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TGI AG- Neutrale Zusammenfassung: TGI-Präsentation und Empfehlungsgeber-Workshop vom 06.07.2026

Pixaline (CC0), Pixabay
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Das Transkript dokumentiert zwei aufeinanderfolgende Online-Veranstaltungen der TGI vom 6. Juli 2026: eine öffentliche Verkaufspräsentation (rund 40 Minuten plus Fragerunde) und im Anschluss einen Workshop für Empfehlungsgeber. Vortragender ist durchgehend ein Präsentator, der sich als langjähriger TGI-Kunde und Empfehlungsgeber vorstellt und auf Mallorca lebt. Die folgende Zusammenfassung gibt neutral wieder, worum es ging und welche Fragen gestellt wurden.
Teil 1 – Die Verkaufspräsentation
Zu Beginn weist der Vortragende auf einen Haftungsausschluss hin, wonach Teilnehmer keine Aufzeichnungen, Fotos oder Mitschnitte anfertigen und diese nicht veröffentlichen dürften. Anschließend folgt ein allgemeiner Vortrag über Gold: die Abschaffung der Golddeckung des US-Dollars 1971, Inflation als „Enteignung“, steigende Lebensmittelpreise und Gold als langfristiger Kaufkraftschutz. Der aktuelle Goldpreis wird mit rund 4.500 US-Dollar je Unze angegeben; unter Verweis auf „renommierte Banken“ werden Kursziele von 5.000 bis 10.000 US-Dollar für die nächsten Jahre genannt.
Danach stellt er die TGI AG (Trust Gold International, Sitz Vaduz/Liechtenstein) als Goldhändler vor und nennt das Kernteam (Helmut Kaltenegger als Gründer und Verwaltungsratspräsident, Robert Henni als CEO, Herbert Müllner als CFO, Marc Bogen als Verwaltungsrat, Dr. Robert Weig als Rechtsbeistand). Genannt werden über 50.000 Kunden seit 2021 und über 100 Millionen Euro ausgezahlte Rabatte.
Als Kernstück erklärt der Vortragende, „wie das möglich“ sei: Die TGI kaufe Gold nicht bei Scheideanstalten, sondern direkt bei Minen zu den sogenannten All-in-Sustaining-Costs von etwa 1.500 US-Dollar je Unze. Aus der Differenz zum Verkaufspreis (im Beispiel 4.500 US-Dollar) ergebe sich eine Marge, aus der die Kundenrabatte finanziert würden. Über laufende Käufe könnten die Partnerminen ihre Produktion „Häppchen für Häppchen“ ausweiten. Vorgestellt werden zwei Produkte: ein Feingoldbarren mit 7 % Sofortrabatt und Lieferung binnen acht Wochen, sowie ein Modell mit 2 % monatlichem Rabatt über 36 Monate plus 36 % Treuerabatt am Ende. Für Deutschland sei aktuell nur das erste Produkt verfügbar; die TGI erstelle auf Bitte der BaFin einen Verkaufsprospekt.
Fragen der Gäste in der Präsentation
Gefragt wurde unter anderem: ob Gold auch vor Ablauf der acht Wochen geliefert werden könne (Antwort: nein, Standard sind genau zwei Monate); wie der Rückkauf „ohne Spread“ funktioniere (Antwort: Ankauf zum tagesaktuellen Verkaufspreis); ob das 36-Monats-Modell auch in Österreich bei Erstwohnsitz Deutschland gehe (Antwort: nein); ob man das Dashboard ohne Goldkauf aufladen könne (Antwort: nein, sonst handle man wie ein Finanzdienstleister); welche Scheideanstalt geliefert werde (Antwort: 999er Feingold, überwiegend europäische/Schweizer, nicht festgelegt); und ob außerhalb Europas gekauft werden könne (Antwort: teils ja, USA nicht, Abwicklung nur über IBAN-Konten in Euro). Auf Fragen zur „TGI International“ verweist der Vortragende auf persönliche Kontaktaufnahme und gibt „aus juristischen Gründen“ keine Auskunft in der Runde.
Teil 2 – Der Workshop für Empfehlungsgeber
Der Workshop richtet sich an bestehende Kunden, die anderen die TGI empfehlen möchten. Kernbotschaft: Empfehlungsgeber seien „Chancengeber“, keine Verkäufer; sie sollten lediglich ihre eigene Begeisterung teilen und Interessenten in die Live-Präsentationen einladen, nicht selbst über Gold beraten. Betont werden Eigenverantwortung und Duplizierbarkeit.
Zum Vergütungsmodell erläutert der Vortragende einen Empfehlungsbonus von bis zu 1,1 % auf die Goldkaufsumme direkt geworbener Kunden sowie Boni über bis zu zehn Ebenen, dazu einen Rangbonus von 0,36 % mit Aufstiegsstufen von „Bronze“ bis „Diamond“. Er rät ausdrücklich, sich auf die erste Ebene zu konzentrieren, und bezeichnet überzogene Rechenbeispiele über mehrere Ebenen selbst als „totaler Bullshit“. Weiter vorgestellt werden mehrsprachige Sprachtools zur Ansprache von Kontakten im Ausland, Goldgutscheine als Geschenkidee, die TGI Academy mit regelmäßigen Veranstaltungen sowie ein kostenpflichtiges Empfehlungsgeber-Paket mit Foliensatz.
Fragen der Gäste im Workshop
Hier wurden mehrere bemerkenswerte Punkte angesprochen:
Zum angekündigten BaFin-Prospekt fragte ein Teilnehmer, ob aus „Rabatten“ dann „Renditen“ würden. Der Vortragende antwortete, er habe sich damit nicht beschäftigt, wisse nicht, ob der Prospekt überhaupt komme, und wolle „nicht über ungelegte Eier nachdenken“; für Details verwies er auf Magister Bogen in der Zentrale. Zur Frage einer möglichen 34er-IHK-Zulassung bei einem prospektpflichtigen Produkt erklärte er, Empfehlungsgeber blieben zulassungsfrei, solange sie nur empfehlen und nicht beraten.
Ein Teilnehmer fragte nach der Auszahlung von Rabatten und Provisionen bei „umgewandelten“ alten Verträgen. Antwort: Diese würden als Neuvertrag behandelt (erste Zahlung nach einem Monat und zehn Tagen), „damit das juristisch sauber abläuft, weil die Behörden da genau drauf gucken“. Auf die Frage, wie sicher der Rückkauf beim 7-%-Modell sei, verwies der Vortragende darauf, dass keine Termingeschäfte zugesagt werden dürften (sonst wäre es ein Bankinstrument), sah aber „0,0 Wahrscheinlichkeit“, dass die TGI nicht ankaufe.
Zur angekündigten „Bank“ sagte der Vortragende, man sei „in der Testphase“; er habe sich am Samstag selbst registriert, Geld überwiesen und eine erste Auszahlung beauftragt, die Gelder seien aber noch nicht angekommen. Mehr wolle er voraussichtlich in einer Woche sagen. Mehrere Teilnehmer berichteten von Verzögerungen bei der Gutschrift von Überweisungen (teils vier Tage trotz Echtzeitüberweisung); der Vortragende führte dies auf viel „händische“ Arbeit bei der Treuhandgesellschaft und möglichen Urlaubsengpässen zurück und verwies auf den Support. Weiter wurde erläutert, dass eine Registrierung für die USA nicht mehr möglich sein solle.
Diese Zusammenfassung gibt neutral den Inhalt einer aufgezeichneten Veranstaltung wieder. Aussagen des Vortragenden sind als dessen Angaben wiedergegeben und wurden nicht auf ihre Richtigkeit geprüft. Keine Rechts- oder Anlageberatung.</em>

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