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TGI AG und das Lockangebot an unsere Redaktion

GiselaFotografie (CC0), Pixabay
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.TGI AG die Kanzlei Härting meldet sich mit einem ganz mysteriösen Schreiben. Die Kanzlei Härting nimmt dabei Bezug auf ein Gespräch, welches ich mit Robert V. hatte, eben jenem großen Kryptogauner, wenn man den Berichten im Internet glauben kann. Robert V. kenne ich seit dem Jahre 2009, als er in Leipzig aus dem 1. Stock eines Leipziger Hotels gefallen ist, unter mysteriösen Umständen. Ich habe mich dann damals mehrere Monate sogar um ihn gekümmert, obwohl ich ihn am Tag des „Unfalls“ erst kennengelernt hatte.

Jener Robert V. hat mich am Samstag, den 7. März, kontaktiert wegen Helmut Kaltenegger, der nach Aussagen von Robert V. bereit sei, 100000 Euro an mich zu bezahlen, wenn die Berichte aus dem Netz verschwinden würden. Den WhatsApp-Verlauf dazu habe ich natürlich. Da heißt es, Zitat:

du machst ihn so fertig gemeint ist roland kaltenegger. Er wäre bereit etwas zu spenden oder eine werbekampagne zu bezahlen,

meine antwort darauf: Er soll anständig arbeiten und einen Prospekt machen, spenden kann er bei seinen Mädels oder was auch immer

dann Robert V. Was wäre wenn er eine Werbekampagne bucht sagen wir mal für 100000 Euro. Das macht ihm keine Sorgen, Sorgen machst du ihm. Erkönnte bei mir die Werbekampagne buchen udn ich buche die dann bei dir. Oder er bucht direkt bei dir.

Thomas:Kaltenegger er bezahlt auch 200000 Euro

Zitat Ende

Angeboten hat man mir dann auch einen Beratervertrag für 10.000 Euro im Monat. Was Robert V. aber nicht weiß, bis jetzt ist, dass ich die gesamte Zeit meinen Rechtsanwalt mit involviert hatte in den Vorgang, denn meinem Anwalt und mir war klar, das war ein Lockangebot. Natürlich haben wir das nicht angenommen, aber es hat mir gezeigt, ich war auf dem richtigen Weg, denn wer macht solche Angebote, wenn bei ihm alles in Ordnung ist?

Nun wird Herr Härting natürlich eine entsprechende Rückantwort bekommen. Mal schauen, was er dann dazu zu sagen hat.

17 Kommentare

  • Stefan, auch ein Stimmungsmacher? Deinen Post verstehe ich nicht. Die Meldung der TGI AG ist doch bekannt – die hast du hier selbst schon gepostet. Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, sagt ja auch der Autor, dass er das für ein Lockangebot gehalten hat. Natürlich würde ich da auch mitspielen, um einfach einmal herauszufinden, wie ernst es dem Unternehmen ist. Tatsache ist aber auch: Wer solche Lockangebote macht, muss sich vorhalten lassen, mit falschen Karten zu spielen. Geschieht das dann noch über einen europaweit bekannten Kriminellen, verliert das Unternehmen doch komplett seine Glaubwürdigkeit – zumindest bei mir.

    • def. kein Stimmungsmacher. Für mich wars eben nicht klar erkennbar, wobei du im Prinzip mit dem Lockangebot schon Recht hast, das wäre erkennbar gewesen ;-) Asche über mein Haupt. Den Doppelpost hab ich vorgenommen damit man nicht 200 Artikel durchsuchen muss.

      Wesentlich wichtiger erscheint mir: Kriegt man das „neue“ Modell unter bestehender Rechtslage im DACH Raum als Goldhandel durch? Was sagen die Juristen dazu?

  • Ich denke, die TGI wollte hier ausloten, ob mit der Zahlung einer Summe die Berichterstattung zum Erliegen gebracht werden kann. In diesem Zusammenhang gab es ja auch den Hinweis der TGI auf einen Fernsehbeitrag zum Thema, den ich unter einem anderen TGI-Artikel bereits gepostet hatte.

    Info an Kunden und Empfehlungsgeber:
    „Sehr geehrte Empfehlungsgeberinnen und Empfehlungsgeber,

    uns wurde bekannt, dass einige Kundinnen und Kunden der TGI AG derzeit ein Schreiben der sogenannten „IG TGI AG“ erhalten haben.

    Wichtig: Diese Initiative steht in keinerlei Verbindung zur TGI AG. Sie geht nicht von unseren Kundinnen und Kunden aus, sondern von Herrn Thomas Bremer, dem Herausgeber von Die Bewertung, der seit längerer Zeit laufend über die TGI AG berichtet.

    Wir prüfen dieses Vorgehen aktuell gemeinsam mit unseren Anwälten. Aus unserer Sicht ist dieses Schreiben geeignet, gezielt Verunsicherung zu schaffen und der TGI AG zu schaden. Auch die Herkunft der verwendeten Kundendaten wird derzeit geprüft.

    Zur Einordnung der Vorgehensweisen dieser Person verweisen wir auf folgenden öffentlich zugänglichen Fernsehbeitrag, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann:

    https://www.ardmediathek.de/video/zapp/verdacht-journalist-loescht-artikel-gegen-spenden/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81ZWFhZjEwNS04NWE1LTRmYjAtYTc3NS1hMmJiNGM1ODhlNjI

    Sobald es weitere Informationen gibt, informieren wir Sie selbstverständlich umgehend.

    Mit freundlichen Grüssen
    TGI AG“

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob tatsächlich eine ernsthafte Zahlungsbereitschaft bestand – oder ob der Vorgang vor allem dem Zweck diente, im Nachgang sagen zu können: „Wir haben es euch ja gesagt – mit einer Geldzahlung ließe sich dieRedaktion ohnehin mundtot machen.“ Damit wäre die Glaubwürdigkeit der kritischer Berichterstattung gleich mit infrage gestellt.

    Aktuell wird ja das neue „Goldkauf mit Sofortrabatt“ gepusht. Wenn ich nun Feingold mit Rabatt kaufe und dann aber erst wieder im besten Fall ein Dore-Barren eingelagert wird und ich die Feingoldlieferung frühestens nach 4 Wochen liefern lassen kann (und die Lieferung auch wieder dauert) – wo ist dann der Unterschied der BaFin Annahme zum Einlagenmodell? Lediglich die Laufzeit ist kürzer, aber in der Gesamtbetrachtung ändert das mE. eher wenig.

    • Ich denke, es würde was ändern, wenn das Preisrisiko wirklich auf Kundenseite läge.

      Und es keine automatische Wiederveranlagung mit Opting-out gäbe, sondern man ganz konkret verkaufen und neu anlegen müsste.

      Kauf mit späterer Lieferung, das gibt’s ja wirklich. Sämtliche Veranstaltungs-Tickets z.B.

    • Ist es nicht so, dass auch 95% aller Männer die „spezielle“ Videos auf ihren Rechnern haben, hinterher behaupten sie hätten die nur aus Beweissicherungsgründen gespeichert?

  • Ich kann das nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Robert V, ist ein europabekannter Betrüger im Kryptogeschäft, und wer nach dem Mann googelt der findet dann auch noch den K1 Fonds und so weiter. Ich kann jedem nur den ausdrücklichen Rat geben, gehen sie niemals in eine Zusammenarbeit mit Robert V. Er wird sie bestehlen.

  • Leute ganz ehrlich … egal was Ihr von dibewertung haltet oder nicht … aber wenn Kaltenegger jetzt schon Geld (sechstellige Summen) anbietet, damit nicht mehr berichtet wird, heißt das doch das da was hier steht stimmt …

    Danke für das Schuldeingeständnis und im Übrigen sehr fragwürdige Art und Weise auf Kritik zu reagieren (getreu dem Motto Gold regiert die Welt) …

  • Ja Robert V. der lügt wenn er den Mund aufmacht. Gut das Sie hier kein geld angenommen Haben, was ich auch so erwartet habe. Ich hatte auch mehrfach mit ihm zu tun. Robert V. ist für mich ein Parasit um das einmal ganz klar zu sagen. Er hängt sich immer an Menschen dran die eine gute Idee haben, und klaut diese. Den Herren kann man nur mit der Zange anpacken.

  • Die Leipziger Tafel hat durchaus Spenden entgegengenommen, findet man in einer TV Reportage.
    Sind Sie in dieser Tafel immer noch tätig? Dies wäre auch Transparenz….

    Anmerkung der Redaktion: Den Kommentar haben Sie aber schnell und ohne Intelligenz geschrieben – was kann man auch erwarten 🙂

    Wir waren nie für die Tafel tätig, aber wir haben die Tafel dabei unterstützt, in schwierigen Zeiten überleben zu können. Nun weiß ich nicht, ob Sie das nachvollziehen können, aber natürlich haben wir den einen oder anderen Prozess, und wir gewinnen den auch. Dann haben wir Anspruch auf Kostenersatz – verstehen Sie das jetzt?

    Zudem gibt es Unternehmen und Personen, vereinzelt, die dann irgendwann kommen und die Nachfrage stellen, „ob man den einen oder anderen Artikel nicht löschen könne“. Natürlich schauen wir uns das dann gemeinsam mit unserem Rechtsanwalt an, und wir bitten in solchen Fällen dann natürlich gerne um eine Spende für die Leipziger Tafel.

    Wir bereichern uns nicht an solchen Zahlungen. Ist das nicht in Ordnung?

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