Test- zum Thema Infinus

Die Staats­anwalt­schaft Dresden hat eine Liste sicher­gestellter Vermögens­werte im Skandal-Fall Infinus veröffent­licht. Darauf finden sich unter anderem Luxus-Uhren, Gold­barren und Sport­wagen. Mehreren inhaftierten Verantwort­lichen wirft sie Betrug zum Nachteil von Anlegern vor. Geschädigte können nun versuchen, mit einem voll­streck­baren Titel Ansprüche geltend zu machen.

Unter­suchungs­haft wegen Betrugs­verdachts

Seit November 2013 sitzen mehrere Verantwort­liche der Infinus-Gruppe aus Dresden in Unter­suchungs­haft. Die Staats­anwalt­schaft Dresden hat sie im Verdacht, Anleger betrogen zu haben. Die Infinus-Muttergesell­schaft Future Business sowie die Tochtergesell­schaften Prosavus und EcoConsort boten Anlegern an, zum Beispiel über Orderschuld­verschreibungen, Nach­rangdarlehen und Genuss­rechte Geld anzu­legen. In Verkaufs­prospekten könnte die Lage aber nicht richtig dargestellt worden sein, vermuten die Vermittler. Es soll Ring­geschäfte gegeben haben, die dazu dienten, die Zahlen der Gruppe aufzublähen, unter anderem mit Gold­sparplänen und Lebens­versicherungs­policen. In einer Presse­mitteilung im November gingen die Ermittler von etwa 25 000 betroffenen Anlegern mit einer geschätzten Schadens­summe von 400 Millionen Euro aus. Noch weit mehr Anleger dürften aber durch den Skandal Geld verloren haben. Denn nach Bekannt­werden der Vorwürfe brach die Gruppe zusammen, darunter diejenigen, die Anla­geangebote gemacht hatten.

http://www.test.de/Nach-Infinus-Insolvenz-Geschaedigte-muessen-jetzt-aktiv-werden-4665852-0/

Eine Antwort

  1. GMeier 6. Februar 2014

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