Der brüchige Waffenstillstand im Konflikt um die Straße von Hormus gerät zunehmend unter Druck. Irans Parlamentspräsident warnt, die jüngsten Angriffe hätten die Sicherheit der Schifffahrt massiv gefährdet – und droht zugleich: „Wir haben noch nicht einmal begonnen.“ US-Präsident Donald Trump ließ offen, ob die Feuerpause überhaupt noch Bestand hat. Hinter den Kulissen bereiten die USA und Israel laut informierten Kreisen bereits eine mögliche neue Angriffswelle vor.
Besonders im Fokus steht die strategisch entscheidende Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft. Washington versucht mit der Mission „Project Freedom“, festgesetzte Handelsschiffe wieder durch die Route zu geleiten. Teheran reagiert mit scharfen Drohungen und signalisiert militärische Kontrolle über weite Teile der Region.
Am Montag eskalierte die Lage weiter: Die Vereinigten Arabischen Emirate, enger Verbündeter der USA, wurden erstmals seit Beginn der Waffenruhe wieder direkt angegriffen. Eine Drohne löste einen Brand in einem wichtigen Ölhafen in Fudschaira aus, zudem wurden Tanker im Umfeld der Meerenge getroffen. Beobachter sehen darin eine gezielte Botschaft Irans: Wer alternative Ölrouten nutzt, gerät ins Visier.
Parallel verschärfen sich die geopolitischen Fronten. Israel und die Emirate rücken enger zusammen, auch militärisch. Teheran droht offen mit Konsequenzen, sollte Abu Dhabi weiter als Partner westlicher Interessen auftreten.
Wirtschaftlich zeigt sich die Krise bereits deutlich. Der Ölpreis bleibt trotz leichter Rückgänge über der Marke von 100 Dollar, während die Unsicherheit an den Märkten anhält. Besonders asiatische Volkswirtschaften, stark abhängig von Energieimporten aus der Golfregion, geraten zunehmend unter Druck.
Diplomatische Bemühungen laufen zwar weiter, doch ein Durchbruch ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Konflikt jederzeit erneut offen eskalieren könnte – mit unabsehbaren Folgen für die globale Sicherheit und Wirtschaft.
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