkt.

    • Nachdem sich gerade alles auf die Goldkäufe und den Nachweis ihrer Lagerung konzentriert, sollten wir nicht vergessen, dass es auch für die ausgezahlten und im Fanta-Geldsystem des TGI-eigenen Backoffice gutgeschriebenen Rabatte keine Überweisungsbelege von den s.g. Partnerfirmen aus Afrika und Südamerika gibt.

    • Wahrscheinlich hätte eine einfach Zeitachse ausgereicht, in der die versprochenen Goldrechte (80% jährlich lebenslang und vererbbar auf die Kaufsumme) plus 50% Rabatt, den Aussagen von Herrn Scheller über die Schürferfolge und die Überschwemmung und Coronaepedemie geegenüber gestellt worden wären.

  • Na, Weik wird vermutlich über jedes Mandat froh sein, das er bekommen kann. Schließlich braucht man auch im Leben Geld für die kleinen Freuden des Alltags.

    Ganz ehrlich: Auch wenn ein Anwalt selbstverständlich die Interessen seines Mandanten vertritt, sollte ein seriöser Rechtsanwalt wissen, wo die eigenen Grenzen liegen. Gerade bei einem derart sensiblen Vorgang stellt sich die Frage, wie weit anwaltliche Verteidigung gehen darf und wann sie problematisch wirkt.

    Man fragt sich außerdem: Wenn die FMA die TGI AG bereits so genau im Blick hat, warum wird dann angeblich noch ein Börsenprospekt eingereicht? Oder wurde das womöglich doch nie so gesagt?

    Herr Kaltenegger, es gibt zahlreiche Aussagen und Unterlagen, aus denen hervorgehen soll, dass Kunden wiederholt vermittelt wurde, Gold werde unmittelbar nach Eingang des Kundengeldes erworben und für sie eingelagert.

    Deshalb bleibt die zentrale Frage:

    Warum wurde das offenbar nicht transparent und überprüfbar nachgewiesen?

    Will man sich hier vor Verantwortung drücken, oder gibt es belastbare Nachweise, die bislang nicht öffentlich vorgelegt wurden?

  • Vielleicht kann Thomas Bremer ja einmal eine Abstimmung starten, entweder nenen wir Helmut ab dem heutigen Tag Punoccio Helmut, alszheimer Helmut oder Pinoccio mit Alzheimer Helmut, Unglaublich der TYP wie ich mich von dem blenden lassen konnte.

    • Er kann wohl zuverlässlich davon ausgehen, dass seine Epigonen kein Langzeitgedächtnis haben, sondern jede neue Offenbarung als absolute Wahrheit anerkennen.

      Wir können ja darauf wetten, an wieviele der heute gemachten Versprechungen, sich die geistigen Höschenaufdiebühneschmeisser in vier Wochen noch erinnern werden.

    • Die Ausführungen des TGI-Anwalts kann ich in weiten Teilen ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

      Was ich bemerkenswert finde: Beim heutigen Call waren nur rund 1.700 Zuschauer dabei – bei nach Angaben der TGI 49.289 Verträgen. Das ist nicht einmal jeder Dreißigste. Und in der Erzählung sind es weiterhin die Medien, die die Bösen sind, allen voran Thomas. Dabei sollen ja nun nach und nach die Belege auf den Tisch kommen – ich bin gespannt.

      Reichlich dünn, was Herr Kaltenegger heute bietet. Wie üblich ist ohnehin alles transparent, war es angeblich immer schon. Auch den Medien sei stets angeboten worden, alles einzusehen. Spannend.

      Es gilt im Übrigen für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung – das Weitere klären nun ohnehin die zuständigen Stellen. Dass Hausdurchsuchungen in solchen Verfahren Standard sind, wie Herr Ried ausführt, ist dabei richtig.

      Dass nun das Wirtschaftsprüfer-Testat als bloße „Freunderlwirtschaft“ durch den Kakao gezogen wird, greift aus meiner Sicht aber zu kurz. Ob man sich kennt, ist eigentlich nebensächlich. Relevant ist vielmehr, welchen konkreten Prüfungsauftrag die TGI dem Prüfer erteilt hat – und vor allem, ob dabei auch geprüft wurde, wem das Gold tatsächlich gehört.

      Bemerkenswert finde ich zudem: Die Rückabwickler sollen nach wie vor 24 bis 36 Monate auf ihr Geld warten – und das, obwohl angeblich alles so sicher und transparent ist und das gesamte Gold vorhanden sein soll. Das passt für mich nicht recht zusammen.

      Ich warte mal das Transkript ab und mache dann eine Analyse.

      PS. Dem Herrn Dr. Weik sollte man die Definition von Whistleblower näherbringen.

      • Lieber Herr Ried,
        die meisten Unternehmen haben in Ihrer gesamten Laufbahn keine Hausdurchsuchungen, nur um das mal richtig einzuordnen. Und es wird Ihnen auch nicht schwerer Betrug, Geldwäsche und das Vergehen gegen das Bankengesetz vorgeworfen.

        Aber ja, der Nachweis wem das Gold gehört wird es jetzt auch brauchen.

    • Wie zu erwarten, die interessanten Dinge:
      -Die FMA Liechtenstein zeigt die TGI schon seit eineinhalb Jahren regelmässig bei der Staatsanwaltschaft an.
      -Von für die Kunden eingelagerten Feingloldbarren war nie die Rede
      -Razzien sind bei Firmen ganz normal, Helmut kennt hunderte.
      – Nächste Woche belegt die TGI jeden einzelnen Goldkauf den die TGI für ihre Kunden getätigt hat bei der Staatsanwaltschaft.
      – Das Goldlager- Gutachten, der Lagerort, der Gutachter, die Verträge sind weiterhin geheim.

      • Ja, auch ich hatte in meinem Berufsleben mit hunderten Unternehmen verschiedener Größe zu tun, und noch keiner von denen hatte je eine Hausdurchsuchung.

        Außer man rechnet Kontrollbesuche der Finanzpolizei auch dazu…. aber die kommen ja nicht von der Staatsanwaltschaft, das ist ja was anderes, und die dürfen auch nichts durchsuchen, sondern nur Fragen stellen.

  • Hahaha, der Möchtegern Rechtsanwalt der das Gutachten mit dem Gold bestätigt hat. Na dann herzlich Glückwunsch Herr Weik, die TITANIC ging ja auch mit viel Personal unter.

    • Dass er ein wirklicher Rechtsanwalt ist, steht wohl außerhalb der Diskussion.

      Sage ich, ohne der TGI irgendwie nahezustehen.

      Auf das Niveau müssen wir uns nicht begeben, es gibt genug zum Kritisieren.

  • Hallo, ja eine gute Frage. In diesem Fall der ja Grenzüberschreitend war und ist, haben die Staatsanwaltschaften sicherlich zusammengearbeitet. Ich bin überzeugt davon, das es weitere Maßnahmen der Staatsanwaltschaft geben wird, denn man wird sich das Thema „Fluchtgefahr“ genau anschauen. Mit einer Firma in Dubai hat man da immer ein Problem.

      • Tatsächlich!

        „In der heutigen Ausgabe von TGI TV nimmt Helmut Kaltenegger zur aktuellen Situation rund um den Verdacht auf Betrug und Geldwäsche Stellung. Rechtsanwalt Dr. Robert Weik ordnet die rechtliche Lage ein und erklärt, was die laufenden Ermittlungen juristisch tatsächlich bedeuten.“

        Mal gespannt ob die Kommentare und der Chat freigeschaltet sind und ob live auf Fragen eingegangen wird.

  • Sicherlich – zwingend nötig ist es aus meiner Sicht aber nicht mehr. Wenn einmal die Behörden übernehmen, wird heutzutage recht umfassend vorgegangen, inklusive der Auswertung von Messenger-Diensten und dergleichen. Es gibt ja mittlerweile bei solchen Vorgängen unzählige digitale Spuren, an denen sich die Ermittler entlangarbeiten können.
    Umfangreich dürfte das Ganze vor allem deshalb werden, weil es sich über mehrere Länder erstreckt und auch ausländische Minen betroffen sind. Gerade dieser Teil der Aufarbeitung erscheint mir spannend: ob und welche Mengen Golderz dort tatsächlich „geschürft“ wurden.

    Es gilt natürlich für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung – das ist jetzt Sache der Ermittler.

    • Nach den Erfahrungen mit der Staatsanwaldschaft in Österreich im GGMT- Prozess, kann es wirklich nicht schaden begleitend und dokumentierend an der Sache dran zu bleiben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Liechtensteiner ein so breites Wissen über die Abläufe der letzten 8 Jahre haben, wie so mancher der Kritiker, vielleicht sollten sich da einige zusammentun und eine kleine „Goldgeschichte der Kalteneggers“ Untertitel: „Versprochen ist versprochen und wird nichr gebrochen“ schreiben.

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