TGI verabschiedet sich aus Liechtenstein – doch die offenen Fragen reisen mit
Kann man sich durch einen Umzug nach Mauritius so einfach den Verfügungen der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein, der deutschen BaFin und der österreichischen FMA entziehen? Und was ist eigentlich aus Euroclear und dem groß angekündigten „Megabond“ geworden?
Stand: 30. Juli 2026
Helmut Kaltenegger hat offenbar genug von Liechtenstein. In einer Videokonferenz mit knapp 3.000 Teilnehmern kündigte der TGI-Hauptaktionär an, die Geschäftstätigkeit der TGI AG zum 31. Juli 2026 zu beenden. Dem Fürstentum wolle man für die nächsten „4.000 Jahre“ auf Wiedersehen sagen.
Das ist zumindest eine bemerkenswert lange Abkühlungsphase.
Schuld an der Trennung sollen nach Kalteneggers Darstellung vor allem Behörden und Medien sein. Diese hätten auf die TGI „draufgehauen“ und dem Unternehmen ständig Steine in den Weg gelegt. Nun soll es auf Mauritius weitergehen – mit einer angeblich umfassend regulierten Gesellschaft, die Wertpapierhandel und Bankkonten anbieten dürfe.
Die entscheidende Frage lautet allerdings nicht, ob das Klima auf Mauritius angenehmer ist. Sie lautet:
Kann man behördliche Verfügungen einfach durch einen Standortwechsel abschütteln?
Die Antwort dürfte lauten: So einfach ist es nicht.
Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein ordnete mit Verfügung vom 26. Mai 2026 an, dass die TGI AG den Vertrieb und das öffentliche Angebot der Produkte „Customer Basic 2 %“, „Sales Premium“ und „Sofortrabatt“ sofort einstellt. Nach Auffassung der Behörde betrieb TGI mit diesen Produkten ein Einlagengeschäft ohne die erforderliche Bewilligung.
Darüber hinaus wurde TGI verpflichtet, die im Rahmen dieser Produkte entgegengenommenen fremden Gelder innerhalb von vier Monaten nicht weiter zu halten. Die Verfügung ist sofort vollziehbar, allerdings noch nicht rechtskräftig.
Die Liechtensteiner FMA stellte später ausdrücklich klar, dass sie weder neue Verträge noch angepasste Produkte oder andere Vorgehensweisen der TGI genehmigt habe. Sie betonte außerdem, dass die TGI AG über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung oder Registrierung verfüge.
Eine Liquidation der Gesellschaft beseitigt diese Vorgeschichte nicht. Ebenso verschwinden bestehende Kundenansprüche, Rückzahlungsverpflichtungen, behördliche Verfahren oder mögliche Verantwortlichkeiten nicht automatisch, nur weil ein Unternehmen seine Tätigkeit einstellt oder seine Kunden in das Backoffice einer anderen Gesellschaft verschieben möchte.
„Ich bin dann mal weg“ funktioniert vielleicht bei einer Urlaubsreise. Im Aufsichtsrecht ist es etwas komplizierter.
Auch die BaFin hat nicht nur höflich angeklopft
In Deutschland untersagte die BaFin der TGI AG bereits im April 2026 das öffentliche Angebot bestimmter Vermögensanlagen. Betroffen waren die Modelle „Customer Basic 2 %“ und „Customer Basic 2 % + Treuerabatt“. Nach Auffassung der BaFin fehlte der erforderliche Verkaufsprospekt.
Im Juni folgte eine weitere Maßnahme: Die BaFin ordnete an, dass TGI das nach ihrer Einschätzung ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft im Zusammenhang mit „Sales Premium“ sofort einstellen und unverzüglich abwickeln muss. Auch dieser Bescheid ist sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.
Damit steht eine einfache Frage im Raum:
Was geschieht mit dieser angeordneten Abwicklung, wenn die TGI AG nun liquidiert und Kunden ein Wechsel zu einer Gesellschaft auf Mauritius angeboten wird?
Ein ausländischer Sitz ist kein Freifahrtschein. Entscheidend ist nicht ausschließlich, wo eine Gesellschaft ihren Briefkasten, ihr Büro oder ihren Server unterhält. Entscheidend ist auch, in welchem Land sie ihre Angebote verbreitet, welche Kunden sie anspricht und welche erlaubnispflichtigen Tätigkeiten sie dort erbringt.
Gerade die Maßnahmen der BaFin zeigen das deutlich: Sie richteten sich gegen eine Gesellschaft mit Sitz in Liechtenstein, weil diese nach Auffassung der deutschen Aufsicht auf dem deutschen Markt tätig war.
Sollte eine Gesellschaft aus Mauritius künftig erneut gezielt Kunden in Deutschland ansprechen, wäre daher zu prüfen, ob auch das neue Angebot unter deutsche Erlaubnis-, Prospekt- oder Vertriebsregeln fällt. Der Umzug an einen anderen Unternehmenssitz macht aus einem regulierten Geschäft nicht automatisch einen erlaubnisfreien Goldhandel.
Auch Österreich bleibt auf der Landkarte
Die österreichische FMA warnte am 22. April 2026 ebenfalls vor Angeboten der TGI AG. Nach Auffassung der Behörde hatte TGI keine Berechtigung, in Österreich konzessionspflichtige Bankgeschäfte zu erbringen. Insbesondere sei die Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung oder als Einlage nicht gestattet.
TGI beantragte eine Überprüfung dieser Veröffentlichung. Die österreichische FMA stellte mit Bescheid vom 16. Juni 2026 deren Rechtmäßigkeit fest. Gegen diesen Bescheid erhob TGI am 14. Juli 2026 Beschwerde. Das Verfahren ist damit noch nicht endgültig abgeschlossen.
Auch hier gilt: Eine neue Gesellschaft auf Mauritius kann nicht allein durch ihre geografische Entfernung festlegen, dass österreichisches Aufsichtsrecht keine Rolle mehr spielt. Sollte sie österreichische Kunden ansprechen oder dort konzessionspflichtige Geschäfte anbieten, wird die Frage der österreichischen Zuständigkeit erneut zu prüfen sein.
Oder anders gesagt: Mauritius liegt weit weg. Das Internet leider nicht.
„Cashout“ oder Mauritius – was genau sollen Kunden übertragen?
Nach Kalteneggers Ankündigung sollen sämtliche Verträge der TGI AG am 31. Juli 2026 enden. Kunden könnten angeblich eine Auszahlung wählen und ihr Geld nach sechs bis acht Wochen erhalten. Alternativ sei ein Transfer zur „Trust Gold International“ auf Mauritius möglich.
Doch bereits hier fehlen wesentliche Informationen.
Welche genaue juristische Person soll die Verträge übernehmen? Wie lautet ihre vollständige Firmenbezeichnung? Wo ist sie registriert? Welche konkrete Lizenz besitzt sie? Wie lautet die Lizenznummer? Welche Tätigkeiten umfasst diese Lizenz tatsächlich? Wer sind Geschäftsführer, wirtschaftlich Berechtigte, Verwahrstellen und kontoführende Banken?
Die Bezeichnung „Full Service Lizenzfirma“ ist keine rechtliche Kategorie, mit der Anleger viel anfangen können. Auch die Beschreibung als „Investmentfirma“ beantwortet nicht, ob die Gesellschaft Kundengelder entgegennehmen, Goldgeschäfte mit verzögerter Lieferung anbieten, Wertpapiere vermitteln oder individuelle Konten führen darf.
Die Finanzaufsicht von Mauritius stellt ein öffentliches Register ihrer Lizenznehmer zur Verfügung. In der Ankündigung wurde nach den bisher veröffentlichten Berichten jedoch keine konkrete, überprüfbare FSC-Lizenznummer genannt. Die Kunden sollten eine solche Nummer und den exakten Namen des Lizenzträgers verlangen und anschließend unmittelbar im offiziellen Register kontrollieren. Die FSC weist selbst darauf hin, dass Unternehmen für globale Finanzgeschäfte und andere Finanzdienstleistungen eine entsprechende Lizenz beantragen müssen.
Vor einer Vertragsübertragung sollte außerdem geklärt werden, ob bestehende Forderungen gegen die TGI AG dadurch verändert, gestundet, verrechnet oder möglicherweise aufgegeben werden. Ein Klick auf „Übertragen“ im Backoffice kann erhebliche rechtliche Folgen haben.
Neues Land, bekanntes Modell
Das angekündigte Modell auf Mauritius erinnert auffallend an die bisherigen Angebote: Kunden sollen Gold mit verzögerter Lieferung erwerben und dafür monatliche Rabatte von drei oder vier Prozent erhalten. Zusätzlich ist von zehn sogenannten „World Pools“ die Rede, an denen Kunden mit jeweils bis zu 0,2 Prozent beteiligt werden könnten. Das Angebot soll in zahlreichen Staaten, darunter die USA, Kanada und China, nicht verfügbar sein.
Gerade die Länderausschlüsse werfen Fragen auf. Warum ist ein angeblich besonders attraktives, reguliertes und internationales Produkt ausgerechnet in mehreren großen Finanzmärkten nicht erhältlich?
Welche Aufsichtsbehörde hat das konkrete Goldmodell geprüft? Existiert ein Prospekt? Wie werden die monatlichen Rabatte wirtschaftlich erwirtschaftet? Wo befindet sich das Gold während der Lieferfrist? Ist es einzelnen Kunden rechtlich und physisch zugeordnet? Wer bestätigt die Bestände? Gibt es unabhängige Prüfberichte?
Der Austausch des Firmensitzes beantwortet keine dieser Fragen.
Und was ist mit Euroclear und dem „Megabond“?
Noch vor wenigen Wochen wurde im TGI-Umfeld mit einem angeblichen Bond in einer Größenordnung von zunächst 430 Millionen und später bis zu 750 Millionen US-Dollar argumentiert. Das Finanzierungsinstrument sollte offenbar Vertrauen schaffen und die wirtschaftliche Stärke des Modells unterstreichen.
Doch bis heute bleiben grundlegende Angaben offen.
Nach Recherchen von News wurden weder die genaue Bezeichnung der Anleihe noch deren Laufzeit, Verzinsung, Emittent, Anlageprospekt oder ISIN nachvollziehbar veröffentlicht. Auch zum behaupteten Registrierungsprozess bei Euroclear und zu einer notwendigen Partnerbank blieben Fragen unbeantwortet.
Damit stellt sich erneut die schlichte Frage:
Wo ist dieser Megabond, Herr Kaltenegger?
Eine tatsächlich begebene internationale Anleihe sollte sich nicht nur durch begeisterte Präsentationen auszeichnen. Üblicherweise existieren überprüfbare Eckdaten: Emittent, Volumen, Laufzeit, Verzinsung, Währung, ISIN, Zahlstelle, Verwahrstelle, Prospekt, Sicherheiten und Bedingungen für die Rückzahlung.
Die bloße Erwähnung von Euroclear ist dabei kein Qualitätssiegel. Euroclear stellt Infrastruktur für die Ausgabe, Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren bereit. Daraus folgt weder eine Prüfung des Geschäftsmodells noch eine Garantie für die Bonität des Emittenten, die Werthaltigkeit angeblicher Sicherheiten oder die spätere Rückzahlung der Anleihe.
Selbst eine technische Erfassung eines Wertpapiers bei Euroclear würde daher nicht belegen, dass die behaupteten Vermögenswerte tatsächlich vorhanden sind. Sie würde erst recht nicht bedeuten, dass Euroclear für den Bond einsteht.
Solange keine eindeutige ISIN, kein Prospekt, keine testierten Vermögensnachweise und keine überprüfbaren Anleihebedingungen vorliegen, bleibt der „Megabond“ vor allem eines: eine große Behauptung mit sehr wenigen öffentlich nachprüfbaren Details.
Die Probleme in Dubai
Auch zum bisherigen Ableger TGI International in Dubai räumte Kaltenegger nach den Berichten „massive Probleme“ ein. Ein Marketingplan sei gescheitert, Gelder seien an andere Stellen geflossen. Der öffentliche Internetauftritt der Dubai-Gesellschaft erklärt zugleich, dass sich seine Inhalte unter anderem nicht an Personen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein oder dem Europäischen Wirtschaftsraum richteten.
Auch hierzu braucht es konkrete Antworten:
Welche Gelder sind wohin geflossen? Wem waren sie wirtschaftlich zuzurechnen? Welche Gesellschaft war Vertragspartnerin? Bestehen Rückzahlungsansprüche? Wer trägt die Verantwortung für den gescheiterten Marketingplan?
„Massive Probleme“ sind keine Bilanzposition und keine ausreichende Erklärung für Kunden, die wissen möchten, wo sich ihr Geld oder ihr Gold befindet.
Ermittlungen enden nicht an der Abflughalle
Parallel zu den aufsichtsrechtlichen Maßnahmen laufen in Liechtenstein Vorverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen schweren Betrugs und der Geldwäsche. Im Juni wurden die Geschäftsräume der TGI AG in Vaduz durchsucht. Dabei handelt es sich um Ermittlungen und Verdachtslagen, nicht um rechtskräftig festgestellte Straftaten. Für alle Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung.
Auch diese Verfahren erledigen sich nicht automatisch dadurch, dass eine Gesellschaft liquidiert oder ein neues Modell auf Mauritius angekündigt wird.
Alles nur heiße Luft, Herr Kaltenegger?
Diese Frage lässt sich derzeit noch nicht abschließend beantworten. Aber sie muss gestellt werden.
Wer mit monatlichen Goldrabatten, internationalen Pools, einer umfassend regulierten Gesellschaft auf Mauritius und einem Bond über Hunderte Millionen Dollar wirbt, sollte mehr vorlegen können als motivierende Zoom-Auftritte und große Begriffe.
Erforderlich wären zumindest:
- die vollständigen Unterlagen zur Liquidation der TGI AG,
- ein verbindlicher Plan für die Rückzahlung sämtlicher Kundengelder,
- die genaue Identität und Lizenznummer der Gesellschaft auf Mauritius,
- die Vertragsbedingungen für einen möglichen Übertrag,
- unabhängige Nachweise über vorhandene Goldbestände,
- testierte und aktuelle Jahresabschlüsse,
- vollständige Angaben zum angeblichen Bond,
- eine ISIN und ein veröffentlichter Prospekt,
- überprüfbare Bestätigungen beteiligter Banken und Verwahrstellen,
- sowie eine klare Darstellung, wie die versprochenen Rabatte finanziert werden.
Bis diese Unterlagen auf dem Tisch liegen, sollten Kunden bei einem Wechsel nach Mauritius äußerst vorsichtig sein. Vor allem sollte niemand vorschnell neue Vertragsbedingungen akzeptieren, Forderungen umwandeln oder auf bestehende Rechte verzichten.
Fazit: Man kann gehen – die Verantwortung bleibt
Helmut Kaltenegger kann Liechtenstein für 4.000 Jahre auf Wiedersehen sagen. Eine Gesellschaft kann liquidiert, ein neuer Standort gewählt und ein neues Backoffice eröffnet werden.
Doch behördliche Verfügungen, bestehende Kundenansprüche, mögliche Rückzahlungspflichten und laufende Ermittlungen verschwinden dadurch nicht.
Der Wechsel nach Mauritius ist deshalb keine Antwort. Er produziert zunächst nur neue Fragen.
Und über allem schwebt weiterhin dieser angebliche Megabond, der einmal 430 Millionen und dann 750 Millionen Dollar schwer sein sollte, aber öffentlich noch immer erstaunlich wenig Spuren hinterlassen hat.
Also, Herr Kaltenegger: Wo ist der Bond? Wo ist die Euroclear-Dokumentation? Wo sind die überprüfbaren Vermögenswerte? Und warum sollten Kunden ihr Geld ausgerechnet jetzt von einer behördlich beanstandeten Struktur in die nächste internationale Gesellschaft übertragen?
„Ich bin dann mal weg“ mag ein griffiges Abschiedsmotto sein.
Für Anleger zählt jedoch etwas anderes:
Ich habe dann mal mein Geld zurück.
Ich habe es zuerst für einen Scherz gehalten, aber Helmut Kaltenegger ist wohl der neue Präsident von Austria Klagenfurt. 🤡😂
Heute ist Helmut Kaltenegger an der Generalversammlung des Fussballclubs SK Austria Klagenfurt als neuer Präsident gewählt worden.
https://www.skaustriaklagenfurt.at/07/austria-klagenfurt-stellt-die-weichen-fuer-die-zukunft/10033
Mal sehen wie das läuft, aber wahrscheinlich hatte der Club gar keine Alternative sprich Geldgeber…
Na allerhand.
Wählen da einen Mann, der des schweren Betrugs beschuldigt wird.
Sie wissen natürlich, dass die Unschuldsvermutung gilt.
jep, sehe ich auch so. Die TGI war der einzige Strohhalm für den Club
Das dürfte dann ja wirklich die TGI Zentrale sein, die schon seit ca. 10 Wochen bei Axalo Immobilien zum Verkauf steht……
https://www.axalo-immobilien.com/detail/3083-immobilie-mit-vielseitigen-nutzungsmoeglichkeiten-an/?status=none
Faszinierend auch: Milliardärin Handa kein Thema mehr.
Vielen Minen ebenso.
Börsegang – welcher denn?
20 Monstermaschinen in Betrieb?!
Aktuell wird noch über den Bond gerätselt – ist auch bald vergessen
Ich gehe allerdings davon aus, daß das die letzte große Geschichte von Helmut gewesen sein!!
Was mich ja auch überrascht: Dass Herr Kaltenegger so offen zugibt, dass bei TGI Dubai nicht alles rund läuft, und vor allem, dass da Gelder «woandershin» geflossen seien!
Meines Wissens ist er ja selbst der Geschäftsführer und außerdem Mehrheitsaktionär dort! Er spricht so von seinem eigenen Unternehmen!
Helmut K. und Manuel R. gehören sofort in Haft genommen. Manuel R. gehört auch zu der mutmaßlichen Betrugsbagage. Ich habe heute die Justiz über Manuel R. informiert und den Gesprächsmitschnitte übergeben die beweisen, das Manuel R. Teil des Systems war und ist.
Sehr gut, Danke Dir. Ich spreche hier einfach mal aus, was ich schon länger denke: Bei dem Eindruck, den Helmut und Manuel in den letzten Monaten auf mich machen, ist es gut möglich, dass Helmut nur eine Handpuppe ist und Manuel sowie weitere Mitbeteiligte in Wirklichkeit über ihm stehen.
Hmm, den Manuel hätte ich jetzt nicht so zum innersten Zirkel gerechnet (soweit ich mir da ein Urteil anmaßen kann).
Der CFO sollte aber den vollen Durchblick haben und Bilanzen lesen (und erstellen) können. Der steht nur nicht so im Scheinwerferlicht.
Helmut hat zumindest viele schöne Jahre ( mit dem Geld geprellter Anleger) inFreiheit verbracht.Für Manuel ist das Verhältnis draussen und alsbald drinnen weseentlich ungünstiger.Ja immer diese Idee mit kaum Wissen und wenig Arbeit reich zu werden.Und eine Leuchte ist er sicher nicht.
Manuel ist ein 24 jähriger Bub (Ex Gewichtheber) und sicher kein Mastermind.
Außerdem ist er mein kleiner Neffe der bei Großmutter und Großvater und seinen Eltern im gleichen Haus wohnt.
Wenn du seinen Vater und Großvater kennen würdest, wüsstest du was er bei K. macht…..
Ist Manuels Firma die Rising Productions dann auch involviert, die hat ja die Events uvm organisiert und durchgeführt ?
Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Die von Manu stolz verkündete ISIN (FR001401A652) gibt es nicht. 🤯
Dazu ChatGPT:
Ergebnis zur ISIN FR001401A652
Kein Treffer als Unternehmensanleihe (Bond)
Kein Emittent „TGI AG“
Keine verifizierbaren Emissionsdaten (Kupon, Laufzeit, Volumen etc.)
Nicht auffindbar in:
Börsenregistern (z. B. Luxemburg, Wien)
Emissionsdatenbanken
gängigen Finanzdatenquellen
👉 Mit anderen Worten: Diese ISIN ist (zumindest öffentlich) kein handelbarer, transparenter Bond.
Laut https://www.isincheck.com/ ist diese Nummer immerhin in sich korrekt, also richtige Prüfziffern.
Vielleicht dauert’s ein paar Tage, bis die sich im Internet „rumspricht“.
Aber wie auch immer, mir hat noch keiner erklären können, wie dieser Bond, „funktioniert“ und inwiefern der Forderungen der Kunden absichern kann.
Jep, die ISIN ist korrekt mit Prüfziffer 2.
Auch die zugewiesene Nummer ist in dem Bereich die aktuell zugewiesen werden.
Den Bond könnte es daher geben.
Also einfach die Hausbank ansprechen (Wertpapierspezialisten) die sollten Zugang zu den Plattformen haben die das explizit raussuchen können und auch alle Infos dazu einsehen.
Die TGI könnte nachdem Sie laut neuen Verträgen kein Gold mehr für Kunden vorhält, die Goldmengen als Sicherheit einbringen und beleihen, für den Fall das sie Eigentümerin ist. Was der Bond für den Kunden bringen soll, dazu bräuchte man den Prospekt und viele Infos. Die wird´s aber wie immer nicht geben.
Traurig das die Justiz immer sehr lange braucht – und das Treiben daher munter weiterläuft.
Doch, diese ISIN existiert zumindest als Datensatz tatsächlich, was natürlich nichts über die tatsächliche Qualität des Bonds aussagt.
Auffindbar mit der ISIN FR001401A652 unter:
https://my.euroclear.com/apps/en/eses-securities-search.html
Treffer:
Name: TGI SERIES 1 OBLTS1 4,75PCT 30072036
ISIN: FR001401A652
Security type: ORDINARY BOND
Admission: 24 JUL 2026
Redemption: 30 JUL 2036
Currency: EUR
Aber warum nur „Ordinary Bond“ und nicht „Monsterbond“? 😉
Aber immerhin, wie haben die den Prospekt geschafft ohne Bilanz?
Oder ist der noch gar nicht handelbar?
Und was passiert, wenn der Schuldner liquidiert wird?
Der Bond ist nur eine Hülle für wertlose Assets denke ich und schon gar nicht handelbar. Einfach um die Kunden in trügerischer Sicherheit zu wiegen
s sei denn, man hat ausgerechnet jenes Gold als Sicherheit eingebracht, das nach den neuen TGI-Verträgen nicht mehr konkret für den einzelnen Kunden hinterlegt werden muss.
Dann wäre zumindest theoretisch denkbar, dass dieses Gold beliehen wurde, um damit Liquidität für die Rückabwicklungen aufzustellen. Aber auch das ist derzeit nicht mehr als eine unbelegte These.
Ansonsten sehe ich beim Bond vor allem Werte, die möglicherweise nur auf dem Papier existieren. Wenn die Beteiligung in Sambia tatsächlich – wie behauptet – 13 Milliarden wert sein soll, lässt sich leicht hochrechnen, welchen angeblichen Wert der jeweilige Anteil auf dem Papier haben müsste. Ob dieser Wert wirtschaftlich realisierbar ist, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Die finanzierende Bank müsste jedenfalls genau sehen:
Welche Assets sind tatsächlich eingebracht?
Wem gehören sie?
Sind sie frei von Rechten Dritter?
Wer hat sie bewertet?
Nach welcher Methode wurde bewertet?
Sind die Werte testiert und verwertbar?
Und welchen realistischen Erlös würden diese Assets im Ernstfall überhaupt erzielen?
Ohne diese Informationen ist das für mich wieder eine typische TGI-„Sicherheit“: eine große Zahl, viele Behauptungen und kaum etwas, das sich unabhängig überprüfen lässt.
Wie gesagt werte Kollegen, ruft oder mailt eure Hausbank an, Wertpapierabteilung. Und von der ISIN einen Auszug machen lassen. Dann gibt´s auch detaillierte Infos dazu. Ich schaff das erst kommende Woche, hoffe das @Thomas Bremer da schneller ist.
Es gibt noch mehr Punkte, die in dem Artikel nicht erwähnt werden. Sei es wegen des KI-Prompts oder weil sich Die Redaktion weitere Punkte für viele weitere Artikel aufgehoben hat, wie hier Methode … Mal schaun.
@Fabienne Du hast ja die Möglichkeit, alle diese Punkte hier zur Diskussion zu stellen. Auch Deine Erklärungen zum NEWS- Artikel würden uns alle bestimmt sehr interessieren.
Das würde nichts bringen oder noch mehr verunsichern, denn Medien würden niemals positiv über ein solches Geschäftsmodell berichten. Man kann immer alles hinterfragen, bezweifeln, verdächtigen. Wer bei dem Unternehmen Kunde ist und Gold kauft, weiß schon, was er tut.
Wenn man objektiv berichten würde, sähe es so aus: Seit Jahren bekommen Kunden regelmäßig ihre versprochenen Rabatte und Goldlieferungen (erste 2024 nach drei Jahren Wartezeit), es gibt keine einzige Klage gegen ausgefallene Versprechen, gegen die damalige GGMT sogar ein positives Gerichtsurteil.
Jetzt finden Überprüfungen statt, aber es gibt noch kein rechtskräftiges Urteil.
Nun verspricht die TGI, allen das Gold zurückzukaufen und den Betrag auf Wunsch zurückzuüberweisen oder in eine neue Möglichkeit zu übertragen.
Wie gesagt, man kann in mehreren Artikel pro Tag Verdächtigungen aussprechen. Man könnte aber auch einfach objektiv alle Informationen zusammenstellen und im Falle eines bewiesenen Betrugs dann berichten. Also sollten Kunden ihr Geld tatsächlich nicht zurückbekommen und klagen, dann sollte natürlich berichtet werden. Vorher ist alles nur Schüren von Verunsicherung.
@Fabienne
Objektive Informationen, ja, gutes Stichwort, vielleicht kannst du mir helfen?
TGI kann das Rabattangebot nur machen, wenn sie selber das Gold sehr viel günstiger als zum üblichen Börsenpreis einkaufen, aber weshalb sollte jemand sein Rohgold soviel unter Wert verkaufen? Denkst du die wissen den aktuellen Marktwert nicht?
Und zweite Frage: Der Herr Kaltenegger hätte viel mehr Gewinn und gar keinen Ärger mit irgendwelchen Behörden, wenn er die Differenz zwischen günstigem Einkauf und Verkauf zum Marktpreis vollumfänglich für sich selber behält und nicht noch mit den Kunden teilt.
Wieso betreibt er also die aufwendige Vertriebsstruktur?
Ganz ehrlich du liest scheinbar die Artikel zu wenig. Die Staatsanwaltschaft hat 68 Konten geöffnet und nirgends gabs Nennenswerte Zahlungen an die Partner.
Erklär mir mal wie das System funktionieren soll, ohne Mining. So klingen nur Ponzi Systeme – und ja Madoff hat Jahrzehnte die Anleger pünktlich bezahlt, trotzdem wars ein Schneeball.
Und jeder Schneeball bricht irgendwann zusammen und zwar zu 100%.
So also, wo ist das Problem Rabatte, Provisionen zu bezahlen und Gold zu liefern solange das Geschäft wächst. ES GIBT NICHT EINEN EINZIGEN BELEG ZU ANDEREN AKTIVITÄTEN: NICHTS. NULL. NADA.
Doch, ich lese und speichere sehr viele Artikel ausführich, unterscheide aber zwischen Primär- und Sekundärinformationen bzw. Sachurteilen und Verdächtigungen. Genau das meinte ich.
Von der TGI und Kaltenegger gibt es keine Informationen nur Behauptungen uns „Gschichterln“.
Die Legendenbildung geht weiter. (Zehn)Tausende Firmen in Liechtenstein schaffen es jedes Jahr eine prüfbare Bilanz vorzulegen, nur die Kalteneggers nicht, böse Zungen behaupten ja weil sie Konsequenzen befürchten müssten kämen die wahren Geldflüsse ans Licht.
Die erwähnte ISIN ist aber leider nach Abfrage nicht bekannt!?!?…🤔🤷🏻♂️
Die Euroclear Nummer wurde gestern an alle 3000 Teilnehmende mitgeteilt.
Ja das ist ein bisschen zu wenig, wie im Artikel erklärt.
Der offensichtlich überarbeitete KI-Artikel hätte diesen Part aber wenigstens erwähnen können, um objektiver zu sein. Fragen sind ja gut, weitere Antworten erwarte ich auch, bevor ich mein Geld übertrage, alle Geschäftsgeheimnisse werden die sich einschleichenden Medien aber vermutlich auch zukünftig nicht bekommen. Jeder erwachsene Kunde ist für seinen Anteil mitverantwortlich.
Ja das hätte die TGI am liebsten, wenn sie sich jeden Kunden einzeln und separiert vornehmen könnte.
“ Geschäftsgeheimnisse“ keine Minen,Maschinen,Milliardäre,Bond,Börsegang,Bilanzen usw.
Interessant wäre, wie der Bond „funktioniert“. Kann man den jetzt zeichnen? Wie funktionieren die Sicherheiten für die Zeichner – eher auf einer theoretischen Ebene oder sind da konkrete Vermögensgegenstände dafür gepfändet? Inwiefern bietet das Sicherheit für die Kunden?
@Detlef …und was hindert Dich daran sie hier reinzuschreiben? Freust Du Dich schon auf die neue „Weltklssefirma“ auf Mauritius?
Grundsätzlich nichts, aber Ihr wollt immer alles wissen und seit ja alle super schlau. Im Details kenn Ihr euch aber einfach schlicht nicht aus, und genau das ist ein Problem.
Aus diesem Grund gehe ich davon aus, einer von Euch hat dies sicher mitbekommen gestern. Ansonsten kann ich es dann gerne reinschrieben.
-> Irgendwie spürt man leicht, du bist auf dem falschen Fuß erwischt worden mit dieser Änderung. Man kann nicht immer alles richtig machen, wichtig ist aber immer einen Schritt vor dem, die Gegner zu sein.
@Detlef…. wenn Du ehrlich wärst würdest Du einfach zugeben, dass Du den Bond selber nicht findest. Auf dem falschen Fuss eher nicht, seit Jahren war jedem der sich mit der TGI beschäftigt klar, dass sie zum Schluss in irgendeiner windigen Steueroase mit fragwürdigem Rechtssystem landet. Hauptsache bei der Wahl war wohl, dass dort keine geprüften Bilanzen vorgelegt werden müssen. Da würde ja dann drinstehen müssen wo das Kundengeld tatsächlich hingeflossen ist.
Aus NEWS:
„Ihr Befund hat es in sich: Kaum oder gar keine Kundengelder seien tatsächlich an die „Partnerunternehmen“ der TGI geflossen. Dabei sollen gerade deren Gewinne eben jene „Goldrabatte“ finanzieren, die den TGI-Kunden versprochen wurden.“
„Bereits die Geschäftstätigkeit der Wiener GGMT erwecke aufgrund der bislang bekannten Transaktionen den Anschein eines Schneeballsystems. Demnach seien deutlich mehr Investorengelder an Investoren zurückgeflossen, als tatsächlich in das vorgesehene Zielinvestment investiert worden seien.“
https://www.news.at/investigativ/tgi-ag-liechtenstein-ermittlungen-2026
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das denkst du, bald wird das hier bestimmt wer reinschreiben.
Ich kann dir sagen, die Nummer ist 12-Stellig und am Schluss die Nummern 652 hat.
In Zukunft wirst du dann merken, dass aus meinen Texten nicht nur heisse Luft kommt.
Beste Grüsse und einen schönen sonnigen und heissen Tag.
Wenn die TGI AG Liechtenstein eh liquidiert wird, was wird denn dann aus dem Bond?
Die Frage ist doch eine andere: Wofür soll das Geld gebraucht werden? M.E. geht es darum, die Käufer zu befriedigen. Alles andere ist nur heiße Luft. Und Kaltenegger hat gefaselt vom Gold zur Sicherung. Welches Gold? Das Gold, für das es keine Verwahrnachweise gibt.
Möchtest du nicht deinen erneuten Eintrag auf Trustpilot anpassen? Von Dubai ist keine Rede…. #halbwisser
Wobei ja ein Halbwisser noch viel besser ist als ein Totalverleugner!😅
…abgesehen davon, dass „Und wieder ist Geld futsch diesmal in Dubai“ als Quelle Herrn Kaltenegger anführen kann.