Die Darstellung Kalteneggers zum Rückzug
Kaltenegger schildert die Vorgeschichte so: Die FMA Liechtenstein habe die TGI „nach vielen Jahren plötzlich“ als Einlagengeschäft eingestuft, obwohl physische Kaufverträge vorlägen und physisch ausgeliefert werde. Die BaFin sei gefolgt, dann Österreich. In Deutschland sei das Modell „2 % plus Treuebonus“ zusätzlich als prospektpflichtig eingestuft worden, womit jeder deutsche Kunde eine Rückabwicklung hätte fordern können — Rückabwicklung bedeute, „alles auf Null zu stellen“.
Hinzu gekommen seien eine Strafanzeige der FMA bei der Staatsanwaltschaft wegen gewerbsmäßigen Betrugs beziehungsweise Pyramidenspiels, Probleme mit der Gewerbeberechtigung und die Ankündigung des Fürstentums, einen eigenen Revisor einzusetzen. Sein Fazit dazu wörtlich: „Liechtenstein sagt zur TGI, haut endlich ab.“ Deshalb habe man am 31. Juli einen „geraden Schnitt“ gemacht und alle Kunden zum tagesaktuellen Kurs abgerechnet.
Er betont mehrfach, man könne „100 Prozent alle auszahlen“, und widerspricht der Darstellung, ein Übertrag ersetze eine Auszahlung: Jede Übertragung sei eine Zahlungsanweisung, das Geld müsse real vom Konto der TGI AG auf das Konto der Trust Gold International fließen.
2. Was am Geschäftsmodell anders ist
Gesellschaft und Aufsicht. Trust Gold International Limited, Mauritius, nach seinen Angaben reguliert von der dortigen Finanzaufsicht mit einer „Full-Service-Lizenz“ als Investment Dealer — also formal wie eine Wertpapierfirma, nicht nur als Goldhändler. Eigentümer bleiben Kaltenegger und seine Frau; Marc Bogen ist Geschäftsführer, Dr. Robert Weik Rechtsbeistand.
Die Produkte. Das Zwei-Monats-Modell steigt von 7 auf 8 % Sofortrabatt. Neu sind ein Ein-Jahres-Modell mit 3 % monatlich und ein Zwei-Jahres-Modell mit 4 % monatlich; letztere laut Präsentation „weltweit außer Deutschland“.
Der zentrale Bruch: keine Minen mehr als Hauptgeschäft. Wörtlich: „Der Hauptteil, was jetzt Trust Gold International macht, ist nicht mehr, dass wir investieren in Minen, sondern wir machen klassisch Einkauf, Verkauf.“ Man kaufe LBMA-zertifiziertes Gold in Europa rund 6 % unter dem London Fixing und verkaufe es an Abnehmer zu minus 2 %; Vertrag über 50 Tonnen, täglich 20 bis 30 Millionen Umsatz. Zusätzlich sei „nächste Woche“ ein Vertrag mit drei afrikanischen Regierungen über 500 kg Doré wöchentlich (2 Tonnen im Monat) bei 7 bis 10 % Spanne geplant. Beteiligungen an Bootup und Guyana bestünden weiter, dort wolle man „dieses Jahr noch“ investieren.
Der Marketingplan. 1 % monatlich auf Käufe direkt geworbener Kunden; eine „Powerline“ mit 50-%-Regel, die unabhängig von der Tiefe 1 % auf die Hälfte des Strukturumsatzes zahlt; dazu zehn „World Pools“ mit je 0,2 % (zusammen 2 %) des kumulierten weltweiten Umsatzes, monatlich. Qualifikation ab 10.000 € — auch durch reinen Eigenkauf, ohne Kunden. Die Struktur der TGI wurde „gespiegelt“.
Fonds und Bond. Ein Fonds „in Brüssel“, darüber ein Bond; unter „TGI Series 1″ könne man künftig Notes mit monatlicher Verzinsung kaufen, versichert mit 15 Millionen pro Fall. Der Bond habe Assets von 750 Millionen; Käufe bis zu dieser Summe seien „garantiert“ und über eine Bank rückversichert. Fonds und Bond würden nach Mauritius übertragen.
Zahlungsverkehr. Kooperationsbanken in der EU, Überweisung auf IBAN/BIC im EWR — „kein Mensch überweist nach Mauritius“. Krypto (USDT) für Ein- und Auszahlung möglich, auch auf private Wallets. Eine Debitkarte sei ab etwa September geplant.
3. Fragen der Kunden und Antworten
Warum wurde das Gold nicht ausgeliefert statt ausgezahlt? (zweimal gestellt) → Eine echte Rückabwicklung hätte bedeutet, allen Kunden Rabatte und Provisionen wieder abzuziehen; man habe „Fairplay“ gewählt. Wer Gold wolle, könne das Zwei-Monats-Modell nehmen und sich in zwei Monaten beliefern lassen.
Kann man nur einen Teilbetrag übertragen? → Nein. Entweder Auszahlung oder vollständiger Übertrag. Nach dem Übertrag könne man den Betrag aber auf verschiedene Modelle aufteilen.
Was passiert bei vollständiger Auszahlung mit dem Konto? → Das Konto entfällt, die Struktur ist weg; ein späterer Wiedereinstieg erfordere eine komplette Neuanmeldung.
Wie lange dauert die Auszahlung? → Sechs bis acht Wochen bei rund 50.000 Kunden. Kaltenegger verweist darauf, die FMA habe vier Monate eingeräumt, die Ende September ablaufen.
Was ist mit dem VIP-Modell / Power-Modell? → Eine Auszahlung sei nicht möglich, das wäre „ein klassisches Einlagengeschäft“. Alles wurde zum Tageskurs abgerechnet. Für VIP-Kunden sei im August „ein Bonbon“ angekündigt.
Was ist mit Aulicio-Anteilen und der Ausfallsgarantie? → Man habe freiwillig Umsatzbeteiligungen gezahlt, obwohl „keine rechtlichen Verbindungen in irgendeiner Vertragsform“ bestünden. Die Ausfallsgarantiemodelle werde man „entweder in der Trust Gold übernehmen oder wir machen einen anderen tollen Vorschlag“ — Berechnung diese oder nächste Woche.
Kunde mit Verlust aus dem Customer-Basic-2-%-Modell fragt nach Ausgleich. → Antwort: „4 Prozent jedes Monat. Und World Pool.“ Der Verlust sei „in drei Monaten“ ausgeglichen.
Kundin, die im Juni ins 7-%-Modell einstieg und deren erster Rabatt entfällt. → Sie habe den Rabatt beim Ankauf erhalten; beim Neukauf könne sie sich die 8 % sofort auszahlen lassen, und zwar ohne die Achtwochenfrist.
Mehrere Konten, KYC, Kontenzusammenlegung. → Alles wurde gespiegelt, ausstehende Verifizierungen übernommen. Künftig sei „nur ein Account“ vorgesehen; Zusammenlegungen würden im Einzelfall geprüft.
Widerspruch im Marketingplan-Dokument (eine Kundin: der Pool sei dort rangabhängig beschrieben, in der Präsentation aber umsatzabhängig) → Rehbein: Auf der vorherigen Folie stehe, dass der Eigenumsatz zu 100 % zähle; die zweite Folie betreffe den Weg über die Struktur. Er habe denselben Denkfehler gehabt und reklamiert.
Bleibt man dauerhaft im Pool? → Kaltenegger: „lebenslang, solange die Firma funktioniert“. Rehbein präzisiert einschränkend: Man müsse durchgehend aktive Goldbestellungen in Höhe der Schwelle halten; bei Auslieferung oder Auszahlung falle man wieder heraus.
Verwirrung um „TGI International“ (zwei Kundinnen, gleiches Logo, gleiche Modelle, Video mit Kaltenegger auf der Seite) → Das habe „mit heute überhaupt nichts zu tun“; die Seite werde zu „Trust Gold Connect“ umgebaut, einer Supportfirma in Dubai. Auf den Hinweis, die Seite sei aktiv online: „Vergessen Sie TGI International.“
Frist für die Grammatur-Garantie. Ursprünglich bis 15. August; nach der Wortmeldung einer Urlauberin verlängerte Kaltenegger live auf den 20. August.
Weiteres: Empfehlungsgeber dürfen in ausgeschlossenen Ländern wohnen und trotzdem empfehlen; Goldabholung in Wien bleibt möglich; das 8-%-Modell gilt auch in Österreich; die Aufzeichnung wird nicht geteilt („nur zur internen Dokumentation“).
4. Äußerungen zu „Die Bewertung“ und Thomas Bremer
Diesem Thema widmet Kaltenegger einen längeren Abschnitt. Er berichtet, er werde „jeden Tag traktiert“ mit Nachfragen dazu. Seine Aussagen — durchgängig als seine persönlichen Wertungen zu verstehen:
Er bezeichnet den Betreiber als „Vollidioten“, der „keine Ahnung“ habe und „nicht einmal eine Zulassung mehr“. Man arbeite mit Anwälten und über Google daran, dass er „in der Newszeile nie wieder auftaucht“. Zur Motivation äußert er die Vermutung, „der muss von irgendwo ja bezahlt werden, dass er auf uns so losgeht“ — ausdrücklich als seine oder „vieler Meinung“ formuliert, ohne Beleg.
Er wirft ihm vor, ein Anwaltsteam hinter sich zu haben, das Vertriebe suche, um Kunden zu akquirieren und Mandate zu generieren. Er schreibe sechs bis acht Artikel am Tag, werde aber „von der ganzen Community“ nicht mehr ernst genommen.
Zum berichteten Brandanschlag äußert sich Kaltenegger abschätzig: Der Betreiber habe „angeblich einen Brandanschlag gehabt“, bei dem jemand „schöne Grüße von der TGI“ gerufen habe — und stellt daran anschließend dessen psychische Verfassung in Frage. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Vorfall erfolgt nicht.
Als Widerspruch führt er an, dasselbe Portal berichte positiv über eine „Diamantengruppe“, die das Modell kopiert habe und ebenfalls Rückkaufzusagen mache — was aus seiner Sicht ebenfalls ein Einlagengeschäft wäre. Er kündigt an, künftig Ein- und Verkäufe offenzulegen, um zu zeigen, „dass er nur Bullshit schreibt“.
Abschließend bittet er die Teilnehmer, ihm zu diesem Thema keine Nachrichten mehr zu schicken.
Einordnung: Es handelt sich durchgehend um Werturteile und unbelegte Vermutungen einer Verfahrensbeteiligten Seite über einen kritischen Berichterstatter. Eine Stellungnahme der Gegenseite liegt in dieser Veranstaltung nicht vor.
5. Fragen, die sich aus dem Modell ergeben
Zur Aufsicht. Welche Behörde genau erteilt die Lizenz, und unter welcher Nummer? Warum benötigt ein reiner Händler physischer Ware eine Wertpapierhändler-Lizenz? Und was bedeutet eine Aufsicht in Mauritius praktisch für europäische Kunden, deren Gerichtsstand nun Port Louis ist?
Zum Widerspruch zwischen Präsentation und AGB. Die veröffentlichten AGB für die verlängerte Lieferzeit schließen den gesamten EWR, die Schweiz und das Vereinigte Königreich aus — die Präsentation spricht von „weltweit außer Deutschland“. Welche Angabe gilt? Ebenso: Die AGB nennen „aktuell sieben Prozent“, die Präsentation 8 %.
Zur Sicherheit. Die AGB stellen ausdrücklich fest, der Lieferanspruch sei „nicht gesondert besichert“ und der Kunde trage das Insolvenzrisiko. Die Präsentation stellt Bond, 750 Millionen Assets und Versicherung als Absicherung dar. Wie passt das zusammen? Wer ist Versicherer, was genau deckt die Police, und wer ist begünstigt?
Zum Bond. Fonds „in Brüssel“, zuvor war von Luxemburg die Rede. Wer ist Emittent, wo ist er reguliert, und wo ist das Emissionsdokument einsehbar?
Zur Handelsspanne. Ist es plausibel, LBMA-zertifiziertes Gold dauerhaft 6 % unter dem Londoner Fixing einzukaufen und mit 4 Prozentpunkten Marge weiterzuverkaufen, in einem Markt, in dem Großhandelsspannen üblicherweise Bruchteile eines Prozents betragen? Und wenn täglich 20 bis 30 Millionen mit 3 bis 4 % Gewinn umgeschlagen werden — warum benötigt das Unternehmen dann überhaupt Kundengelder?
Zur Finanzierbarkeit. 4 % monatlich entsprechen 48 % im Jahr auf den Kaufpreis. Zusätzlich 2 % des weltweiten Umsatzes in zehn Pools, monatlich, dauerhaft, plus 1 % Direktbonus plus 1 % Powerline. Wie ist diese Summe aus einer Handelsmarge darstellbar, und was passiert, wenn der Kundenzustrom nachlässt?
Zur Struktur. Wenn das Geschäft künftig auf reinem Handel beruht und laut Kaltenegger „keine Kunden mehr“ gebraucht werden — warum dann ein ausgebauter mehrstufiger Vergütungsplan mit gespiegelter Struktur?
Zu den Altverbindlichkeiten. VIP, Power-Modell, Aulicio-Anteile und Ausfallsgarantien sind ungeklärt und auf August vertagt. Bestehen daraus rechtliche Ansprüche gegen die TGI AG, und was geschieht mit ihnen, wenn diese wie angekündigt liquidiert wird?
Zur Entscheidungssituation der Kunden. Auszahlung dauert sechs bis acht Wochen und löscht Konto und Struktur; der Übertrag ist nur vollständig möglich; die Preisgarantie endet am 20. August. Diese Kombination erzeugt Zeitdruck zugunsten der Übertragungsvariante — ist die Entscheidungsfrist angemessen?
Zur Prospektpflicht. Wenn das deutsche Modell prospektpflichtig war und Kunden daraus Rückabwicklungsansprüche hätten — bleiben diese Ansprüche gegen die TGI AG bestehen, und gegen wen wären sie nach deren Auflösung zu richten?
Immer spannend, wenn Kaltenegger fachsimpelt: Das „London Fixing“ wurde bereits im Jahr 2015 ersetzt, also vor 11 Jahren. Wodurch, lieber Herr Kaltenegger, suchst du dir dann doch bitte selbst raus. Ernsthaften Goldhandel kannst du mit diesem Vokabular aber kaum betreiben.
Interessant wie immer die Zahlen: 3–4 % täglich ergeben bei angenommenen 273 Handelstagen 819 % bis 1.092 % auf den täglich vollständig umgeschlagenen Kapitaleinsatz pro Jahr.
Ist ja nur das 136- bis 182-Fache der institutionellen Bid-Ask-Spanne. Wozu braucht man dann überhaupt noch Kunden? Die würden bei dieser eierlegenden Wollmilchsau doch nur stören.
Fazit:
Eine risikolose Arbitrage in dieser Größenordnung existiert in keinem Markt der Welt. Wenn sie existierte, wäre sie binnen Minuten weggehandelt.
Anfang Oktober werden die ersten in U Haft sitzen. Es gilt die Unschuldsvermutung und ist meine Meinung
Herr Kaltenegger, Herr Ried ich habe Ihnen bisher immer geglaubt und mich Monate vertrösten lassen, aber jetzt ist Schluss mit dem Theater. Ich will mein Geld/Gold haben und keine dumme Gutschrift und dann noch viel zu wenig Geld/Gold. Mittlerweile denke ich, das dieser Herr Bremer mit all seinen Berichten ins Schwarze trifft. Bei mir geht es um einen 6-stelligen Betrag, aber das wissen Sie ja sehr gut.
Ich hoffe Sie haben einen Anwalt eingeschalten?
Weil ohne dem wird nichts weitergehen meiner Meinung nach
Falls Rudi Murks nicht Ihr bürgerlicher Name ist, werden die sich aber schwertun, Sie zuordnen zu können 😉
Aber binnen sechs bis acht Wochen soll ja alles in Form von echtem Geld kommen, falls Sie nicht auf Weiterleitung nach Mauritius optiert haben.
Kein nachvollziehbares Geschäftsmodell mehr – und nach der Auswertung von 68 Konten steht laut Berichten der Verdacht auf ein Pyramiden- beziehungsweise Schneeballsystem im Raum. Was soll man dazu noch groß sagen? Es wirkt immer mehr wie eine gewaltige Geldumverteilungsmasche. Kein einziges belastbares Dokument, das diesen Verdacht entkräften könnte, wurde je veröffentlicht.
Das einzige wirkliche Talent der TGI beziehungsweise der heutigen TRUST GOLD scheint darin zu bestehen, Kunden über lange Zeit mit neuen Versprechungen, Beteiligungen und Geschichten ruhigzustellen. Wobei selbst das offenbar nicht mehr funktioniert. Wie man hört, hat sich auch juristisch bereits einiges zusammengebraut – denn die Menschen lassen sich nicht ewig verarschen.
Es wird nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch international vor Kaltenegger & Co. gewarnt. Auch dort können sich die Leser mit Kommentaren (pro oder contra) beteiligen. Im Juni 2026 kamen sogar mehr als 50 % aller Leser dort aus Deutschland. Das war aber eine Ausnahme, wahrscheinlich bedingt über die Berichterstattung in Sachen TGI AG.
https://postimg.cc/jnXyH1mw
https://behindmlm.com/mlm-reviews/tgi-ag-review-gold-ruse-investment-fraud/
https://behindmlm.com/companies/tgi-ag-cd-from-liechtenstein-offices-raided/
https://behindmlm.com/companies/tgi-ag-banned-in-germany-for-investment-fraud/
https://behindmlm.com/companies/tgi-ag-ponzi-collapses-trust-gold-international-ltd-reboot/
Sorry, diesen Artikel hatte ich übersehen.
https://behindmlm.com/companies/liechtenstein-prosecutors-closing-in-on-tgi-ag-ponzi/
Ich habe den Antrag in Mauritius gestellt das die Gesellschaft sofort umbenannt werden muss in Notrustgold International Ltd
Sie heißen aber nicht zufällig Ried mit Familiennamen?
Wer da mitmacht ist selbst schuld wenn die Kohle weg ist. So einen überbordenden Schwachsinn hab ich selten gehört. Jeder der Wirtschaft studiert hat, muss in künstliche Koma versetzt werden um aus dem Lachkrampf wieder rauszukommen.
Wenn der Goldhandel auch nicht klappt, dann handelt man halt zukünftig mit Kaugummi, oder Klopapier, komplett egal.
Und klar man merkt an den Pools das nun schnell Kohle in die Kasse muss, daher Beteiligung erst an 10.000,- aufwärts möglich. Und damit ja keiner auf die Idee kommt Auszahlung eines Teils und Übernahme des anderen – verliert man dadurch auch die Struktur. Aber die Behörden werden sich genau anschauen wo denn der wundersame Geldfluss her kommt, der die Auszahlung ermöglichen soll, nicht das man auch hier das Geldkarussell oder den Staubsauger ala Benko einsetzt. Schau´n wir mal ob dann in 6-7 Wochen auch die Rückabwickler Ihr Geld bekommen haben, da ja in Vorträgen der TGI Dashboard mit Auszahlung gleichgesetzt wird.
Spannend wird auch sein ob die TGI ihre Verpflichtungen aus Gerichtsprozessen bedienen wird können und ob die Behörden in Mauritius sich das Ganze auch mal näher ansehen.
Kommt alles zeitnahe auf.
Richtig, Stefan, wer da mitmacht, ist für sein Geld selbstverantwortlich. Je höher die Chancen, desto größer das Risiko – So ist das Leben. Ich würde da kein Gold kaufen mit Geld, das ich brauche, es ist spekulativ. In den vergangenen Jahren funktionierte es, von daher hab ich nicht mehr viel zu verlieren.
Da du hier jeden Artikel kommentierst, bist du Mitarbeiter von diebewertung.de, oder was ist deine Motivation? Bist du selbst kunde (gewesen)?
Beim Thema Betrug ist eben nicht jeder sich selbst überlassen, auch wenn Du und Dein Guru das gerne hätten. Desswegegen gibt es ja Aufsichtsbehördem, Gesetze und Verurteilungen.
https://www.rechtsanwaltskanzlei-pforr.de/aktuelles/verurteilung-des-geschaeftsfuehrers-der-pim-gold-gmbh.html
https://biblioscout.net/de/article/10.47782/oeba202312089201
Ich habe persönlich eine extreme Abneigung gegen jede Form von Täuschung und Betrug. Und das Geschäftsmodell der TGI sowie ihrer Nachfolgegesellschaften schreit für mich inzwischen zum Himmel.
Das heutige Modell einfach mit dem normalen Risiko eines zB. Aktienkaufs zu vergleichen, ist schon eine bemerkenswert gewagte Darstellung. Denn die Kunden wurden über Jahre nicht mit einem üblichen Unternehmerrisiko konfrontiert, sondern mit vermeintlicher Sicherheit beruhigt:
„Sie werden mit dem Kauf Eigentümer, und Ihr Gold ist physisch hinterlegt.“
Das war nicht nur irgendeine Aussage im Vertrieb. In den damaligen AGB stand ausdrücklich, dass das Eigentum mit vollständiger Zahlung auf den Kunden übergehen, das Gold identifizierbar sein und getrennt vom Eigen- und Handelsbestand der TGI verwahrt werden sollte.
Heute liest man in den neuen Bedingungen plötzlich das genaue Gegenteil: Eigentum erst bei körperlicher Übergabe, keine gesonderte Besicherung und das Insolvenzrisiko trägt während der Lieferzeit ausdrücklich der Kunde.
Vielleicht sollte man daher nicht so tun, als wäre das alles schon immer ein völlig normales und offen kommuniziertes Risiko gewesen. Das Kurzzeitgedächtnis mancher Beteiligter scheint dringend eine Auffrischung zu benötigen.
Ich bin immer wieder fassungslos, wie lange man normale Menschen mit großen Versprechungen, ständig neuen Erklärungen und einem erheblichen Anteil an nachweislich widersprüchlichen Aussagen hinhalten kann.
Und wenn Ermittlungsbehörden laut den veröffentlichten Berichten und Ermittlungsunterlagen einen Verdacht auf ein Pyramiden- oder Schneeballsystem prüfen, dann geschieht das nicht aus Jux und Tollerei. Ein Verdacht ist noch kein Beweis und selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung. Aber ein solcher Verdacht entsteht gewöhnlich auch nicht ohne Anlass.
Ihr könnt euch darauf einstellen, dass künftig auch die nun zuständigen Behörden sehr genau hinsehen werden. Ein Geschäftsmodell mit derart vielen offenen Fragen, regulatorischen Problemen und ständig wechselnden Gesellschaftskonstruktionen wird in keinem Land dauerhaft unbeachtet bleiben.
Wer glaubt, man könne durch einen Wechsel des Firmensitzes oder durch eine neue Gesellschaft einfach bei null anfangen, dürfte sich täuschen. Die Vorgeschichte, die bisherigen Behördenverfahren und die offenen Fragen verschwinden dadurch nicht.
Ein neues Land bedeutet keinen Neustart ohne Vergangenheit. Zudem werden potenzielle Kunden aufgrund der vielen negativen Berichte die AGB künftig genauer lesen und im Zweifel vom Kauf Abstand nehmen.
Danke, Stefan, ich denke jeder hat eine Abneigung gegen Täuschung und Betrug, auch ich, und ich wurde schon betrogen, bisher aber nicht durch die TGI. Ich sehe einfach, dass so ein Geschäftsmodell natürlich gegenwind bekommt, das kann den meisten nicht gefallen, dass es sowas gibt. Rechnerisch ist es aber möglich, wie die TGI es immer wieder in den Zoom-Präsentationen erklärte, durch Investitionen und Handel, nur bei den meisten Geschäften kann sich nicht jeder beteiligen und mit davon profitieren.
Fragen und Kritik sind natürlich gut, aber man sollte keinen Verdachtsjournalismus betreiben und polemisch werden, sondern sachlich bleiben. Was du über die Vertragsbedingungen schreibst, stimmt so einfach nicht, ich abe sie gerade noch mal nachgelesen. Und es wurde auch nie gesagt, dass es keine Risiken gibt, im Gegenteil: In den AGBs wurden unter § 8 mit acht Unterpunkten ausführlich Risiken aufgezählt und erläutert. Liegen dir Musterverträge und die AGB vor? Die musste man bei jedem Kauf lesen und bestätigen.
Liebe Fabienne, NEIN, rechnerisch funktioniert das TGI-Modell NICHT. Ich habe das bis zur Erschöpfung vorgerechnet – grabe dir die Beiträge heraus. Grundlage waren Branchenzahlen (eine der am besten dokumentierten Branchen überhaupt) und vor allem Industrieminen, die Hunderte Millionen bis Milliarden investieren, bevor überhaupt Gold produziert wird.
Ihr übertragt Zahlen solcher Industrieminen auf kleine, handwerklich betriebene Minen. Damit lassen sich die versprochenen Rabatte und Provisionen nicht annähernd erwirtschaften. Nach meiner Berechnung müsste das eingesetzte Kapital in drei Jahren rund 566 % Rendite erzielen – ohne einen Cent Gewinn für die Mine und ohne einen Cent für die TGI. Die Berechnungen sind veröffentlicht. Völlig utopisch. Daher legt Ihr auch nie effektive Zahlen vor.
Ich kenne auch alle AGB-Versionen und Musterkaufverträge, alles gespeichert und ausgewertet. Aus verbraucherschutzrechtlicher Sicht halte ich sie für völlig unzureichend. In den Präsentationen wurde auf die wesentlichen Gefahren nicht hingewiesen – und ein versteckter Satz in den AGB heilt das nicht automatisch. Ihr werdet sehen: Auch die Gerichte werden das so beurteilen.
Und euer neuester Erguss ist schlicht unglaublich:
§ 15 Abs. 3: „Während der vereinbarten Lieferzeit trägt der Kunde das Risiko der Zahlungsunfähigkeit der TRUST GOLD.“
Deutlicher kann man kaum festhalten, dass der Kunde unbesichert das volle Insolvenzrisiko trägt.
Ein „Geschäftsmodell“ das 108% Zinsen in drei Jahren plus Provisionen und das Luxusleben des Gurus und seiner Tussi finanziert hat, war nie, auch nur annähernd möglich.
Apropos Katarina Kaltenegger, das letze Event ihrer Luxusstramplermarke Gtrix ist auch bald vier Monate her, an gemeinsame Auftritte mit Helmut in dieser Zeit kann ich mich auch nicht erinnern . Da wird doch nicht der Haussegen schief hängen? Oder meint sie, sie kann sich so der eigenen Verantwortung entziehen?
Sie kann ja immer noch ihrer alten Profession nachgehen, obwohl da die Jobssuche mit zunehmendem Alter auch immer schwerer wird.
@Bagwahn
Doch – unter der Annahme einer der größten Industrieminen der Welt, mit Milliardeninvestitionen im Vorfeld und nahezu keinem Gewinn für Mine und Händler, wäre das Modell bei den Goldpreisen vom Jänner 2026 theoretisch darstellbar gewesen.
Unter den tatsächlichen Bedingungen der TGI AG und bei den Goldpreisen bis August 2025 sowie wieder ab Februar 2026 braucht man dagegen kaum zu rechnen: wirtschaftlich keine Chance. Genau deshalb sind auch die laut Berichterstattung ausgewerteten 68 Konten und der Verdacht der Behörden so relevant.
Dazu fehlen sämtliche belastbaren Unterlagen zu den entscheidenden Punkten und zwar vollständig. Für mich ein klassisches Ponzi- beziehungsweise Schneeballsystems. Und betrachtet man zusätzlich Kalteneggers geschäftliche Vorgeschichte, überrascht dieser Verdacht nicht wirklich. Mittlerweile bemüht man sich nicht mal mehr sonderlich das zu verbergen.
@Fabienne
Da du offenbar mehr zur TGI weisst als andere hier:
Helmut betreibt gemäss eigenen Angaben Goldhandel, er kauft Gold günstig ein und verkauft es teurer an andere. Wieso braucht er überhaupt Kunden wie dich und zahlt denen auch noch Zins?
Er hätte doch mehr Gewinn für sich wenn er auf die Rabattangebote verzichtet. oder was sehe ich falsch?
kannst du uns das bitte erklären?
@Stefan Wenn Du so Zeugs so schreibst bleibt doch vorallem eins hängen „….hab ich doch gesagt es ist möglich….“ kann mir nicht vorstellen. dass du das willst.
Für Jeanpierre.
Helmut ist halt ein lässiger Typ!!
So hat es mir jedenfalls mal ein Oberstruki erklärt
@Jeanpierre: Er wird kaum in der Lage sein, ohne Beteiligung anderer sich an Minen zu beteiligen und derart mit Gold zu handeln. Natürlich braucht er Beteiligte, so wie andere Firmen Investoren brauchen. Nur hier kann eben jeder sich beteiligen und dann auch profitieren.
Es gibt mutige Macher und ängstliche Kritiker. Das Ideal bzw. laut Aristoteles richtige Maß läge eigentlich in der Mitte. Denn die einen bewegen was (mutige Unternehmer bringen viel voran), die anderen versuchen immer das Alte zu erhalten und versuchen das neue ggf. zu zerstören. Man muss aber offen für Entwicklungen sein und diesen gleichzeitig prüfend gegenüberstehen …
@Stefan: Zur Wirtschaftlichkeit kann man nur sagen, dass dann Berechnung gegen Berechnung steht. Ob die Darstellung der TGI stimmt kann ich tatsächlich nicht überprüfen, aber rechnerisch und möglich sind sie. Ob deine KI-generierten Berechnungen, die ich fand, auf speziell die Minenbetreiber und Goldhändler passen, ist derzeit nicht sicher überprüfbar, sie haben aber auch ihre Berechtigung als Gegenüberstellung. Welche stimmen, wird die Zukunft zeigen.
@Fabienne
Ein Goldabbau in größerem Umfang ist praktisch nicht möglich, ohne dass dazu öffentlich nachvollziehbare Spuren entstehen – etwa Genehmigungen, Fördermeldungen, Abgaben, Exportdaten oder Zahlungen an die zuständigen Behörden. Zu keinem der angeblichen Partner gibt es solche belastbaren Nachweise. Die einzige erkennbare Ausnahme ist die Aulicio-Mine im Jahr 2000 – zugleich das einzige Jahr, für das überhaupt eine relevante Tätigkeit dokumentiert sein soll.
Und nein: Eine kleine Hand- oder Baggermine kann wirtschaftlich nicht mit einer Industriemine gleichgesetzt werden. Der entscheidende Unterschied liegt unter anderem in der Ausbeute. Einfache Waschstraßen arbeiten deutlich weniger effizient, sodass ein erheblicher Teil des Goldes mit dem Abraum verloren geht.
Bemerkenswert ist außerdem, dass laut den ausgewerteten Unterlagen ausgerechnet im Jahr 2000 eine Zahlung von rund 2,9 Millionen an Aulicio festgestellt wurde – offenbar die einzige wirklich relevante Zahlung an einen Partner. Ein erstaunlicher Zufall.
@Fabienne
Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn man mit einer kleinen Baggermine AISC von nur rund 30 % des Goldpreises erreichen könnte, warum investieren die großen Minengesellschaften dann Milliarden in eine einzige Mine? Weil sie alle keine Ahnung haben?
Die Zahlen und Gewinne der großen Unternehmen sind öffentlich einsehbar, ebenso zahlreiche Daten zur Produktivität industrieller Goldminen.
Also zusammengefasst: Die gesamte relevante Goldminenindustrie investiert vor Produktionsbeginn Milliarden. Die TGI-Partner sollen dagegen mit minimalen Investitionen denselben AISC wie hochmoderne Industrieminen erreichen? Träum einfach weiter.
Zu praktisch jeder bedeutenden Industriemine existieren Genehmigungen, Ressourcenberichte, Produktionsdaten und weitere Unterlagen. Zu den angeblichen TGI-Partnern findet man dagegen so gut wie nichts – obwohl dort angeblich Gold in Tonnenmengen produziert wird.
Nicht einmal ein belastbarer Lagerstättennachweis ist vorliegend. Dabei wäre genau dieser die grundlegende Voraussetzung, um Reserven, Förderpotenzial und wirtschaftliche Ertragskraft überhaupt beurteilen zu können.
Dafür muss man die Mine nicht persönlich gesehen haben. Die behaupteten Zahlen sind unter diesen Voraussetzungen schlicht nicht plausibel. Exakt das hat die Staatsanwaltschaft Lichtenstein bisher erhoben.
@Fabienne
Also ist der angebliche Goldkauf ein gewöhnliches Investment damit die TGI ihr Geschäft betreiben kann, danke für die Bestätigung. Aber warum braucht die TGI dann immer wieder weitere Investoren?
An die Investoren: Bei jedem Investment gilt, je höher der Zins desto höher das Risiko eines Totalverlusts. Bei den Zinsen die TGI verspricht ist der Verlust praktisch schon sicher.
Denn wenn das Geschäft so sicher wie behauptet ist, würde die TGI das benötigte Kapital problemlos für vielleicht 6% pA auf dem regulären Kapitalmarkt bekommen.
@Fabienne: Meinst du die TGI zahlt freiwillig und ohne Not das Vielfache dieses Zins? Oder denkst du, die können nicht rechnen?
@Stefan: Die aktiven und weiterhin zufriedenen Kunden, die jetzt auch zu TrustGold mitziehen, was ich auch getan habe, beziehen noch mehr Informationen ein und sehen nicht nur die Risiken sondern auch die Chancen. Fundamental-Kritiker blenden ihrerseits auch einiges aus und haben ein Vorurteil gefällt, so wirkt es auf mich. Deshalb bringen weitere Diskussionen nichts. Wir werden sehen, wie es weiterläuft. Und wenn nicht, dann können wir gerne noch mal alle Fakten auf den Tisch legen und schauen, ob deine Vorverurteilungen und Zahlen stimmten oder es andere Gründe gab. Hättest du im März gedacht, dass die TGI im August noch so dasteht wie jetzt? Die Kommentare wirkten so, als wäre das nicht möglich gewesen. Schauen wir mal, wie es im Oktober aussieht, wenn alle die es wollten ausbezahlt sind und die Standhaften weiter Rabatte genießen (oder auch nicht mehr). Ich weiß, was ich wei und was ich nicht weiß und was ich tue.
@fabienne Welche „Informationen“ sollen die bitte einbeziehen es gibt doch von der TGI nichts anderes als Behauptungen, falsche Versprechungen und Kalteneggets ständig wechselnde „Gschichterln“.
Das Auszehlungen geleistet werden beweist erstmal nur, dass noch genug Geld im System ist um die laufenden Auszahlungen zu leisten. Es beweist nicht dass auch nur ein Bruchteil der Forderungen der Anleger gedeckt ist. Es kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen warum die TGI ihre Bilanzen für 2024 und 2025 wohl nicht veröffentlicht hat. Die Strafverfolgungsbehörden machen sich ja offensichtlich diese Gedanken. Es gilt die Unschuldsvermutung.
„Ihr Befund hat es in sich: Kaum oder gar keine Kundengelder seien tatsächlich an die „Partnerunternehmen“ der TGI geflossen. Dabei sollen gerade deren Gewinne eben jene „Goldrabatte“ finanzieren, die den TGI-Kunden versprochen wurden.“
„„Die Transaktionen deuten auf ein Schneeballsystem hin, da ein Grossteil der Investorengelder wieder an solche zurückfloss bzw. direkt Gold bei regionalen Edelmetallhändler[n] gekauft wurde, wo verdachtsgemäss keine Rendite erzielt wird”, heißt es in dem Ermittlungsakt.“
https://www.news.at/investigativ/tgi-ag-liechtenstein-ermittlungen-2026
Die TGI steht seit August gar nicht mehr da.Märchenonkel Helmi löst sie auf.
Also noch schlechter als im März.Aber de facto seit Gründung reiner Bullshit.Und Fabienne solltest Du auch Vermittlerin sein schon jetzt die Kohle für Regressforderungen deiner Kunden weglegen.
Da ist nichts da und war es nie!!
@Fabienne
Das hat mit Fundamentalkritik absolut nichts zu tun. Geschäftsmodelle, die weder nachvollziehbar noch nachrechenbar sind und allen üblichen Grundlagen sowie Branchenkennzahlen widersprechen, funktionieren auf Dauer nicht.
Wenn man dann ständig in eine „nächste Woche“-Rhetorik verfällt und alles, was angeblich das Gegenteil belegen soll – etwa das geheimnisvolle Gutachten – am Ende nur Schall und Rauch bleibt, ist es angebracht, sehr genau hinzusehen. Kommt dann noch jemand mit der geschäftlichen Vita eines Helmut Kaltenegger hinzu, sollte man doppelt genau prüfen. Siehe FMA und Staatsanwaltschaft Liechtenstein.
Und nein: Ich bin keineswegs davon ausgegangen, dass die TGI beim ersten Gegenwind zusammenbricht. Wenn tatsächlich die kolportierten 400 Millionen Euro eingenommen wurden und laut Ermittlungsverdacht nur wenig davon an die Partner geflossen ist (an die eigentlich laut TGI-Präsentation 2/3 des Geldes geflossen sein sollten), wäre ich eher überrascht, wenn man bereits jetzt zahlungsunfähig wäre. Und dabei belasse ich es derweilen.
@stefan „Doch – unter der Annahme“….merkst Du selber, oder? Deine Rechenbeispiele in allen Ehren……
Behind MLM bringts auf den Punkt:
Ponzi List
Minen Schwachsinn.
Damit ist alles gesagt
Leider hast du in diesem Punkt recht: Man greift oft nur jene Teile heraus, die zur eigenen Argumentation passen, und lässt den Rest unter den Tisch fallen.
Wir ticken vermutlich alle ähnlich, und viele – mich eingeschlossen – haben schon länger den Verdacht, dass es sich um ein Ponzi-System handeln könnte. Ich versuche allerdings, diesen Verdacht nicht nur emotional, sondern auch anhand von Zahlen und wirtschaftlichen Plausibilitätsrechnungen zu begründen, bzw. zu widerlegen.
Alles gut dafür hat man ja Freunde.
Oder unter der Annahme dass speziell abgerichtete Einhörner auf der Rückseite des Mondes…….😉
@Jeanpierre
Die Mining-Geschichte zieht nicht mehr. Bis heute gibt es keine nachprüfbaren offiziellen Unterlagen zur tatsächlichen Goldproduktion – egal bei welchem angeblichen Partner.
Also muss die nächste Geschichte her. Jetzt werden noch höhere Provisionen versprochen, um die Leute bei der Stange zu halten. Diesmal lautet das Schlagwort: Goldhandel.
Nur bringt der Großhandel üblicherweise Margen im Bereich von Zehntelprozenten – keine zweistelligen Renditen, die nötig wären, um Rabatte und Provisionen dieses Modells zu finanzieren. Ich warte noch auf den neuen Provisionsplan. Sobald der vorliegt, rechne ich aus, welche Rendite tatsächlich nötig wäre, um das Modell überhaupt finanzieren zu können.
@Fabienne
Ein Goldabbau in größerem Umfang ist praktisch nicht möglich, ohne dass dazu öffentlich nachvollziehbare Spuren entstehen – etwa Genehmigungen, Fördermeldungen, Abgaben, Exportdaten oder Zahlungen an die zuständigen Behörden. Zu keinem der angeblichen Partner gibt es solche belastbaren Nachweise. Die einzige erkennbare Ausnahme ist die Aulicio-Mine im Jahr 2000 – zugleich das einzige Jahr, für das überhaupt eine relevante Tätigkeit dokumentiert sein soll.
Und nein: Eine kleine Hand- oder Baggermine kann wirtschaftlich nicht mit einer Industriemine gleichgesetzt werden. Der entscheidende Unterschied liegt unter anderem in der Ausbeute. Einfache Waschstraßen arbeiten deutlich weniger effizient, sodass ein erheblicher Teil des Goldes mit dem Abraum verloren geht.
Bemerkenswert ist außerdem, dass laut den ausgewerteten Unterlagen ausgerechnet im Jahr 2000 eine Zahlung von rund 2,9 Millionen an Aulicio festgestellt wurde – offenbar die einzige wirklich relevante Zahlung an einen Partner. Ein erstaunlicher Zufall.
Das spekulative Element wurde den meisten Kunden nicht vermittelt!
Sind Sie die neue Sekräterin von Herrn Kaltenegger?
Absolut nicht. Die Kunden wurden über Jahre in vermeintlich hundertprozentiger Sicherheit gewogen: physisch hinterlegtes Gold, sofortiger Eigentumsübergang und klare Zuordnung zum Kunden. Dann bekam diese Geschichte immer mehr Risse – zunächst war plötzlich nicht mehr von LBMA-Gold, sondern nur noch von Doré-Gold die Rede, und danach wurden die Erklärungen immer beliebiger.
Mittlerweile scheint es völlig egal zu sein, wie die angebliche Marge überhaupt entstehen soll. Nur glaubt diese Geschichte kaum noch jemand.
Und mit der Umstellung des Geschäftsmodells auf reinen Handel hat man aus meiner Sicht indirekt selbst eingeräumt, dass die große Mining-Erzählung wirtschaftlich nicht funktioniert hat.
Und die Herrschaften unter dir – sind dir also egal – Hauptsache für dich hat es sich gerechnet. Den letzten beißen die Hunde, Shit happens, was solls. Ist das deine Denke? Zum kotzen!
Tja, das macht sich leider nicht jeder klar, dass in solchen Fällen das Geld aus Betrügereien kommt.
Man kann auch in einem Ponzi-System als Kunde verdienen, wenn man den rechtzeitigen Absprung schafft. Aber es muss einem klar sein, woher das Geld stammt, von betrogenen Gutgläubigen.
(allgemein gesprochen. Ich will nicht behauptet haben, die TGI AG sei ein solches System. Wird sich wohl in den nächsten Monaten herausstellen.)
Das einzig Positive: Die Initiativen zeigen Wirkung. Euch gehen langsam, aber sicher die Interessenten aus – auch wenn das natürlich niemand offen zugeben würde. Immer mehr Menschen werden sich gut überlegen, ob sie dieses Geschäftsmodell noch Freunden, Bekannten oder Verwandten empfehlen wollen. Bei Neukunden zieht auch ein Kaltenegger nicht mehr. Vielleicht schafft er es noch, den harten Kern zusammenzuhalten – viel mehr aber offenbar nicht. Sonst müsste man @Thomas Bremer wohl kaum so wüst beschimpfen wie gestern.
Eine Frage zum Nachdenken: Kann es sein, dass ausgerechnet euer Oberguru Kaltenegger das eigene Geschäftsmodell wirtschaftlich nicht verstanden hat?
Ich werde jedenfalls weiterhin alles, was ihr als Geschäftsmodell präsentiert, rechnerisch zerlegen. Mit öffentlich verfügbaren Branchenkennzahlen ist das ohnehin nicht besonders schwer.
Wenn man sonst keine anderen Probleme im Leben hat ist es ja okay. Viel Erfolg weiterhin ✌️
Nein, ich bin nur sehr angewiedert von diesem Unternehmen, Versprechungen, Hinhalten,Verleugnen lassen. Das ist deren Geschäftspolitik.
Manuel, ich rate dir rechtzeitig Strafanzeige wegen Verdachtes des schweren Betruges zu stellen. Solltest du auf bereits fällige Prämien oder auf Gold Lieferungen warten, sofort zum Anwalt und ebenfalls Anzeige, auch gegen den Keiler bzw das irreführende Marketing. Je mehr Anzeigen, desto schneller die Ermittlungen. Unschuldsvermutung gilt selbst jetzt natürlich noch.
Ich hoffe Rechtschutzversicherungen übernehmen die Kosten und lehnen nicht ab, da zu durchsichtig und deshalb nicht gedeckt 🫣😉😆
Bleibt man dauerhaft im Pool?!
Lebenslang – SOLANGE DIE FIRMA FUNKTIONIERT 🤣😅
…. und solange man zahlt ! 🫣😆⚠️
Ich warte da noch.
Auf das 4 Jahresmodell mit 8% Zinsen im Monat.
Man sollte sich da nicht abspeisen lassen.