Manchmal sitzt man einfach nur fassungslos vor dem Bildschirm und fragt sich: Meinen die das eigentlich wirklich ernst – oder ist das schon Satire?
Da erklärt uns ein selbst ernannter „Freiheitscoach“ ernsthaft, dass man mit zwei Mausklicks im Monat angeblich den „geilsten Nebenjob der Welt“ ausüben könne. Einfach Gold kaufen, zurückverkaufen, ein bisschen klicken – und schon regnet es angeblich hunderte Euro quasi ohne Risiko. Natürlich alles „sicher“, „garantiert“ und selbstverständlich viel besser als jede Bank. Da kommt man aus dem Kopfschütteln wirklich nicht mehr heraus.
Besonders bemerkenswert wird es, wenn nebenbei noch gegen Banken, Behörden und die BaFin gewettert wird. Die Bankenindustrie wolle angeblich alles zerstören, die Politik spiele mit und die Kritiker seien entweder „nicht intelligent genug“ oder bezahlt. Spätestens an dieser Stelle fragt man sich unweigerlich, ob hier noch über Goldhandel gesprochen wird oder bereits über die nächste Weltverschwörung.
Natürlich wird dabei auch mit den ganz großen Versprechen gearbeitet: finanzielle Freiheit, passives Einkommen, monatliche Gewinne und das alles angeblich fast ohne Aufwand. Ein bisschen klingt es wie eine Dauerwerbesendung um drei Uhr morgens – nur mit deutlich mehr Telegram-Gruppen und noch mehr Ausrufezeichen.
Der eigentliche Höhepunkt ist aber die Vorstellung, dass man angeblich dauerhaft 2 bis 3 Prozent Rendite pro Monat erzielen könne, während gleichzeitig erklärt wird, alles sei absolut sicher, physisch abgesichert und praktisch narrensicher. Wer bei solchen Aussagen nicht wenigstens kurz stutzig wird, hat vermutlich schon beim Wort „Sofortrabatt-Goldmodell“ innerlich abgeschaltet.
Und während seriöse Finanzberater seit Jahren erklären, dass hohe Renditen immer auch Risiken bedeuten, wird hier der Eindruck vermittelt, man müsse nur genug Gold kaufen und schon rolle der Geldzug automatisch durchs Wohnzimmer.
Besonders kurios wirkt dabei der missionarische Tonfall. Wer Zweifel äußert, gehört offenbar direkt zu den „Uninformierten“, „Schlechtrednern“ oder angeblichen Feinden der finanziellen Freiheit. Kritik? Unerwünscht. Skepsis? Fast schon verdächtig.
Natürlich darf am Ende auch die klassische Einladung in exklusive Gruppen nicht fehlen. Telegram inklusive. Denn echte finanzielle Freiheit scheint heutzutage offenbar erst dann vollständig zu sein, wenn man zusätzlich noch Empfehlungslinks verteilt und andere Menschen überzeugt.
Am Ende bleibt vor allem ein Eindruck zurück: Viel großes Gerede über Reichtum, Freiheit und Sicherheit – aber gleichzeitig jede Menge Alarmzeichen, bei denen vernünftige Menschen normalerweise mindestens zweimal nachdenken sollten.
Denn wenn jemand behauptet, mit zwei Mausklicks im Monat könne praktisch jeder ohne Risiko reich werden, dann sollte man vielleicht weniger aufs Gold schauen – und mehr auf den gesunden Menschenverstand.
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Jetzt ist es auch an der Zeit die ganzen Marketer mal in den Focus zu nehmen … Ganz vorne dabei ist sicherlich Manuel Ried CEO & Co-Founder von Rising Productions …
Bitte liebe Redaktion befasst Euch auch mal mit diesem
So isses! 😂
Kann man das schon Totenruhe nennen was da rund um die TGI herrscht?
Nein, warten Sie ein paar Stunden ab. Heute kommt eine aktualisierte Version der Modelle.
Wären nicht Nachweise langsam aber sicher sinnvoller? Es kommt einem langsam so vor als ändert sich das Modell quasi 2 Mal die Woche.
Das noch keiner über den neuen veröffentlichten Beitrag der FMA geschrieben hat erstaunt mich….. 😉
Du hast den Hut auf, wie es so schön heisst.
Ob die TGI- Academy, tote Hose wie daist es wieder auf „+10 Tsd. monatliche Teilnehmer“ schafft? 😂
Wenn heute am Abend wieder keine neue TGi TV-Sendung kommt, dann beginne ich mir um den europäischen Zweig Sorgen zu machen. Bzw. frage mich, wo sich die Protagonisten aufhalten.
Ach ja, die heutige TGI Verkaufsveranstaltung fällt auch wieder aus. Das wird die Kunden natürlich noch nervöser werden lassen. Irgendwann werde sich auch die Referenten weigern weiterzumachen.
Mal schauen ob Kaltenegger morgen mit dem nächsten „Urknall“ an Modell um die Ecke kommt, oder man endlich Unterlagen zu sehen bekommt. Die TGI Homepage ist nur notdürftig zusammengeschustert seit die Modelle auf Sofortkauf umgestellt wurden.
28.2.2025 Helmut gibt bekannt: 30 Tonnen aus Guyana fix!
Logischerweise nur als Extrasicherheit.Wenn jetzt die 30 Tonnen kämen,würde ich nicht mehr auf die Bilanz bestehen…..Lol
Vergiss die mindestens 140.000.000 Millionen Euro an Gold nicht, die Michel Gschwndtner versprochen hatte, mit seiner Bootup Africa, in Sambia bis heute gefördert zu haben.
140.000.000 Millionen wären 140 (deutsche) Billionen, das kommt mir doch etwas viel vor ;-)
Mir ein Rätsel, warum
* Transparenz
* Regulierung
* prüfbare Bilanzen
* echte Aufsicht
* nachvollziehbare Geldflüsse
* unabhängige Auditoren
* rechtliche Durchsetzbarkeit
nicht als Voraussetzung VERLANGT wird BEVOR solche windigen Firmen in EU Geschäfte machen dürfen.
Die BaFin bzw. FMA verlangt das ja eh.
Solange man auf dem Standpunkt steht, das sei nur Handel, wäre das natürlich überzogen, dann bräuchte das der Gemüsehändler am Eck ja auch.
Eingeschränkt: Der Prospekt welcher der BaFin vorzulegen und zu genehmigen ist, prüft eben nicht die wirtschaftliche Tragfähigkeit. ABER zur Prospekterstellung braucht es wieder einen tragfähiges Konzept das durch einen Wirtschaftsprüfer zu belegen ist. Und der unterschriebt auf Haftungsgründen nicht einfach alles was vorgelegt wird.
Eben, dass die Bafin den Prospekt nur formal prüft, bedeutet nicht, dass da unwahre Dinge drin stehen dürfen.
Drum wird´s auch nie einen Prospekt geben.
Und die Bilanzen am Sankt Nimmerleinstag.
Die Bilanzen kann man wahrscheinlich einfach nicht herzeigen und gleichzeitig den Eindruck eines extrem solventen Unternehmens aufrechterhalten. Da bleibt dir nichts anderes als zurückhalten.
Benko hats ja vorgemacht.
Waren ja auch die Bilanzen der GGM(T)s dunkelrot bis die TGI die Verbindlichkeiten übernommen hat. Und das waren zig Millionen Euro. Mutmaßlich mitunter ein Grund warum es noch immer keinen neuen GF gibt.
Was kosten deiner Meinung nach 1400 Kilo Gold? Wieviel Nullen hat eine Billion?
Bei grob 4000 Euro pro Unze (ca 31 g) kostet 1 Gramm Gold derzeit rund 129 Euro, dh das Kilo 129.000 und die 1.400 kg entsprächen nach meiner Rechnung rd. 180 Mio Euro.
Eine Billion hat zwölf Nullen. Das ist ganz grob das 5000-fache von 180 Mio.
Jetzt hat er noch Gsells Schwundgeld für sich entdeckt, als Erklärung dafür, dass die böse Bafin den lieben Helmut und die TGI verfolgt. Man kann nur hoffen, dass er Hilfe bekommt bevor er komplett im Verschwörungsmorast vesinkt. Vielleicht besser ihm gar keine Öffentlichkeit zu bieten.